Gesundheit und Vorsorge

Der Bereich rund um die Gesundheit und Vorsorge Eures Kindes ist von hoher Bedeutung. In diesem Punkt könnt ihr Euch über die Vorsorgeuntersuchungen, verschiedenen Kinderkrankheiten und der 1. Hilfe am Baby informieren. Außerdem erhaltet Ihr einen Überblick der Impfungen und der Thematik "Zähnchen".


Frischgebackene Eltern sind oftmals sehr besorgt, sobald sich erste Erkältungsanzeichen bei ihrem Säugling offenbaren. Dabei sind Erkältungen bei Babys und Kleinkindern relativ normal, da sich ihr Immunsystem noch im Entwicklungsprozess befindet. Es muss erst noch lernen, mit dem großen Ansturm an Viren und Bakterien zurechtzukommen. Mit jeder Keiminvasion lernt der Körper aber dazu, und die Erkältungen werden weniger, je älter das Kind wird.

 

Ausgelöst werden Erkältungen vor allem durch sogenannte Rhinoviren. Insgesamt sind allerdings mehr als 200 verschiedene Viren bekannt, die eine Erkältung auslösen und ein unangenehmes Gefühl in Nase und Rachen verursachen können. Für Babys sind die Respiratory-Syncytial-Viren nicht ganz ungefährlich, da sie eine Entzündung von Lunge oder Bronchien auslösen können. Ältere Kinder bekommen von den Viren lediglich eine Erkältung.

 

Schwillt die Nasenschleimhaut bei einem Baby leicht an, kann das für den Säugling schon extrem unangenehm sein. Da die Nasenhöhle noch sehr klein ist und die Nasengänge zum Rachen sehr eng, hat es schon bei einem sehr leichten Schnupfen schnell Probleme beim Luft holen durch die Nase. Darum geht es meist zum Atmen durch den Mund über, was diesen und den Hals allerdings austrocknet. Die behinderte Nasenatmung und eine starke Trink-Unlust weisen darauf hin, dass das Baby kränkelt.

 

Als Elternteil hat man kaum Möglichkeiten, das Kind vor Erkältungen zu schützen. Allerdings kann man versuchen, dem Kind bei einer Erkältung so gut es geht zu helfen. So geht die Erkältung schnell vorbei und das Kind kann schnell wieder durch die Nase atmen. Dafür ist in allererster Linie Feuchtigkeit wichtig. Sehr hilfreich ist es deshalb, für eine erhöhte Luftfeuchtigkeit im Kinderzimmer zu sorgen. An einfachsten geht dies mit einem nassen Tuch oder einer Schale Wasser auf der Heizung. Wichtig ist auch, dass man auch mit kranken Kindern an die frische Luft geht. Das tut Eltern und Kind gut. Und selbstverständlich ist hinreichend viel Schlaf wichtig, damit der Körper ausgeruht ist und Kraft tanken kann.

 

Möchten Sie dem Kind noch mehr helfen, könnenen Sie zum Beispiel zu einer Ballonspritze greifen. Diese ist in jeder Apotheke erhältlich und hilft eine verstopfte Nase zu reinigen. Salzhaltige Nasentropfen führt ebenfalls jede Apotheke. Diese werden in die Nase geträufelt, ca. 10 Sekunden später führt man dann die Spitze ein, um langsam den Schleim und die Salzlösung in den Ballon einzusaugen. Für Kinder ab 6 Monaten eignen sich auch Hühnersuppen und warmer Tee zur Linderung von Erkältungssymptomen. Weitere Hinweise zur schnellen Heilung von Erkältungen bei Babys bieten auch Internetseiten von Apotheken. Unter http://www.medipolis.de/ finden sich darüber hinaus Mittel, die eine schnelle Heilung beim Kind fördern sowie Hinweise für den richtigen Umgang mit Erkältungen.

Bei Babys und Kleinkindern kann eine Erkrankung mit Durchfall besonders unangenehm sein. Die Kleinen haben noch nicht genug Reserven, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen und können daher schnell schwach und apathisch werden. Auch wenn Eltern da schnell und zurecht alarmiert sind – es müssen nicht gleich die Rotaviren sein. Durchfall kann auf viele Ursachen zurückgeführt werden und Eltern tun gut daran, nicht gleich in Panik auszubrechen.

