JavaScript wird im Unterschied zu überwiegend serverseitig eingesetzten Sprachen wie zum Beispiel Perl oder PHP überwiegend clientseitig eingesetzt. JavaScript bzw. die ECMAScript-Implementationen finden jedoch beispielsweise auf Netscape Enterprise Servern (NES), und als JScript bzw. JScript.NET in einer ASP- bzw. ASP.NET-Umgebung auf Microsoft Internet Information Services auch serverseitig Anwendung. Weitere Beispiele für serverseitige Javascript-Programmierung sind POW und Jaxer, die auf der Mozilla-Javascript-Engine Spidermonkey aufsetzen.

Mit clientseitigem JavaScript können Inhalte generiert werden, deren Erscheinungsbild sich bei Nutzerinteraktion ändert – beispielsweise die Farbe eines Hyperlinks, während sich der Mauszeiger über dem Link befindet. Dadurch lassen sich Webseiten realisieren, die herkömmlichen Desktop-Applikationen in Funktionalität und Bedienungskomfort nicht nachstehen.

JavaScript wurde ursprünglich von Sun Microsystems und Netscape in Kooperation entwickelt. Trotz des ähnlichen Namens und einer ähnlichen Syntax ist JavaScript grundlegend verschieden von der Programmiersprache Java, die von Sun Microsystems stammt. Die Namensgleichheit erklärt sich wohl vor allem aus der Absicht, aus Marketinggründen eine Verbindung mit den damals sehr populären Java-Applets herzustellen. Die Syntax wurde auch aus diesem Grund weitgehend der von Java angeglichen.

Anwendungsgebiete
Typische Anwendungsgebiete von JavaScript sind:

  • Plausibilitätsprüfung (Validierung) von Formulareingaben beim Absender 
  • Mehrere Frames auf einmal wechseln oder die Seite aus dem Frameset „befreien“
  • Banner oder Laufschriften 
  • Dynamische Manipulation von Webseiten über das Document Object Model 
  • Senden und Empfangen von Daten, ohne dass der Browser die Seite neu laden muss (Ajax) 
  • sofortiges Vorschlagen von Suchbegriffen 
  • Verschleiern von E-Mail-Adressen zur Bekämpfung von Spam