Ernährung

Zucker oder Süßstoff?
Süßstoffe sind für Kinder keine Alternative zu Zucker. Zu viel Zucker führt zu Übergewicht und macht die Zähne kaputt, aber alternativ sollte man sich lieber überlegen ob und wo man mit weniger Zucker auskommt (oft ist es nur Angewohnheit) und die Zahnhygiene verschärft. Bei einer ausgewogenen Ernährung wird ein gesundes Kind und auch ein Erwachsener nicht zuviel Gewicht zulegen, das macht Süßstoffe von Grund auf überflüssig!

Aspartam, Cyclamat und Saccharin sind z. B. Zusatzstoffe, für die es eine zulässige maximale Höchstmenge pro Kilogramm  Körpergewicht gibt!!! Selbst in Fachkreisen ist es umstritten, ob diese Mengen auf Dauer unbedenklich sind. Hat man überhaupt eine Kontrolle wann diese Höchstmengen erreicht sind? Worin sind sie überall enthalten und in welcher Menge?
Auch Zuckeraustauschstoffe sind umstritten. Diese Substanzen wurden für Zuckerkranke entwickelt, und sind jetzt häufig in zahnfreundlichen Süßigkeiten zu finden.

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Ein Satz unseres Zahnarztes hat mich zum Grübeln gebracht: „Xylit(oft in Zahnpflegekaugummis) ist zwar Bakterien hemmend, aber was bewirkt es sonst noch alles im Körper?“
Im Endeffekt entscheidet jeder selbst, was die eigenen Kinder essen dürfen, aber weiß man auch was alles drin steckt und was es bewirkt?

Süßstoffe 

Zuckeraustauschstoffe 

 Acesulfam K (E 950)

 Sorbit (E 420)

 Aspartam (E 951)

 Mannit (E 421)

 Cyclamat (E 952)

 Isomalt (E 953)

 Saccharin (E 954)

 Maltit (E 965)

 Thaumatin (E 957)

 Lactit (E 966)

 Neohesperidin (E 959)

 Xylit (E 967)

Süßstoffe sind synthetisch hergestellt, Zuckeraustauschstoffe werden aus natürlichen Bestandteilen hergestellt.

 

Quelle: www.pixelquelle.deMilch unser Muntermacher!
Die Milch sorgt für gute Konzentration und hat wenig Zucker. Es stecken ca. 300 Milligramm Kalzium in ¼ l Milch, das deckt ungefähr die Hälfte des Tagesbedarfs eines Kleinkinds. Der Grundstein für feste Knochen und Zähne, wird schon sehr früh in der Kindheit gelegt, deswegen müssen Kinder ausreichend Kalzium zu sich nehmen.Das Milcheiweiß ist sehr hochwertig, so das es schnell in körpereigenes Eiweiß umgebaut werden kann, das ist z. B. wichtig bei Wachstumsschüben.

Der Milchzucker wird erst im Darm ins Blut aufgenommen, dadurch steigt der Blutzuckerspiegel, nach der Mahlzeit, langsamer an, und bleibt stabiler, wodurch die Konzentrationsfähigkeit konstanter bleibt. Die Milch enthält auch viele B-Vitamine, das stärkt die Nerven. Idealer Zeitpunkt für die Milch ist das Frühstück, dort sorgt sie für einen Eiweißschub früh am Morgen nach der langen Fastenpause in der Nacht. Abends versorgt die Milch den Körper mit Kalzium, das vor allem Nachts in die Knochen eingebaut wird.

 

Was tun bei Milch-Muffeln?
Kinder die Milch pur nicht mögen, kann man Kakao anbieten, leider enthalten aber fertige Instant-Mischungen viel Zucker. Viele Kinder mögen gerne Pudding/Milchreis oder Naturjoghurt, dazu noch etwas frisches Obst und eine Mahlzeit/Zwischenmahlzeit ist perfekt. Auch Milch-Eis enthält Kalzium, also anstatt Wasser-Eis lieber ein Milch-Eis.
 