Für Flüssigkeitszufuhr sorgen
Wird der Durchfall festgestellt, sollte man möglichst für eine regelmäßige Flüssigkeitszufuhr sorgen. Bei Säuglingen, die noch gestillt werden, bedeutet das, das Baby öfter mal anzulegen. Ältere oder nicht gestillte Kinder erhalten am besten Tee ohne Zuckerzusatz oder verdünnte Saftschorlen. Hat das Kind zusätzlich noch Erbrechen und/oder Fieber, führt in jedem Fall kein Weg am Kinderarzt vorbei. Dieser verschreibt in der Regel die sogenannte Elektrolytlösung, die in Pulverform erhältlich ist. In abgekochtem, aber schon kaltem Wasser aufgelöst, wird die Elektrolytlösung dann am besten ins Fläschchen gemischt und so verabreicht. Seine gewohnte Brei- oder Milchnahrung erhält das Baby natürlich weiterhin.

Symptome erkennen
Durchfall erkennen Eltern schnell am Windelinhalt, dennoch können auch weitere Symptome hilfreich sein, um den Zustand festzustellen und die richtigen Schritte einzuleiten. Die gefürchteten Rotaviren sind tatsächlich der weltweit häufigste Erreger von Durchfallerkrankungen. Grundsätzlich empfehlen verschiedene Gesundheitsorganisationen die Impfung im Babyalter. Die Rotaviren scheidet das Kind innerhalb von ca. 14 Tagen über den Stuhl aus. Wichtig ist es zu wissen, dass die Viren über die Schmierinfektion übertragen werden. Umso wichtiger ist das regelmäßige Händewaschen bei Kindern und Erwachsenen. Mehr zu den möglichen Durchfall-Symptomen, deren Ursachen und Behandlung findet man z. B. auf www.netdoktor.de/symptome/durchfall/.

Vorbeugende Maßnahmen
Um einer Magen-Darm-Infektion vorzubeugen, können Eltern einiges für ihren Nachwuchs tun. Da die Keime von Mensch zu Mensch übertragen werden, hilft in vielen Fällen eine gute Hygiene. So sollte man Milchreste nie aufwärmen und nochmals dem Baby anbieten und alle Fläschchen in den ersten sechs Lebensmonaten mit Wasserdampf sterilisieren. Das geht einfach im Wasserbad auf dem Herd oder mit einem entsprechenden Gerät (gibt es auch für die Mikrowelle). Auch unterwegs sollte man dem Baby möglichst kein Leistungswasser geben, hierzu kann abgekochtes Wasser in einer sauberen Thermoskanne mitgenommen werden. Gerade bei älteren Geschwistern besteht oft eine Ansteckungsgefahr, wenn die Großen Keime aus dem Kindergarten anschleppen. Ist ein älteres Kind oder ein Erwachsener krank geworden, sollte man lieber auf körperlichen Kontakt verzichten und das Schmusen auf später verlegen. Ist man selbst krank und muss das Baby allein versorgen, sollte man vor dem Windelwechsel oder Essengeben gründlich Händewaschen.

Verlassen Sie mit Ihrem Baby das Haus, gehen Sie besser nie mehr ohne Wickeltasche. Das nächste Malheur kann schließlich schon beim Einkaufen passieren. Wer in dieser Situation eine Ersatzwindel dabei hat, spart sich unnötigen Stress und muss nicht gleich wieder umkehren. Wir haben für Sie zusammengestellt, was eine Wickeltasche im Idealfall alles beinhalten sollte, wobei die Meinungen hier auseinandergehen können. Manche Eltern freuen sich, alle Eventualitäten bedacht zu haben. Mancher übt aber auch bewusst Verzicht, um das Gefühl zu vermeiden, dass mit dem Baby jeder Ausflug zum Umzug wird. 

Wenn es passiert ist
Ist das Malheur unterwegs passiert, stellt sich zunächst die Frage, wo man das Baby am besten wickeln kann. Manche Kaufhäuser, Babygeschäfte, Restaurants und einige Drogeriemärkte verfügen über entsprechende Wickeltische. Bei gutem Wetter tut es auch die nächste Parkbank. Eltern können all diese Orte nutzen, auch wenn sie nicht gerade im entsprechenden Haus speisen oder einkaufen. Falsche Bescheidenheit wäre hier fehl am Platz – immerhin handelt es sich für jeden sichtbar um einen Notfall.

Wer sich über die Hygiene Gedanken macht oder ganz unabhängig bleiben will, nimmt eine eigene Wickelauflage mit. Große Wickeltaschen enthalten oft ein mehr oder weniger gepolstertes Exemplar zum Auseinanderfalten. Damit dem Baby auf der abwaschbaren Plastik nicht kalt wird, hilft ein Handtuch oder Moltontuch. Wer nicht waschen will, kombiniert die Unterlage alternativ mit Einmalwickelauflagen, die es im Zehnerpack zu kaufen gibt.

