Ein Eisprungkalender hilft dabei, die fruchtbaren Tage einer Frau zu berechnen – in erster Linie, um sich den Kinderwunsch zu erfüllen. Denn in der Zeit des Eisprunges ist die Wahrscheinlichkeit einer Empfängnis am höchsten. So wird aus dem Kinderwunsch mit etwas Glück ein Wunschkind. Allerdings gibt es bei dieser Berechnungsform keine hundertprozentige Garantie und absolut exakte Ergebnisse. Viel mehr kann es innerhalb eines Zyklus zu Schwankungen kommen. Weitere Informationen zu diesem Thema können Sie auch auf zahlreichen Internetportalen erhalten.


Der Eisprungkalender
Bei der Errechnung des Eisprungs und der Aussicht auf ein Wunschkind gilt: Je regelmäßiger der Zyklus ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die durch den Kalender errechneten Tage auch mit den tatsächlich fruchtbaren Zeitraum übereinstimmen. Neben der herkömmlichen Kalendermethode, bei der man die entsprechenden Tage seiner Periode ankreuzt und anhand dessen die fruchtbaren Tage errechnet, gibt es mittlerweile im Internet viele interaktive Eisprungkalender, die die Empfängnistage automatisch für den festgelegten Zyklus errechnen.


Hat der Eisprungkalender auch Einfluss auf das Geschlecht?
Viele Paare, die sich sehnlichst ein Kind wünschen, ist es meistens gleichgültig, ob der zukünftige Nachwuchs weiblich oder männlich ist. Doch mit Hilfe eines Eisprungkalenders lässt sich eine geringfügige Einflussnahme diesbezüglich vornehmen. Da weibliche Spermien in der Regel langsamer sind als männliche, ist beim Geschlechtsverkehr kurz vor dem eigentlichen Eisprung die Wahrscheinlichkeit erhöht, ein Mädchen zu zeugen. Da die weiblichen Spermien in dieser Zeit die männlichen Spermien einholen bzw. diese dann schon abgestorben sind. Beim Beischlaf direkt zum Zeitpunkt des Eisprungs sind die männlichen Spermien in Vorteil. Dennoch gibt es verständlicherweise auch hierfür keine Garantie und jedem sollte bewusst sein, dass bei der gesamten Empfängnis auch der Zufall eine große Rolle spielt.    


So funktioniert der klassische Fruchtbarkeitskalender
Für den klassischen Eisprungkalender und die Berechnung der Fruchtbarkeit zur Erfüllung des Kinderwunsches müssen Frauen in der Regel den ersten Tag ihrer letzten Periode eintragen sowie ihre normale Zyklusdauer angeben. Dann werden ihnen für die nächsten beiden Monate die fruchtbaren Tage angezeigt, an denen eine Empfängnis möglich ist.  Dies funktioniert nur, wenn die Zyklusdauer regelmäßig ist und mindestens 21 bis 35 Tage umfasst. Je regelmäßiger der Zyklus ist, desto mehr trifft die Berechnung des Eisprungkalenders zu. Denn bei einem unregelmäßigen und schwankenden Zyklus kann sich der Eisprung der Frau um einige Tage verschieben. Einige Frauen nutzen den Fruchtbarkeitskalender auch als natürliche Verhütungsmethode, allerdings ist davon abzuraten, da sich dieser nicht zur Verhütung eignet. Die Wahrscheinlichkeit, trotz des Geschlechtsverkehrs an angeblich unfruchtbaren Tagen schwanger zu werden, ist einfach zu hoch.

 

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