In den ersten Wochen ihres Lebens verbringen Babys die meiste Zeit schlafend. Sie liegen jeden Tag bis zu 16 Stunden lang in ihrem Bett. Deshalb ist es von umso größerer Bedeutung, das Babybett mit Bedacht auszuwählen. Doch Eltern stellen sich vor der Geburt ihres ersten Kindes oft die Frage: Welches Babybett für den Anfang? Und welche Aspekte sind beim Babybetten-Kauf wichtig? Gerade Neugeborene sollten sich ja schließlich geborgen und sicher fühlen. Der folgende Artikel möchte daher der Frage auf den Grund gehen, welches Babybett für die ersten Monate am besten geeignet ist.



Gitterbett, Beistellbett oder Stubenwagen?

Babybetten gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und Varianten. Sie unterscheiden sich insbesondere durch ihren Einsatzzweck. Zudem eignen sie sich für andere Altersstufen und Größen. Es ist nicht unbedingt eine gute Idee, gleich am Anfang ein großes Bett zu wählen, damit es länger genutzt werden kann. Das Bett sollte vielmehr klein sein, damit sich das Neugeborene, das die Enge noch aus dem Mutterleib der Mama kennt, dort wohlfühlen kann. Die beliebtesten Babybett-Arten werden im Folgenden etwas ausführlicher beleuchtet.

Das Gitterbett

Der Klassiker unter den Babybetten ist das Gitterbett. Es ist erhältlich mit Maßen von 120 x 60 und 140 x 70 Zentimetern. Dementsprechend eignen sich diese Gitterbetten, die rundherum über Gitterstäbe verfügen, bis zu einem Alter von ungefähr vier Jahren. Die Gitterstäbe verhindern, dass das Kind aus dem Bettchen fällt oder klettert. Allerdings könnten sich Neugeborene in den recht großen Bettchen am Anfang etwas verloren fühlen. Dann kann ein Nestchen Abhilfe schaffen.

Das Beistellbett

Das Beistellbett wird – wie der Name schon sagt – ans Bett der Eltern heran geschoben. Die Gitter befinden sich daher nur an drei Seiten, während die Seite zum elterlichen Bett offen bleibt. Beistellbetten spenden dem Baby viel Geborgenheit, weil es nahe bei seinen Eltern sein kann. Aber auch für die Mutter ist ein solches Bett praktisch, weil sie ihr Kind nachts stillen kann, ohne das eigene Bett verlassen zu müssen. Allerdings sind Beistellbetten mit 90 mal 40 Zentimetern kleiner. Sie lassen sich daher nicht so lange nutzen wie normale Gitterbetten.

Der Stubenwagen

Zu guter Letzt gibt es noch den Stubenwagen als beliebte Schlaflösung für Neugeborene. ER ist sehr klein, weshalb er nur bis zu einem Alter von ungefähr sechs Monaten eingesetzt werden kann. Beim Stubenwagen befindet sich das Bett auf einem vergleichsweise hohen Gestell. Dadurch können die Eltern ihr Kind aus dem Bett heben oder es hineinlegen, ohne sich selbst tief zu bücken. Praktisch sind zudem die Räder, die sich am Stubenwagen befinden. Daher kann der Wagen mitsamt dem schlafenden Kind bequem von einem Raum zum anderen mitgenommen werden. So haben Eltern ihren kleinen Schatz immer bei sich, auch wenn sie einmal in einen anderen Raum gehen möchten.

Welches Babybett ist nun am besten für den Anfang?

Bei der Frage, welches Babybett für den Anfang am besten geeignet ist, gehen die Meinungen der Eltern auseinander, doch genau wie von Babybett-ABC empfohlen, ist ein Beistellbett für den Anfang auch aus unserer Sicht optimal. Es ermöglicht der frischgebackenen Mutter, nachts ohne großen Aufwand ihr Kind zu stillen. Sie muss nicht erst aufstehen und das Bett verlassen, sondern kann ihr Baby vorsichtig zu sich ziehen und stillen. Auf diese Weise schlafen sowohl Mama als auch das Baby oft besonders schnell wieder ein. Zudem genießt das Baby die Nähe seiner Eltern enorm, fühlt sich gebogen und sicher und kann daher im Beistellbett sehr gut und erholsam schlafen.

Babygerechte Ausstattung für den Anfang

Egal, ob sich die Eltern für die erste Zeit im Leben ihres Babys für ein Beistellbett, einen Stubenwagen oder ein Gitterbett entscheiden, eins steht fest: Im Bettchen eines Neugeborenen haben voluminöse Kissen, Schaffelle, Decken, Heizkissen, Kuscheltiere und Wärmflaschen nichts verloren. All diese Utensilien würden nur die Gefahr für eine Überhitzung oder ein Ersticken erhöhen. Perfekt sind stattdessen Babyschlafsäcke, die sich die Kinder nicht über den Kopf ziehen und die sie auch nicht wegstrampeln können. Die optimale Länge ist dabei das wichtigste Auswahlkriterium. Der Schlafsack muss richtig sitzen, darf die Bewegungsfreiheit aber auch nicht einschränken. Dann ist die Gefahr dafür, dass sich das Baby in die Bauchlage dreht – welche für den plötzlichen Kindstod (SIDS) als risikoreich eingestuft wird –, auch sehr gering. Zudem raten Experten von zusammengerollten Handtüchern oder Kissen als Lagerungshilfen im Babybettchen ab. Früher wurde noch die Meinung vertreten, dass die seitliche Schlafhaltung gut für die Atmung wäre und zu einer harmonischen Kopfform beitragen würde. Heute wird aber die Rückenlage als optimale Schlafposition empfohlen.

Fazit

Die Frage, welches Babybett für den Anfang ideal ist, führt immer wieder zu Diskussionen unter werdenden Eltern. Wir empfehlen das Beistellbett, weil es eine unmittelbare Nähe zu den Eltern garantiert und zudem das nächtliche Stillen um ein Vielfaches erleichtert.