Ist kein geeigneter Mülleimer in der Nähe, ist eine Tüte für die gebrauchte Windel, benutzte Tücher und ähnliches hilfreich. Ein weiterer Beutel nimmt eventuell nass gewordene Kleidung auf. Das bedeutet im Umkehrschluss, man sollte zumindest einen Ersatzbody für das Baby dabei haben. Manchmal müssen allerdings auch darüber liegende Schichten trocken gelegt werden. Im Vorteil ist dann, wer auch Hose und Pulli sowie Strumpfhose oder Socken mitgebracht hat. Bei längeren Ausflügen sind zwei Wechselgarnituren sicherer als eine. Noch ist das Gewicht der Sachen gering, der Transport daher unproblematisch. Die doppelte Vorsorge für den Notfall lohnt. Auch man selbst freut sich übrigens, wenn ein trockenes Oberteil vorhanden ist, denn Eltern bleiben leider nicht immer vom Unglück ihrer Jüngsten verschont.

Sie merken schon, es kommt eins zum anderen, bzw. es kann eins zum anderen kommen. Je besser die Vorsorge, desto weniger dramatisch jedenfalls das Malheur. Aus dieser Sicht lohnt die Überlegung, bereits am Anfang eine geräumige Tasche mit nützlichen Einteilungen zu kaufen. So lässt sich nicht nur alles gut und schnell finden, es fällt nach dem Ausflug auch auf einen Blick auf, was ausgetauscht bzw. ersetzt werden muss.

Welche Wickeltasche ist die richtige?
Bei Wickeltaschen gibt es alles von klein bis groß, preiswert bis teuer, schlicht bis aufwändig. Oftmals gehört eine Wickeltasche bereits zum Zubehör des Kinderwagens und passt dann von der Optik und Größe besonders gut. Wer es modischer liebt, hat zwar die Qual der Wahl, nutzt die lässige Wickeltasche oder den Wickelrucksack aber vielleicht auch später noch für andere Zwecke. Die kleinsten Modelle sind faltbare Wickelunterlagen mit kleinen Fächern für Ersatzwindel, Handy und Geldbörse, die man statt einer Handtasche benutzt und auch seitlich am Kinderwagen befestigen kann. Sie haben den Vorteil, dass sie mit einer Hand auseinandergeklappt werden können und die andere Hand am Baby bleibt. Ist kein Wickeltisch in der Nähe, muss schließlich notfalls auch mal die Wiese oder der in Liegeposition geklappte Kinderwagen als Unterlage herhalten.


Allerdings reichen die Extrafächer der faltbaren Wickelauflagen meist nur fürs Allernötigste. Wer ein bisschen mehr mitnehmen möchte oder muss, landet schnell bei einer Wickeltasche. Je praktischer deren Einteilung ist, desto angenehmer und entspannter wird der Ausflug mit dem Baby.


Die meisten  Wickeltaschen werden an ihrem Tragehenkel um den Schiebegriff des Kinderwagens gehängt und lassen sich bei Bedarf einfach abnehmen. Fahren größere Geschwister auf einem Kiddyboard mit, muss die Wickeltasche unten im Gepäckfach des Kinderwagens oder Buggys Platz finden. Diesen Umstand sollte man dann bereits bei der Anschaffung beachten.

Was muss noch alles mit?
Wie an den Wohnungsschlüssel sollten Sie beim Ausfug mit einem Baby unbedingt an Ersatzwindeln denken. Wie viele Sie brauchen, hängt von der Länge des Ausflugs ab. Höschenwindeln zum Reinschlüpfen sind unterwegs übrigens oft mühselig anzuziehen, weil man dafür dem Kleinkind Strumpfhose, Hose und Schuhe ausziehen muss.


Weil unterwegs oft kein Wasser verfügbar ist, sind Feuchttücher für das Reinigen des Windelpopos sehr hilfreich. Kleine Packungen passen in jede Wickeltasche. Wenn sich die Tücher auch für schmutzige Händchen und Münder eignen, desto besser. Für empfindliche Babys tun es auch trockene Taschentücher und ein Schluck aus der Wasserflasche, die vor allem stillende Mütter sowieso immer dabei haben sollten. Eine Wundcreme für entzündete Babypopos ist ebenfalls ein wichtiger Begleiter, davon genügt eine kleine Dose oder Tube.


Bei längeren Ausflügen brauchen Babys, die gestillt werden, möglicherweise zusätzlich eine kleine Flasche mit Wasser oder Tee. Bekommen sie Fertigmilch, wird sie vorher angerührt in einem Isolierbehälter mitgenommen oder vor Ort mit abgekochtem Wasser aus einer Thermoskanne gemischt. Für größere Babys wird ebenfalls eine Trinkflasche eingepackt und ein oder mehrere Babygläschen. Das bedeutet zugleich, an einen Löffel und das Lätzchen zu denken. Obstgläschen können kalt gefüttert werden. Breis werden entweder vorgewärmt und in Isolierbehältern warmgehalten. Ansonsten muss auch noch ein Fläschchenwärmer mitgeführt oder im Restaurant um das Erwärmen gebeten werden, was wegen der richtigen Temperatur meist schwierig ist. Für zwischendurch empfehlen sich daher einfache Snacks wie Reiswaffeln, Kekse, einzeln verpackte Babyriegel oder eine Banane.  


