Ernährung

Gerade hat sich das Stillen bzw. Fläschchen füttern eingespielt, schon naht der nächste Schritt: „Die Beikost“.

Da die Ernährung Eures „Kleinen Schatzes“ eine wichtige Voraussetzung für seine körperliche und geistige Entwicklung ist, sind Ratschläge rund um den Bereich „feste Nahrung“ sehr hilfreich – diese erhaltet Ihr hier unter dem Punkt Ernährung.


Vor der Geburt ihres Kindes beschäftigen sich viele Eltern mit der Frage, welche Einrichtung im Babyzimmer unverzichtbar ist. Zuerst denkt ihr dabei wahrscheinlich hauptsächlich an das Babybett, den Wickeltisch, einen Kleiderschrank und den Stubenwagen. Früher oder später steht dann aber auch der Kauf eines Kinderhochstuhls an. Ein solcher Stuhl ist für euer Kind unverzichtbar, sobald es anfängt, feste Nahrung aufzunehmen. Doch welche Aspekte sind wichtig, wenn ein Kinderhochstuhl angeschafft werden soll? Eine Antwort auf diese Frage erhaltet ihr in diesem Beitrag.

Wenn Essensreste die Wände schmücken, Brei in den Haaren klebt und ein Baby aus voller Kraft schreit, sind Sie wahrscheinlich gerade dabei, Ihrem Nachwuchs die Kunst des Essens beizubringen. Bevor Sie jetzt im Chaos der schmutzigen Lätzchen, verschütteten Schalen und angebrochenen Breigläschen verzweifeln, seien Sie sicher: Jedes Elternpaar steht einmal an diesem Punkt und ist zunächst trotz zahlreicher Ratgeber und Richtlinien unsicher, wann die Kleinen den Löffel selbst in die Hand nehmen können und wie das gemeinsame Essen in dieser Lernphase überhaupt ablaufen soll. Merken Sie sich: Was jetzt zählt, sind Durchhaltevermögen, starke Nerven und ein paar wenige, aber wichtige Kniffe, um den Übergang zum selbstständigen Essen gemeinsam mit dem Nachwuchs zu meistern.

Zu Tisch mit Kids: Essen lernen leicht gemacht

  • Hoch die Löffel, fertig, los: Prinzipiell können Eltern das Kind zum selbstständigen Essen motivieren, sobald es offensichtliches Interesse daran zeigt. Die meisten Babys greifen ungefähr nach einem Jahr das erste Mal selbst nach dem Löffel. Bei diesem Prozess sollten Sie keinesfalls einschreiten, sondern Ihr Kind gewähren lassen. Auch wenn die Küche oder das Esszimmer danach erst mal einem Schlachtfeld gleicht – der spielerische Umgang mit dem Essen ist sehr wichtig für den Lernprozess des Kindes. Am Anfang wird dabei noch viel mit den Händen gepanscht. Nach dieser Phase des Ertastens ist ein kindgerechtes Besteck jedoch letztlich der Schlüssel zum selbstständigen Essen. Hochwertige Essbesteck für Kinder aller Altersgruppen finden Sie zum Beispiel im Shop von WMF.

  • Tischlein deck' dich: Zu Tisch mit den Kleinen brauchen wir neben dem richtigen Besteck noch ein paar weitere Utensilien, die den Weg zum eigenständigen Essen erleichtern. Welche das sind, erfahren Sie in diesem Babynews-Artikel.

  • Knigge für Kids: Viele Eltern fragen sich, ab wann man von den Kleinen gewisse Manieren verlangen kann. Das Heranführen an bestimmte Tischregeln fällt dabei meist schwerer als das Erklären der nötigsten Höflichkeitsfloskeln. Wie Kinder Tischmanieren lernen und wann der richtige Zeitpunkt dafür ist, erklärt Ernährungswissenschaftlerin Dagmar von Cramm hier.

Aller Anfang ist schwer – Bis Ihr Kind völlig selbstständig isst, kann es bis zum vierten oder fünften Lebensjahr dauern. Merken Sie sich für diese Zeit: Jedes Kind lernt unterschiedlich schnell. Wichtig ist, dass Sie nicht drängen und Ihr Kind das Tempo selbst bestimmen lassen. Nur so können die Kleinen das Essen mit Freude und Genuss erlernen.

