Die meisten Frauen wollen nach der Schwangerschaft schnellstmöglich wieder ihr Ausgangsgewicht erreichen. Dieses Vorhaben sollten Sie jedoch nicht überstürzt angehen. Behalten Sie stattdessen im Hinterkopf, dass sich die Form Ihres Körpers durch die Schwangerschaft verändert haben kann und womöglich nicht mehr zur Ausgangsform umkehrbar ist. Gerade stillende Mütter sollten von ungesunden Blitzdiäten absehen. Denn es gibt einen natürlichen Weg, das restliche Bauchfett zu verbrennen und die Haut zu straffen.

 

 

 

Stillen: Der natürlichste Weg abzunehmen

Der einfachste ist gleichzeitig auch der natürlichste Weg zum Normalgewicht: Stillen verbrennt unzählige Kalorien. Viele Mütter haben dabei Bedenken, ihr Kind unterzuernähren, denn beim Stillen haben Sie keine Kontrolle darüber, wie viel Liter das Kind tatsächlich trinkt. Babys trinken jedoch instinktiv so lange an der mütterlichen Brust trinken, bis sie satt sind. Bei der Nahrungszufuhr per Flasche greift dieser natürliche Instinkt jedoch nicht, und Babys trinken weniger oder mehr als nötig. Beim Stillen ist eine ausgewogene Ernährung unabdingbar. Vermeiden Sie Blitz-Diäten und Herunterhungern. Ihr Körper wurde von der Geburt geschwächt und ist auf Energielieferanten angewiesen, besonders auf Eiweiße, Vitamine und Spurenelemente, die das Bindegewebe der Haut straffen.

 

Training: Wann und wie?

Gönnen Sie ihrem Körper nach der Geburt etwa sechs Wochen Ruhe, damit er sich von den Wehen und der Geburt erholen kann. Beginnen Sie dann mit leichten Übungen, vor allem für die Rückenbildung. Sobald Sie sich danach fühlen, machen Sie ein paar Dehnübungen und beginnen Sie mit Walking-Einheiten. Auch flotte Spaziergänge mit dem Kinderwagen sind empfehlenswert. Hören Sie dabei immer auf ihr Bauchgefühl und machen Sie nur so viel, wie Sie sich auch zutrauen. Sobald die Muskulatur des Babys ausreichend aufgebaut ist, sodass es problemlos sitzen kann, können Sie mit Jogger-Kinderwagen laufen oder skaten gehen. Achten Sie dabei darauf, dass das Baby sicher und fest im Wagen liegt und nicht etwa herumgeschleudert wird, wenn der Untergrund uneben ist. Alternativ gibt es auch Fitnesskurse für Mutter und Kind, die dafür sorgen, dass sowohl Mutter als auch Sprössling in Bewegung bleiben, und die darüber hinaus die Mutter-Kind-Bindung stärken. Da Sport außerdem das Immunsystem effektiv stärkt, ist eine gewisse sportliche Betätigung nahezu alternativlos für Mütter. Interessanter Fakt: Sie tun nicht nur sich selbst einen Gefallen, wenn Sie Sport treiben. Kinder mit sportlich aktiven Eltern treiben nämlich deutlich mehr Sport als solche, deren Eltern kaum aktiv sind.

 

 

Bildquelle: Stephanie Hofschlaeger  / pixelio.de