Je nach Wetter denkt der umsichtige Erwachsene noch an etliche weitere Dinge wie wärmende Mütze oder den Schatten spendenden Sonnenhut, Windschutzcreme oder Sonnenmilch. Nicht fehlen sollte ein Ersatzschnuller und wenn dann noch Platz in der Wickeltasche ist, freut sich das Baby nicht nur beim Wickeln über Ablenkung durch ein kleines Spielzeug.   

Leider lässt es sich nicht vermeiden, dass sich Kinder beim Toben und Spielen ab und zu kleine Verletzungen zuziehen. Nicht nur deswegen sollten gewissenhafte Eltern in ihren eigenen vier Wänden immer für kleinere Blessuren gerüstet sein. Auch bei anderen gesundheitlichen Problemen kann die Hausapotheke als Ersthelfer nützlich sein.

Ein Fieberthermometer gehört in jede Hausapotheke, um schnell messen zu können, ob das Kind eine erhöhte Temperatur oder sogar Fieber hat. Ein digitales Fieberthermometer lässt sich einfach bedienen und reinigen.

Zur Grundausstattung an Arzneimitteln für Kinder gehören zum einen persönlich erforderliche Medikamente und zum anderen Medikamente, die gegen die häufigsten Krankheitssymptome helfen: Zum Senken von Fieber werden Zäpfchen oder Saft, eventuell auch mit schmerzstillenden Wirkstoffen, benötigt. Des Weiteren sollten für den Fall einer Erkältung pflanzlicher Hustensaft und ein Nasenspray (isotonisierte Meersalzlösung) griffbereit sein, um die Symptome zu lindern. Weitere medikamentöse Hilfsmittel, die nicht fehlen sollten, sind Anti-Histamine, die bei einem Insektenstich oder Sonnenbrand angewandt werden, eine Wund- und Heilsalbe und eine Zinkoxidsalbe gegen einen wunden Po.

Wichtig: Das Haltbarkeitsdatum der Medikamente muss regelmäßig kontrolliert werden!
Außerdem begehen Eltern manchmal den Fehler, ihren Kindern in geringen Dosierungen Medikamente für Erwachsene zu verabreichen. Jedoch ist es absolut unerlässlich, dass man Kindern nur Medikamente verabreicht, die auf ihren Organismus abgestimmt sind. Alles andere kann zu schweren Schäden führen, da nicht jeder Inhaltsstoff, den ein ausgereifter Körper gut vertragen kann, auch von einem Kleinkind oder einem Baby ohne Probleme aufgenommen wird. Die Versandapotheke Europa-Apotheek hat deshalb in ihrem Sortiment zum Beispiel einen Themenshop für kindgerechte Medikamente. Bei Fragen zur Medikation sollte man sich aber unbedingt immer an den Kinderarzt oder Apotheker wenden!

Zur Säuberung von Wunden eignet sich ein Desinfektionsmittel. Sind die Verletzungen größer, müssen sterile Kompressen, Mullbinden und Wundschnellverbände, Brandwundenauflagen, Dreieckstücher und Einweghandschuhe griffbereit sein, sowie eine Verbandsschere zum Zurechtschneiden. Bei kleineren Schürfwunden und Blessuren reicht oft ein einfaches Heftplaster, um die Kinder fachgerecht zu verarzten. Pflaster mit lustigen Motiven können Trost spenden – wichtig ist aber vor allem hautschonendes Material.

Außerdem sollten noch eine Pinzette zur Entfernung von Splittern und eine Zeckenzange in jeder Hausapotheke liegen. Auch eine Pipette ist hilfreich, um Medikamente zu dosieren und kleinen Kindern direkt in den Mund zu tröpfeln. Eine Wärmflasche oder ein Körnerkissen können bei Bauchschmerzen Linderung verschaffen.

Eine Liste mit Notrufnummern (Kinderarzt, Ambulanz, Giftnotzentrale), sowie eine Übersicht zu den wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Kindern, sind in einer guten Hausapotheke ebenfalls stets griffbereit.