 

Seit nunmehr 52 Jahren stellt die Firma Hipp Babynahrung in Gläsern her, welche dem deutschen Reinheitsgebot unterliegt. Obwohl der Gründersohn Claus Hipp in den Werbeslogans garantiert, dass die Zutaten einer organisch-biologischen Erzeugung zugrunde liegen, machte das Unternehmen erst kürzlich negative Schlagzeilen.

Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl von Babyutensilien. Die Einschätzungen, was nun wirklich sinnvoll, unbedingt notwendig und absolut sinnlos ist klaffen weit auseinander.

Fragt bei Eurem Wasserversorger nach der Wasseranalyse. Wenn der Nitratgehalt unter 50 mg pro Liter, besser noch unter 20 mg pro Liter liegt, könnt Ihr das Leitungswasser zur Zubereitung von Säuglingsnahrung verwenden. Allerdings sollten in Eurem Haus keine alten Bleirohre oder neue Kupferohre verlegt sein. Lasst das Wasser min. 1 Minute laufen und kocht es dann ab.

Wenn Ihr für Euer Kind selbst kochen möchtet, solltet Ihr immer frische Zutaten wählen, am besten aus kontrolliert biologischem Anbau. Das Gemüse wird gedünstet und anschließend püriert. Zucker, Salz und Gewürze sind überflüssig. Zum Kochen ist das Garen im Schnellkochtopf ideal und schonend. Butter und Öl bitte erst nach dem Garen zugeben, damit keine Vitamine verloren gehen.

Gläschenkost ist streng kontrolliert und deshalb zu Beginn Selbstgekochtem vorzuziehen. Selbstzubereitetes Gemüse aus kontrolliert biologischem Anbau ist auch schadstoffrei, der Nitratgehalt ist aber nicht geprüft.

Die Beikostnahrung - Was ist das eigentlich? 
Beikost bezeichnet alle Lebensmittel, die der Säugling neben der Milchnahrung im ersten Lebensjahr zu sich nimmt. Beikost besteht vorwiegend aus den folgenden Zutaten: Gemüse, Kartoffeln, Fleisch, Öl, Obst bzw. Obstsaft und Getreide.

Für Karottenflecken gilt das gleiche wie für Müll: Am besten vermeiden!
Erste Hilfen sind ein altes T-Shirt für den, der füttert, und große Lätzchen mit Ärmel für das Kind. Aber irgendwie passiert es immer wieder.

Ein Gemüse-Fleischbrei sollte laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) folgendes enthalten:

  • Gemüse, z.B: Blumenkohl, Brokkoli, Karotten, Pastinaken, Gurke
  • Kartoffeln oder Nudeln oder Reis (Kartoffeln haben mehr Nährwert als Reis und Nudeln)
  • Fleisch, pro Mahlzeit 20 g (im Juniormenü: 30 g)
  • Fett etwa 10 g pro Mahlzeit als Sojaöl, Maiskeimöl, Sonnenblumenöl oder Butter.

Das Fleisch kann ab dem sechsten Monat durch ein kleines Eigelb ersetzt werden (den Brei mit dem Eigelb immer nochmals aufkochen).
Es wird empfohlen, einmal pro Woche ein Eigelb zu geben und 3-5 mal in der Woche Fleisch. Ansonsten nur einen reinen Gemüsebrei.

Die Milchbreie werden mit Getreideflocken und Milch zubereitet. Häufig wird noch ein Vitamin-C-reicher Saft empfohlen (Dieser sollte dann min. 40 mg Vitamin C pro 100 ml Saft enthalten, z.B. Orangensaft). Süßen ist nicht unbedingt nötig, vor allem nicht nach dem Geschmack eines Erwachsenen. Sie können dem Brei einen Teelöffel Traubenzucker zugeben. Honig sollte man Kindern unter 12 Monaten nicht geben, da Honig den gefährlichen botulismus hervorrufen kann.

Die milchfreien Breie werden mit Getreideflocken, Wasser und Obst zubereitet. Mein Kind mochte diesen Brei nicht. Wenn ich ihn aber statt mit Wasser mit Karottensaft angerührt habe, schmeckte es ihm sehr gut. Als Obst kann man gut auch Kompott aus Biofrüchten selbst kochen und in kleinen Mengen eingefrieren. Gekochtes Obst ist leichter verträglich als rohes.