Die Taufe des eigenen Kindes zu planen kann zur großen Herausforderung werden. Immerhin gehört sie zu den wichtigsten heiligen Handlungen der Kirche. Ob Sie Ihr Kind taufen lassen, kann Ihnen keiner vorschreiben. Sollten Sie sich dafür entscheiden, müssen Sie und Ihr Partner nicht einmal der gleichen Religion angehören.



Auch ist es nicht unbedingt notwendig, dass Sie hierfür verheiratet sind. Auch alleinerziehende Elternteile können ihr Kind taufen lassen. Durch eine sorgfältige Wahl der passenden Taufkarten unterstreichen Sie die Besonderheit der christlichen Feier zu Ehren Ihres Sprösslings. Individuelle Taufkarten – ob klassisch oder modern – finden Sie online bei babykarten-paradies.de.

Nach katholischem Glauben, darf jeder getauft werden, auch wenn die Eltern selbst nicht katholisch sein sollten. Die gewählten Taufpaten dagegen müssen selbst katholisch sein, da sie verstärkt in der Verantwortung stehen, für die christliche Erziehung des jeweiligen Kindes zu sorgen.

In der evangelischen Kirche jedoch ist es üblich, dass zumindest ein Elternteil dem evangelischen Glauben angehört. Ausnahmen sind auch hier Möglich, solange dies mit der jeweiligen Gemeinde abgesprochen wird. Hier steht es um die Wahl der Paten von Landeskirche und Landeskirche unterschiedlich. Einige akzeptieren auch Paten anderer Glaubensangehörigkeiten.

Sobald überlegt wurde, wann das Kind getauft werden soll, ist es notwendig, die zuständige Gemeinde über die Pläne frühzeitig zu informieren. So stellen Sie sicher, dass der gewünschte Pastor oder Priester, sowie der gewünschte Termin freigehalten wird. Für die Anmeldung ist es wichtig in jedem Fall an die Geburtsurkunde des Kindes und Ihre Personalausweise zu denken.

Die Taufzeremonie besteht zwar aus einer Reihe von  festen Abläufen, dennoch bietet sich die Möglichkeit den Gottesdienst aktiv mitzugestalten. Wichtige Punkte, die im Vorhinein festgelegt werden müssten, sind: der Taufspruch, die Textauswahl, die Fürbitten und die Lieder.

Ein Taufspruch lässt sich zum Beispiel aus der Bibel auswählen und ist dem getauften Kind mit auf den Weg zu geben. Auch Zitate aus der Literatur sind eine klassische Wahl für Taufsprüche. Falls der Spruch bereits früh feststeht, kann dieser in den Einladungen als Motto dienen. Auch die Texte und Lieder müssen nicht immer aus der Bibel sein, dies sollte jedoch vorher einmal angesprochen werden. Eine Fürbitte ist dafür gedacht, Gottes Gnade für eine geliebte Person zu erbitten. Diese können frei formuliert werden und damit die Verbindung zwischen Familie und Täufling dargestellt werden. Auch stellt sich die Möglichkeit dar, andere Familienmitglieder und Freunde in die Fürbitte mit einzubeziehen.

Als Ausklang der Taufe bietet sich ein Restaurantbesuch oder ein nettes Zusammensitzen mit Kaffee und Kuchen, deshalb sollte vor dem entsprechenden Tag auch der passende Raum gemietet werden. Falls die anschließende Feier in den eigenen Räumlichkeiten abgehalten wird, können Freunde und Familienmietglieder um Hilfe gebeten werden.

 

Wer die obenstehenden Punkte befolgt, sorgt für eine schöne und unvergessliche Tauffeier für das geliebte Kind.

 

 

Bildquelle: Hajo Rebers  / pixelio.de