Die Erstausstattung für das Baby enthält alle Sachen, die das Kind in den ersten Lebenswochen benötigt. In freudiger Erwartung streifen die werdenden Eltern in der Zeit bis zum anstehenden Geburtstermin durch Kaufhäuser und Babygeschäfte, besorgen Strampelanzüge und einen Vorrat an Windeln. Das Kinderzimmer wird liebevoll gestaltet und mit neuen Möbeln eingerichtet. Stofftiere, Pflegeartikel und Baby-Überwachungsgeräte vervollständigen die Erstausstattung für den Nachwuchs. Ein Gerät, das heutzutage auf keinen Fall bei der Baby Ausstattung fehlen sollte, ist das Babyphone. Mit dem elektronischen Gerät sind Eltern jederzeit mit ihrem Baby verbunden und können den Schlaf des Kindes sorgenfrei überwachen.

Das Babyphone - Ein moderner Alleskönner
Vor allem in den ersten Wochen fällt es Müttern und Vätern nur sehr schwer ihr Baby für einen kurzen Augenblick alleine zu lassen oder nachts in einem anderen Zimmer zu schlafen. Nicht nur die neue Verbundenheit zu dem kleinen Lebewesen, auch allerlei Sorgen machen eine kurze räumliche Trennung so schwer. Die Hauptsorge der Eltern ist immer, ob es dem Kind gut geht und es sich wohl fühlt. Mit Hilfe eines Babyphones können Mama und Papa den Schlaf des Kindes überwachen und nachts selber wieder etwas ruhiger schlafen, ist doch das praktische Gerät die ständige Verbindung zum Baby im Kinderzimmer.

Die modernen Babyphones von heute können mehr als einfach nur Geräusche und Kindergeschrei zu übertragen. Es gibt inzwischen eine riesige Auswahl an Geräten mit Zusatzfunktionen wie Luftfeuchtigkeitsmesser. Ebenso gibt es je nach Hersteller und Preisklasse Babyphones mit Bewegungssensoren, Atmungskontrolle und Infrafrotkamera. Einige könne sogar Einschlafmelodien abspielen und so das Baby sanft in den Schlaf wiegen. Zu den wichtigsten Aspekten beim Kauf eines Babyphones gehören eine optimale Tonqualität und einstellbarer Mikrofonempfindlichkeit. Zudem sollten eine hohe Reichweite und Akkuleistung ebenso ausschlaggebend für den Kauf sein.

Babyphone Geräte im Vergleich
Die praktische Ausrüstung fürs Babyzimmer besteht aus zwei Geräten, einem Sender und einem Empfänger, die entweder analog oder über digitalen Funk arbeiten. Vor dem Kauf eines Babyphones sollte man sich nochmals genau überlegen, was man eigentlich von dem Babyphone erwartet. Reicht ein Babyphone mit der klassischen Grundfunktion der Geräuschübertragung aus? Oder soll es nicht doch lieber ein Gerät mit Monitor und Videofunktion sein soll? Eltern haben auch die Möglichkeit sich für ein Outdoor Babyphone zu entscheiden, dass es dann möglich macht das Kind nicht nur im Haus sondern auch im Garten zu überwachen. Die große Auswahl an Babyphones macht die Kaufentscheidung nicht gerade leicht, aber auf der Online Plattform http://www.babyphone-test.de/ findet garantiert jeder das passende Gerät. Hier erfahren Eltern, worauf Sie bei der Anschaffung des Babyphones achten müssen und welche Modelle von welchem Hersteller derzeit das beste Preis- und Leistungsverhältnis haben.

Babyphone App fürs Smartphone
Auch für das Handy gibt es bereits eine große Anzahl an Babyphone Apps zum herunterladen. Die Leistungsfähigkeit der Mobiltelefone nimmt mit jeder neuen Gerätegeneration immer weiter zu und so ist es nicht verwunderlich, dass neben Apps für Nachrichtendiensten, Wetterstationen und Spielen auch hilfreiche Babyphone Apps angeboten werden. Hierfür muss nur die entsprechende Software auf dem Smartphone aktiviert und dieses im Kinderzimmer abgelegt werden. Wenn das Baby schreit oder auffällige Geräusche von der App wahrgenommen werden, wird ein anderes Telefon angerufen. Allerdings muss bei aller Praktikabilität auch beachtet werden, dass das elektromagnetische Feld beim Handy stärker ist als bei einem herkömmlichen Babyphone und das wiederum für ein Baby oder Kleinkind nicht ohne Bedenken ist.

Bei vielen Krankheiten und Beschwerden lassen sich gerade bei Kleinkindern und Babys als Alternative zu chemischen Medikamenten sehr wirkungsvoll Heilpflanzen und Naturheilmittel einsetzen, denn sie bergen oft weniger Gefahren von Nebenwirkungen und unterstützen den Körper sanft mit natürlichen Wirkstoffen. Man darf jedoch nicht außer Acht lassen, dass auch diese natürlichen Wirkstoffe richtig angewendet und dosiert werden müssen und bei erheblichen Beschwerden unbedingt der Arzt zurate gezogen werden sollte.

