Strahlend saubere und reine Wäsche möchten nicht nur Erwachsene tragen. Auch unsere Kleinsten fühlen sich in sauberer Kleidung bekanntlich am wohlsten. Doch im Gegensatz zu Eltern und Großeltern ist die Haut von Säuglingen und Kleinkindern sehr empfindlich. Hier ist es notwendig, die Babykleidung anders zu waschen und zu behandeln, als es bei herkömmlicher Schmutzwäsche der Fall ist. Wir zeigen, mit welchen Tipps und Tricks Schmutz keine Chance hat und Babykleidung auch ohne chemische Reiniger sauber und rein wird.

 


#1 Babykleidung vor Gebrauch immer waschen
Eines gilt grundsätzlich nicht nur für getragene, sondern eben auch für neue Bekleidungsstücke: Nach dem Kauf sollte diese vor dem Tragen gewaschen werden. Der Grund hierfür findet sich in den unterschiedlichen Produktionsprozessen. Denn moderne Herstellungsverfahren verwenden zur Produktion von Textilien in der Regel chemische Zusatzstoffe. Diese können gerade für die sensible Babyhaut gesundheitsschädigend sein. Aus diesem Grunde sollten Sie neue Babykleidung grundsätzlich in die Waschmaschine geben.


#2 Arbeitskleidung nicht mit Babywäsche in die Waschmaschine geben
Übrigens können sich giftige Stoffe auch von anderen Kleidungsstücken auf die Babykleidung übertragen. Werden also beispielsweise Arbeitskleidung und Babykleidung zusammen gewaschen, können sich chemische Stoffe vom einen Wäschestück auf das andere absetzen. Waschen Sie Babybekleidung daher ausschließlich alleine oder nur zusammen mit Schmutzwäsche, die keiner allzu starken Verunreinigung ausgesetzt war.


#3 Keine Weichspüler verwenden
Ebenfalls sehr wichtig: Verzichten Sie auf den Gebrauch von Weichspülern. Sicherlich ist es auch für den Nachwuchs komfortabel, sich in wollig-weiche Wäsche zu kuscheln. Der sensiblen Kinderhaut schaden die vielen synthetischen Stoffe im Weichspüler allerdings nur. Starker Ausschlag und Juckreiz können die Folge sein. Babykleidung wird grundsätzlich ohne Weichspüler gewaschen. Wer die Kleidungsstücke dennoch geschmeidiger machen möchte, der schüttelt diese vor dem Anziehen mehrmals aus. Dies lockert die Faserstrukturen des Textils und das Kind darf sich auch ohne Weichspüler an weicher Wäsche erfreuen.


#4 Waschmittel in Pulverform nutzen
Untersuchungen haben ergeben, dass flüssige Waschmittel mehr chemische Konservierungsstoffe enthalten als Waschmittel in Pulverform. Verzichten Sie grundsätzlich auf Spezialreiniger. Babywäsche und auch Milchflecken sollten Sie bei einer 40-Grad-Wäsche immer herausbekommen. Andernfalls genügt es zur Vorbehandlung, wenn Sie die Babykleidung ganz einfach mit kalten Wasser auswaschen und erst dann in die Waschmaschine geben. Ein bewehrtes traditionelles Hausmittel ist Gallseife, ein natürliches Seifenprodukt, das unter anderem aus Rindergalle produziert wird.


#5 Energieeffiziente Waschmaschinen helfen beim Sparen
Wer schon Kinder hat, dem ist bewusst, dass die Waschmaschine praktisch im Dauerbetrieb läuft, wenn der Nachwuchs erst einmal auf der Welt ist. Dies kostet selbstverständlich auch Strom. Sinnvoll ist es, auf besonders energieeffiziente Waschmaschinen zurückzugreifen. Sehr praktisch ist auch ein Wäschetrockner, der die Babywäsche schnell trocknet, sodass diese gleich wieder genutzt werden kann. Gerade hier sollten Sie aber besonders auf den Stromverbrauch achten und ausschließlich moderne Geräte nutzen. Im Idealfall orientieren Sie sich an unabhängigen Testberichten wie beispielsweise auf Wäschetrockner.org und informieren sich, welche Funktionen Sie wirklich benötigen bzw. welche Maschinen einen geringen Energieverbrauch haben.

 

 

Bildquelle: Joujou  / pixelio.de