Leider lässt es sich nicht vermeiden, dass sich Kinder beim Toben und Spielen ab und zu kleine Verletzungen zuziehen. Nicht nur deswegen sollten gewissenhafte Eltern in ihren eigenen vier Wänden immer für kleinere Blessuren gerüstet sein. Auch bei anderen gesundheitlichen Problemen kann die Hausapotheke als Ersthelfer nützlich sein.

Ein Fieberthermometer gehört in jede Hausapotheke, um schnell messen zu können, ob das Kind eine erhöhte Temperatur oder sogar Fieber hat. Ein digitales Fieberthermometer lässt sich einfach bedienen und reinigen.

Zur Grundausstattung an Arzneimitteln für Kinder gehören zum einen persönlich erforderliche Medikamente und zum anderen Medikamente, die gegen die häufigsten Krankheitssymptome helfen: Zum Senken von Fieber werden Zäpfchen oder Saft, eventuell auch mit schmerzstillenden Wirkstoffen, benötigt. Des Weiteren sollten für den Fall einer Erkältung pflanzlicher Hustensaft und ein Nasenspray (isotonisierte Meersalzlösung) griffbereit sein, um die Symptome zu lindern. Weitere medikamentöse Hilfsmittel, die nicht fehlen sollten, sind Anti-Histamine, die bei einem Insektenstich oder Sonnenbrand angewandt werden, eine Wund- und Heilsalbe und eine Zinkoxidsalbe gegen einen wunden Po.

Wichtig: Das Haltbarkeitsdatum der Medikamente muss regelmäßig kontrolliert werden!
Außerdem begehen Eltern manchmal den Fehler, ihren Kindern in geringen Dosierungen Medikamente für Erwachsene zu verabreichen. Jedoch ist es absolut unerlässlich, dass man Kindern nur Medikamente verabreicht, die auf ihren Organismus abgestimmt sind. Alles andere kann zu schweren Schäden führen, da nicht jeder Inhaltsstoff, den ein ausgereifter Körper gut vertragen kann, auch von einem Kleinkind oder einem Baby ohne Probleme aufgenommen wird. Die Versandapotheke Europa-Apotheek hat deshalb in ihrem Sortiment zum Beispiel einen Themenshop für kindgerechte Medikamente. Bei Fragen zur Medikation sollte man sich aber unbedingt immer an den Kinderarzt oder Apotheker wenden!

Zur Säuberung von Wunden eignet sich ein Desinfektionsmittel. Sind die Verletzungen größer, müssen sterile Kompressen, Mullbinden und Wundschnellverbände, Brandwundenauflagen, Dreieckstücher und Einweghandschuhe griffbereit sein, sowie eine Verbandsschere zum Zurechtschneiden. Bei kleineren Schürfwunden und Blessuren reicht oft ein einfaches Heftplaster, um die Kinder fachgerecht zu verarzten. Pflaster mit lustigen Motiven können Trost spenden – wichtig ist aber vor allem hautschonendes Material.

Außerdem sollten noch eine Pinzette zur Entfernung von Splittern und eine Zeckenzange in jeder Hausapotheke liegen. Auch eine Pipette ist hilfreich, um Medikamente zu dosieren und kleinen Kindern direkt in den Mund zu tröpfeln. Eine Wärmflasche oder ein Körnerkissen können bei Bauchschmerzen Linderung verschaffen.

Eine Liste mit Notrufnummern (Kinderarzt, Ambulanz, Giftnotzentrale), sowie eine Übersicht zu den wichtigsten Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Kindern, sind in einer guten Hausapotheke ebenfalls stets griffbereit.