Beliebtes Einsatzgebiet Atemwegsbeschwerden
Sehr bewährt sind Naturheilmittel bei leichten Erkältungen und Bronchitis. Kamille beispielsweise wirkt nicht nur entzündungshemmend und krampflösend, sondern auch beruhigend. Als Tee oder auch als Zusatz bei Inhalationen kann er seine Wirkstoffe entfalten. Auch Thymian wirkt krampflösend und erleichtert die Schleimlösung bei Bronchitis. Fenchelhonig ist ein viel genutztes Mittel bei Erkältungskrankheiten und nutzt die entkrampfende und antiseptische Kraft seines ätherischen Öles.

Der kleine Bauch macht oft Beschwerden
Wer jetzt aufhorcht und meint, dass er Fenchel aber bei Störungen des Magen-Darm-Bereiches einsetzt, hat ebenso Recht: Fenchelsamen werden gerne zur Zubereitung eines Tees bei Verdauungsbeschwerden empfohlen. Geht es weniger um Krämpfe und Bauchweh, sondern ums Erbrechen, leistet die Pfefferminze wertvolle Dienste. Ein Tee, der aus Pfefferminzblättern aufgebrüht wird, beruhigt den kindlichen Magen und hat außerdem antibakterielle Wirkung.

Teebaumöl gegen Kopfläuse
Im Kindergartenalter wird fast jeder einmal mit dem Thema Kopfläuse konfrontiert. Sie sind nicht nur lästig, sondern auch sehr hartnäckig. Statt mit starken chemischen Mitteln kann man sie auch mit ganz natürlichen Wirkstoffen bekämpfen: Teebaumöl, das einem milden Shampoo zugesetzt wird oder zusammen mit etwas destilliertem Wasser und Alkohol ein Haarwasser ergibt, leistet entlausende Hilfe. Ein paar Tropfen davon als Waschzusatz sorgen zudem für die nötige Desinfektion der Wäsche.

Warzen erfolgreich mit Thuja oder Schöllkraut bekämpfen
Wenn Viren in die äußere Hautschicht eindringen, kommt es manchmal zu hässlichen und manchmal auch schmerzhaften Warzenbildungen. Sie pflanzen sich auch gerne fort, wenn man ihnen nicht rechtzeitig Einhalt gebietet. Die giftige Wirkung der Thuja lässt sich dabei positiv anwenden. Wird Thujalösung regelmäßig ein- bis zweimal täglich auf Warzen aufgetupft, haben sie kaum eine Chance. Ebenso ist das Schöllkraut beim Kampf gegen Warzen ein häufig genutztes Heilkraut. Es enthält in seinen Stängeln eine scharfe, weißliche Milch, die auf die Warzen aufgetupft wird und so ihre giftigen Kräfte einsetzt. Aber Vorsicht: Für Babys, die ihre Finger und Hände noch häufig in den Mund stecken, ist diese Behandlung nicht geeignet!

Nun ist Euer kleiner Spatz nach langer Schwangerschaft endlich da. Es beginnt eine aufregende aber auch anstrengende Zeit.

Der Bereich rund um die Gesundheit und Vorsorge Eures Kindes ist von hoher Bedeutung. In diesem Punkt könnt Ihr Euch über die Vorsorgeuntersuchungen, verschiedenen Kinderkrankheiten und der 1.Hilfe am Baby informieren. Außerdem erhaltet Ihr einen Überblick der Impfungen, und der Thematik "Die lieben Zähnchen!".

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Giftnotrufzentrale München: 089/19240

Wenn Sie nicht wissen, ob das, was Ihr Kind gegessen hat, giftig ist, rufen Sie Ihren Arzt oder die Giftnotrufzentrale an: in München: Toxikologische Abteilung der II. Medizinischen Klinik rechts der Isar, Tel.: 089/19240. Wenn sich Ihr Kind erbricht, fangen Sie es auf und nehmen Sie es zur Analyse in das Krankenhaus mit.
 

  • Bei größeren Verbrennungen oder starken Schmerzen Notruf verständigen.
  • Die Kleidung entfernen, in die Haut eingebrannte Kleidungsstücke anlassen.
  • Die verbrannten Körperteile mit temperierten (18-20°C) Wasser kühlen, bis der Schmerz nachläßt. Bei Verbrennungen am Körperstamm das Kind nicht ganz in das Wasser eintauchen, sondern abbrausen.
  • Das Kind warmhalten. Dazu eignet sich sehr gut eine Rettungsfolie, da sie die Wärme reflektiert. (Denken sie an ein Brathähnchen: Die silbere Seite nach innen hält warm.)
  • Grundsätzlich kein Mehl, Öl, Salben oder Puder auf die Wunde aufbringen. Bei kleineren Verbrennungen kann man Brand- und Wundsalbe auftragen. Verbrennungen, die der Arzt weiterbehandelt, bitte nur keimfrei abdecken. Keine Bedeckung der Brandwunde im Gesicht!

