Kündigt sich Nachwuchs an, stellen sich die meisten jungen Eltern die Frage nach dem geeigneten Zuhause für ihre Familie. Denn während die gemeinsame Zwei-Zimmer-Wohnung in der Großstadt für zwei junge Erwachsene perfekt war, bietet sie einer Familie einfach viel zu wenig Platz. Und die meisten Eltern wünschen sich Freiräume für Kinder, die eine zugebaute Großstadt einfach nicht bieten kann.

Doppelhaushälften oder Reihenhäuser für alle?

Das Reihenhaus in der Kleinstadt gilt für viele junge Leuten als perfektes Abbild für Spießertum. Doch wenn einmal ein oder gar zwei Kinder da sind und die Etagenwohnung viel zu eng ist, die eigene Villa im Grünen aber unerschwinglich, wird das Reihenhaus oder die Doppelhaushälfte auf einmal interessant.

Günstige Immobilienangebote für alle Regionen Deutschlands gibt es hier, zum Beispiel in der landschaftlich schönen und zugleich günstigen Region Oldenburg, wo sich auch junge Familien noch ein eigenes Haus leisten können. Eine Doppelhaushälfte mit über 120 m² Wohnfläche, Garage und eigenem Garten kosten hier weniger als eine halb so große Zwei-Zimmer-Wohnung in gefragten Großstädten wie München oder Hamburg.

Im Gegensatz zum klassischen Reihenhaus bietet die Doppelhaushälfte in der Regel einen größeren Garten und eine an das Haus angrenzende Garage oder ein Carport. Lebt in der anderen Hälfte auch eine Familie mit kleinen Kindern, entsteht häufig eine perfekte Gemeinschaft, in der die Kinder Spielkameraden haben und die Eltern sich gegenseitig schon einmal mit Babysitten aushelfen oder gemeinsame Unternehmungen planen.

Immobilien als Wertanlage

Ein Umzug ist zwar mit hohen Kosten für das Umzugsunternehmen und neue Möbel verbunden, doch der Erwerb einer Immobilie ist gerade in diesen unsicheren Zeiten der Eurokrise eine ideale Wertanlage und Alterssicherung. Die monatlichen Raten zum Abbezahlen des Hauses liegen selten höher als die monatlichen Mietzahlungen, die für die Stadtwohnung geleistet werden, doch nach 20 bis 30 Jahren gehört das Haus wenigstens den Besitzern selbst, die es wiederum ihren Kindern weiter vererben können.

Die richtige Zeit für den Umzug

Die beste Zeit für den Umzug ist gekommen, wenn das erste Kind aus dem Krabbelalter heraus ist und selbstständig in der Wohnung umherläuft. Nun sollte es unbedingt ein eigenes Kinderzimmer bekommen, das für das Kind Rückzugsort und Spielzimmer in einem ist, sodass die Spielsachen nicht in der ganzen Wohnung verteilt sind. Spätestens wenn das Kind in die Schule kommt, braucht es auch ein eigenes Zimmer mit Schreibtisch, an dem konzentriert Hausaufgaben gemacht werden können. Wer mehrere Kinder plant, sollte gleich beim Hauskauf darauf achten, dass ausreichend Zimmer für sie vorhanden sind, denn gerade ältere Kinder sollten ein eigenes Zimmer haben, das sie als "ihr Reich" behandeln können.