Samstag, 10 April, 2021
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Ernährung

Getreide-Obstbrei

Die milchfreien Breie werden mit Getreideflocken, Wasser und Obst zubereitet. Mein Kind mochte diesen Brei nicht. Wenn ich ihn aber statt mit Wasser mit Karottensaft angerührt habe, schmeckte es ihm sehr gut. Als Obst kann man gut auch Kompott aus Biofrüchten selbst kochen und in kleinen Mengen eingefrieren. Gekochtes Obst ist leichter verträglich als rohes.

Milchbrei

Die Milchbreie werden mit Getreideflocken und Milch zubereitet. Häufig wird noch ein Vitamin-C-reicher Saft empfohlen (Dieser sollte dann min. 40 mg Vitamin C pro 100 ml Saft enthalten, z.B. Orangensaft). Süßen ist nicht unbedingt nötig, vor allem nicht nach dem Geschmack eines Erwachsenen. Sie können dem Brei einen Teelöffel Traubenzucker zugeben. Honig sollte man Kindern unter 12 Monaten nicht geben, da Honig den gefährlichen botulismus hervorrufen kann.

Gemüsebrei

Ein Gemüse-Fleischbrei sollte laut DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) folgendes enthalten:

  • Gemüse, z.B: Blumenkohl, Brokkoli, Karotten, Pastinaken, Gurke
  • Kartoffeln oder Nudeln oder Reis (Kartoffeln haben mehr Nährwert als Reis und Nudeln)
  • Fleisch, pro Mahlzeit 20 g (im Juniormenü: 30 g)
  • Fett etwa 10 g pro Mahlzeit als Sojaöl, Maiskeimöl, Sonnenblumenöl oder Butter.

Das Fleisch kann ab dem sechsten Monat durch ein kleines Eigelb ersetzt werden (den Brei mit dem Eigelb immer nochmals aufkochen).
Es wird empfohlen, einmal pro Woche ein Eigelb zu geben und 3-5 mal in der Woche Fleisch. Ansonsten nur einen reinen Gemüsebrei.

Karottenflecken

Für Karottenflecken gilt das gleiche wie für Müll: Am besten vermeiden!
Erste Hilfen sind ein altes T-Shirt für den, der füttert, und große Lätzchen mit Ärmel für das Kind. Aber irgendwie passiert es immer wieder.

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