Blutverlust bei Babys und Kleinkindern kann schneller gefährlich werden, da Babys und Kleinkinder entsprechend weniger Blut als Erwachsene haben.

Ein Schock ist eine Störung des Kreislaufs. Er entsteht bei Flüssigkeitsverlust. Der Flüssigkeitshaushalt von Säuglingen und Kleinkindern ist sehr anfällig. Sie sollten deshalb auf regelmäßige Flüssigkeitszufuhr achten.

Die Ursachen von Krämpfen sind vielseitig.  Am häufigsten ist bei Kindern der Fieberkrampf, der bei hohem Fieber auftreten kann. Ab welcher Temperatur dies erfolgt, ist von Kind zu Kind verschieden.

Wir empfehlen allen Eltern, sich diese Maßnahmen in einem Kurs von Fachpersonal zeigen zu lassen und diese zu üben.

Eine Wiederbelebung ist bei einem Herz-Kreislaufstillstand notwendig. Sie kontrollieren Puls und Atmung. Den Pulsschlag fühlen Sie beim Säugling an der Oberarmschlagader im Bizepsspalt und beim Kleinkind an der Halsschlagader.

Fehlen Atmung und Puls, sofort den Notruf absetzen und mit den Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen, denn schon nach drei Minuten ohne Sauerstoffzufuhr können bleibende Schäden am Gehirn auftreten. Bei der Wiederbelebung beatmen Sie das Kind und wenden die Herzdruckmassage an.

Um den Ablauf für den Notfall zu beherrschen, muß dieser geübt werden. In einem Erste-Hilfe-Kurs für Säuglinge und Kinder haben Sie die Gelegenheit, das Gelernte an Puppen auszuprobieren. 
 

 

Babys und Kinder unterscheiden sich vom Erwachsenen auch in der Puls- und Atemfrequenz. Der Puls wird bei einem Baby im Bizepsspalt bestimmt, bei einem Kleinkind am Hals. Testen Sie es bei Ihrem gesunden Kind!

Zahnen
Das Zahnen wird oft von typischen Symptomen begleitet, die die Eltern mehr oder weniger heftig zu spüren bekommen. Auch Infekte sind in dieser Zeit keine Seltenheit. Der Durchbruch des ersten Zahnes (meist einer der Schneidezähne unten) ist oft von starken "Sabbern"  (vermehrter Speichelfluß) begleitet. Wobei es trotz erhöhten Speichelfluß noch Monate dauern kann, bis der erste Zahn kommt.

Selbst im Säuglingsalter ist bereits ein Sehtest möglich. Da vor allem Kleinkinder sich selbst noch nicht zu eventuellen Sehbeschwerden äußern können, werden durch das Beobachten der Augenbewegungen und die Reaktion der Kinder auf langsam bewegte Lichter und Gegenstände wichtige Rückschlüsse über mögliche Sehstörungen gezogen.

Immerhin treten bei ca. 10% aller Kinder Sehstörungen auf. Je früher eine solche erkannt wird, umso eher kann eine dauerhafte Beeinträchtigung und damit eine lebenslange Einschränkung vermieden werden.

Reagiert ein Kind z. B. auf das vorsichtige kurzzeitige Abdecken eines Auges nervös oder irritiert, so sollte auf jeden Fall ein Augenarzt konsultiert werden.
 

Hautschutz vor den aggressiven UV-Strahlen er Sonne ist für kleine Kinder noch wesentlich wichtiger als für Erwachsene. So ist z.B. die UV-Belastung für im Freien spielende Kinder selbst in Deutschland im Hochsommer bis zu sieben mal höher als der empfohlene Grenzwert für Erwachsene.

Die Sonnenschäden, die in der Kindheit erworben werden führen oft erst im Erwachsenenalter zu den bekannten und gefürchteten Spätschäden, wie Pigmentierungsstörungen, frühzeitige Faltenbildung oder extrem trockener Haut. Als gefährlichste mögliche Spätfolge einer frühen Hautschädigung durch UV-Belastung kann es sogar zu Hautkrebs kommen.
 
