Selbst gemacht schmeckt immer noch am besten, das gilt für fast alle Gerichte und Speisen, doch was ist mit den kleinsten Essern? Gerade bei der Babynahrung sind viele Mütter vorsichtig und verlassen sich lieber auf Fertigprodukte großer Hersteller, anstatt auch ihren Babys das Essen selbst kochen. Dabei ist das gar nicht so schwer, wie man vielleicht denkt.

 
Mittags-Brei leicht selbst gemacht
Wie wäre es zum Beispiel mit einem leckeren Karotten-Kartoffel-Brei? Hierfür benötigen Sie lediglich ein Kilogramm Karotten und etwa 300 g Kartoffeln, etwas Wasser und etwas Butter bzw. Öl. Die Karotten und Kartoffeln werden geschält und in kleine Stücke geschnitten und sanft in einem Dampfsieb weichgekocht. Die Brühe wird aufgefangen. Einen Teil der Gemüsebrühe wird zum gekochten Gemüse hinzugegeben und alles fein püriert. Dann geben Sie je nach Konsistenz einfach weiter Brühe hinzu, bis der Brei die gewünschte Dicke hat. Dann können Sie ihn einfach in ein Einmachglas umfüllen. Die fertigen Gläser können Sie anschließend optimal mit den Vakuumiergeräten von la-va haltbar machen. Dafür benötigen Sie nur den Vakuumbehälter, in den das Glas eingestellt wird und dann die Luft mit Hilfe des Vakuumiergerätes abgesaugt wird. Auf diese Weise wird der Brei ganz einfach und sanft „eingeweckt“. Sie brauchen also nicht mehr ständig Essen einzufrieren und sich sorgen darüber machen, ob wichtige Nährstoffe verloren gehen. Der Karotten-Kartoffelbrei ist gut verträglich und kann auch bei Durchfall gegeben werden. Allerdings sollte er bei Kindern mit Verstopfung eher gemieden werden, da die Karotten dies noch verschlimmern könnten.


Probieren Sie sich aus
Unser Rezept ist nur eine von vielen Möglichkeiten, selbst das Essen für das eigene Baby zuzubereiten. Ihren Vorstellungen sind kaum Grenzen gesetzt, denn pürieren können Sie fast alles. Eine Vielzahl an weiteren Rezepten für Brei finden Sie im Internet, z.B. auf kinderrezepte.de wo auch viele wertvolle Tipps für das Selberkochen von Kindergerichten gegeben werden.


Vorsicht bei der Zubereitung
Grundsätzlich sollten Sie stets zu Bio-Produkten greifen, da der Magen Ihres Kindes wesentlich sensibler ist, als der eigene. Auch die Nitratbelastung von Gemüse ist sehr gefährlich und sollte umgangen werden, indem man lieber zu Bio greift. Gemüse allein macht ihr Kind jedoch nicht satt, daher ist es wichtig bei Mittags-Brei stets Kartoffeln hinzuzufügen. Beim Verhältnis von Gemüse zu Kartoffeln kann jedoch ruhig variiert werden. Verwenden Sie keinesfalls Gewürze und achten Sie darauf, das Gemüse stets direkt nach dem Kauf zu verwerten. Wer besonders viel Wert auf den Erhalt aller Vitamine legt, der kann die Kartoffeln auch als Pellkartoffeln kochen und anschließend schälen und pürieren.

 

Bildquelle: Helene Souza  / pixelio.de