Ein HTTP-Cookie, auch Browser-Cookie genannt bezeichnet Informationen, die ein Webserver zu einem Browser sendet oder die clientseitig durch JavaScript erzeugt werden. Der Client sendet die Informationen in der Regel bei späteren Zugriffen an denselben Webserver im Hypertext-Transfer-Protocol-Header an den Server. Cookies sind clientseitig persistente/gespeicherte Daten.

HTTP-Cookies sind eine spezielle Form der allgemeinen Magic Cookies. Sie ermöglichen das clientseitige Speichern von Information, die auch vom Server stammen können und die bei weiteren Aufrufen für den Benutzer transparent an den Server übertragen werden. Dadurch erleichtern Cookies die Benutzung von Webseiten, die auf Benutzereinstellungen reagieren oder den Aufbau von Sitzungen. Dieses Konzept wurde ursprünglich von Netscape entwickelt und in RFC 2109 spezifiziert.

Funktionsweise
Cookies werden in den Kopfzeilen (Header) von Anfragen und -Antworten via HTTP übertragen. Cookies entstehen, wenn bei einem Zugriff auf einen Webserver neben anderen HTTP-Kopfzeilen in der Antwort zusätzlich eine Cookie-Zeile übertragen wird (siehe Aufbau). Diese Cookie-Informationen werden dann lokal auf dem Endgerät gespeichert, üblicherweise in einer Cookie-Textdatei. Bei nachfolgenden weiteren Zugriffen auf den Webserver wird der eigene Browser alle Cookies in dieser Datei heraussuchen, die zum Webserver und Verzeichnispfad des aktuellen Aufrufs passen, und schickt diese Cookie-Daten im Header des HTTP-Zugriffs mit zurück, womit die Cookies jeweils an jenen Webserver zurückgehen, von dem sie einst stammten.

Ein Cookie kann beliebigen Text enthalten, kann also neben einer reinen Identifikation auch beliebige Einstellungen lokal speichern, jedoch sollte seine Länge 4 KB nicht überschreiten, um mit allen Browsern kompatibel zu bleiben. Die Cookies werden mit jeder übermittelten Datei übertragen, also auch mit Bilddateien oder jedem anderen Dateityp; dieses gilt insbesondere für eingebettete Elemente wie Werbebanner, die von anderen Servern eingebunden werden als dem Ursprung einer angezeigten HTML-Datei. So kann eine einzelne Webseite zu mehreren Cookies führen, die von verschiedenen Servern kommen und an diese jeweils wieder zurückgeschickt werden; mit einer Anfrage des Browsers werden alle den Server betreffenden Cookies gesendet.

Cookies werden ausschließlich vom Client verwaltet. Somit entscheidet der Client, ob z. B. ein Cookie gespeichert wird oder die vom Webserver gewünschte eingeschränkte Lebensdauer des Cookies durch Löschung ausgeführt wird.

Gängige Browser erlauben dem Nutzer meist einschränkende Einstellungen zum Umgang des Client mit Cookies, z. B.:

  • Keine Cookies annehmen.
  • Nur Cookies des Servers der aufgerufenen Seite annehmen (keine Cookies von Drittservern wie bei Werbebannern). 
  • Benutzer bei jedem Cookie fragen. Hier kann dann meist zwischen „erlauben“ (bleibt), „für diese Sitzung erlauben“ (wird immer angenommen, aber nach dem Schließen des Browsers gelöscht) und „ablehnen“ (nicht akzeptieren) gewählt werden, wobei die gewählte Option gespeichert wird.
  • Alle Cookies bei Beendigung des Client löschen („Sitzungs-Cookie“). 


Verwendung
Eine typische Anwendung von Cookies ist das Speichern persönlicher Einstellungen auf Websites, zum Beispiel in Foren. Es ist eine Möglichkeit eine Webseite zu besuchen, ohne jedes Mal die Einstellungen erneut vornehmen zu müssen.

Mit Cookies können auch Sitzungen realisiert werden. Das HTTP ist per Definition ein zustandsloses Protokoll, daher ist für den Webserver jeder Zugriff völlig unabhängig von allen anderen. Eine Webanwendung, die sich über einen längeren Zeitraum hinzieht, muss mit Zusätzen auf der Anwendungschicht (im Browser) arbeiten, um den Teilnehmer über mehrere Zugriffe hinweg identifizieren zu können. Dazu wird in einem Cookie vom Server eine eindeutige Session-ID gespeichert, um genau diesen Client bei weiteren Aufrufe wieder zu erkennen und damit nicht bei jedem Aufruf einer Unterseite das Passwort erneut eingegeben werden muss.

Auch Online-Shops können Cookies verwenden, um sitzungslose virtuelle Einkaufskörbe zu ermöglichen. Der Kunde kann damit Artikel in den Einkaufskorb legen und sich weiter auf der Website umschauen, um danach die Artikel zusammen online zu kaufen. Die Artikel-Kennungen werden in einem Cookie gespeichert und erst beim Bestellvorgang serverseitig ausgewertet.

Damit bei Webanwendungen Benutzeraktionen und -eingaben, die für den Server bestimmt sind, bei Abbrüchen der Verbindung zum Server zum Beispiel in Mobilfunknetzen nicht verloren gehen, können Cookies zur Zwischenspeicherung eingesetzt werden. Sie werden dann bei Wiedererrichtung der Verbindung automatisch zum Server geschickt.


Aktivierung von Cookies:

Microsoft Internet Explorer 6.0+


1. Klicken Sie in Internet Explorer auf die Schaltfläche Extras, und klicken Sie dann auf Internetoptionen.
2. Klicken Sie auf die Registerkarte Datenschutz, und klicken Sie dann auf Sites.
3. Geben Sie unter Adresse der Website die vollständige Adresse (URL) der Website ein, für die Sie benutzerdefinierte Einstellungen angeben möchten. Beispiel: http://www.babynews.de
4. Klicken Sie auf Zulassen, um anzugeben, dass Internet Explorer das Speichern von Cookies von der angegebenen Website auf dem Computer immer zulassen soll.
5. Klicken Sie anschließend zweimal auf OK.


Microsoft Internet Explorer 7.0+


1. Klicken Sie in Internet Explorer auf die Schaltfläche Extras, und klicken Sie dann auf Internetoptionen.
2. Klicken Sie auf die Registerkarte Datenschutz, und klicken Sie dann auf Sites.
3. Geben Sie unter Adresse der Website die vollständige Adresse (URL) der Website ein, für die Sie benutzerdefinierte Einstellungen angeben möchten. Beispiel: http://www.babynews.de
4. Klicken Sie auf Zulassen, um anzugeben, dass Internet Explorer das Speichern von Cookies von der angegebenen Website auf dem Computer immer zulassen soll.
5. Klicken Sie anschließend zweimal auf OK.


Mozila Firefox 2.0+


1. Klicken Sie in Mozila Firefox auf die Schaltfläche Extras, und klicken Sie dann auf Einstellungen... .
2. Klicken Sie auf die Registerkarte Datenschutz, und klicken Sie dann auf Cookies aktivieren.
3. Wenn Sie möchten, dass die Coockies deaktiviert bleiben, klicken Sie dann auf Ausnahmen...
4. Geben Sie im Eingabefeld babynews.de und dann klicken Sie auf Erlauben
5. Klicken Sie anschließend auf Schließen und auf Ok.