Aus diesem Grund sind Sonnenschutzmaßnahmen unabdingbar:

  • Mützen, Hüte:
    So verhindert man Sonnenbrand auf der Kopfhaut und vor allem auch einen Sonnenstich mit all seinen Folgen (Fieber, Übelkeit, Kofschmerzen etc.)
  • Geeignete Kleidung:
    T-Shirt oder leichte Kleidung, am idealsten ist Kleidung mit eingebauten UV-Schutz. Auch Badeanzüge gibt es mittlerweile mit UV-Schutz.
  • Sonnenbrille:
    Zur Vermeidung von Augenentzündungen sollte man auf jeden Fall darauf achten, Sonnenbrillen mit hohem UV-Schutz (erkennbar am CE-Zeichen) zu verwenden.
  • Sonnencreme:
    Mit hohem Lichtschutzfaktor, wenn möglich spez. für Kinder (z.B. aus der Apotheke), da diese meist weniger Emulgatoren enthalten und deshalb nicht so stark allergen wirken. Und darauf achten, daß man die Kinder bereits eine 1/2 Stunde vorher eincremt, da die Filter gewisse Zeit benötigen bis sie wirken. Danach darf man auch regelmäßiges Nachcremen nicht vergessen (etwa alle 2 Stunden und nach dem Baden). Und gerade bei Kindern sollte man auch auf wasserfeste Cremes achten.
  • Babys:
    Babys sollten wenn möglich gar nicht in die pralle Sonne. Also lieber ein T-Shirt anziehen und unter dem Sonnenschirm bleiben. Und über Mittag kann man sich auch im Hotel gut ausruhen, denn... wer um die Mittagszeit die Sonne meidet entgeht ungefähr 50% aller Sonnenbrandstrahlen.

Dieses soll eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Erste-Hilfe-Punkte sein, es ist ein Protokoll einer Teilnehmerin eines Kurses Erste-Hilfe-am-Kind. Es ersetzt sicher nicht die Teilnahme an einem solchen Kurs, der auf jedenfall zu empfehlen ist, um sich bestimmte Massnahmen zeigen zu lassen und diese auch zu üben. Kurse werden angeboten unter andere von http://www.notfallmedizin.de/ . Diese Seite bietet auch die Broschüre Kinder-Notfälle im PDF- Format an.  

 

Zuallererst versuchen Sie Gefahrenquellen zu minimieren! Machen Sie Ihre Wohnung kindersicher. 

Entscheidend im Ernstfall ist:

 

Ruhe bewahren, das Kind trösten
Versuchen Sie ruhig zu wirken, verunsichern Sie das Kind nicht noch zusätzlich.
Trösten Sie Ihr Kind, sprechen Sie zu ihm.

Sofortmaßnahmen - diese hängen von der Art des Unfalls ab und werden soweit möglich im folgenden beschrieben.


Notruf - Bitte geben Sie immer an:
Wo geschah es?
Was geschah?
Wieviele Verletzte?
Welche Art von Verletzungen?
Warten auf Rückfragen
 
 
Wenn Sie ein Kind verletzt auffinden, prüfen Sie als erstes, ob es ansprechbar ist. Falls nicht, muß Atmung und Puls kontrolliert werden. Ist das Kind bewußtlos, atmet aber und der Puls ist spürbar, so muß es in die stabile Seitenlage gebracht werden. Babys und Kleinstkindern werden auf den Bauch gelegt und der Kopf auf die Seite gedreht. Fehlt die Atmung und ist der Puls vorhanden, so muß das Kind beatmet werden.

Fehlen Atmung und Puls, so wenden Sie die Wiederbelebung an.

Vorsicht: Sie sollten ein Kind nicht beatmen, das noch selbst atmet.


Auf keinen Fall aber sollten Sie eine Herz- Lungenmassage machen, wenn der Puls noch vorhanden ist. So schaffen Sie selbst eine lebensbedrohliche Situation. Prüfen sie den Puls bei Ihrem gesunden Kind, damit Sie im Ernstfall sicher sein können.

So wie Ihr und Euer Ungeborenes in der Schwangerschaft Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen solltet, solltet Ihr auch nach der Geburt die Früherkennungs-Untersuchungen für Euer Kind wahrnehmen. In bestimmten Zeitabständen wird Euer Kind vom ersten Lebenstag bis zum sechsten Lebensjahr neunmal untersucht, um eventuelle Fehlentwicklungen oder Krankheiten frühzeitig zu erkennen, behandeln und eventuell heilen zu können. Die Kosten der Untersuchungen tragen die Krankenkassen.

 

Der Beitrag will nur kurz und allgemein über das Thema informieren. Die Entscheidung, ob ein Baby geimpft wird, müssen allein die Eltern treffen. Die Fronten sind hier verhärtet; es gibt absolute Impfbefürworter und absolute Impfgegner. Die meist sehr erschreckenden Berichte der Impfgegner werden von den Impfbefürwortern meist mit ebenso einleuchtenden Argumenten widerlegt. Eltern sollten sich über die Argumente beider Seiten informieren und dann entscheiden.

Informationen zu empfohlenen Impfungen erhälst Du auf der Website der Impfkommission am Robert-Koch-Institut STIKO  oder auf http://www.impftipp.de!