Quelle: www.pixelquelle.deVitamine sind wichtige Bestandteile in unserer Nahrung, ohne sie kann keiner überleben. Wir brauchen sie für das Wachstum, den Stoffwechsel und für fast alle anderen Körperfunktionen. Es gibt fettlösliche- (E, D, K, A) und wasserlösliche Vitamine(z. B. B1, B2, B3, B6, B12, C,  H, Folsäure). Bei den fettlöslichen Vitaminen ist es wichtig, das gleichzeitig z. B. zum Gemüse auch Fett (Butter oder Öl) aufgenommen wird. Aber in welchem Nahrungsmittel steckt was, und wofür braucht man es? Hier einige Beispiele:

 

 

 

 

Name 

Vorkommen (z. B.)

 Aufgabe im Körper

 B1

Erbsen, Zucchini, Haferflocken, Fleisch, Hefeprodukte

am Kohlehydratstoffwechsel beteiligt

 B2

Milchprodukte, Eier, Broccoli, Spinat, Champignons

wichtige Funktion im Stoffwechsel

 B3

Schweine- und Hühnerfleisch, Hefeprodukte, Obst und Gemüse

Zur Energiegewinnung, beteiligt an der Bildung von Fettsäuren und Cholesterin

 B6

Fleisch, Gemüse, Vollkornprodukte

Funktion im Eiweißstoffwechsel, Um- und Abbau von Aminosäuren

 B12

Fleisch, Leber, Milch, Eier

Funktion im Stoffwechsel, wichtig für die Aufnahme von Folsäure

 D

Lebertran, Thunfisch,  Milch, Eigelb, Rotbarsch, Champignons

Calcium-Stoffwechsel = Aufbau von Knochen und Knorpel

 Folsäure

frisches Grüngemüse, Tomaten, Gurken, Orangen, Weintrauben, Vollkornprodukte, Kartoffeln, Camembert, Weizenkeime, Sojabohnen, Leber

Wichtige Funktion im Stoffwechsel, Zellwachstum und Blutbildung

 A

Karotten, Broccoli, Feldsalat, Spinat, Tomaten, Mangos, Milch, Leber, Eigelb

Entwicklung der Sehnerven, Zellwachstum und Immunreaktion

 C

Zitrusfrüchte, Sanddorn, Kiwi, Broccoli, Paprika, Kohlrabi

Zellschutzfunktion, stimuliert die Abwehrkräfte, unterstützt Heilungsvorgänge

 K

Gemüse, Leber

Blutgerinnung

Vitamin D wird vom Körper über die Eigensynthese (UV- Strahlung) der Haut gedeckt. Es reicht aus, sich am Tag 10 Minuten, mit freien Unterarmen, draußen im Tageslicht aufzuhalten.


 

Quelle: www.pixelquelle.deUnter Kinderlebensmittel verstehen wir z. B. die kleinen Fruchtquarkportionen oder sogenannte Milchriegel u. ä. wie es sie in jedem Supermarkt (Kühl-)Regal zu finden gibt. Mit diesen Lebensmitteln werden Kinder animiert einzukaufen. Alles ist bunt ansprechend verpackt, vielleicht noch mit Spielzeug und in Kinderhöhe aufgestapelt. Aber was steckt drin, wird darauf auch geachtet?

Kinderlebensmittel enthalten oft sehr viel mehr Zucker und Fett, damit auch mehr Kalorien. Da das Auge mitisst, werden oft zusätzlich mehr Farbstoffe zugesetzt, die unter dem Verdacht stehen, bei sensiblen Kindern, Allergien auszulösen. Bei uns zuhause gibt es auch ab und zu Kinderlebensmittel, aber dann als Süßigkeit, nicht als Lebensmittel.
 

Oft lässt der Alltag ein frisch gekochtes Mittagessen nicht zu, und hin und wieder ist ein Fertiggericht legitim. In Fertiggerichten kommen nährstoffreiche Zutaten wie Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe häufig durch starke Verarbeitung zu kurz. Ein paar Tipps zum Aufwerten der Nährstoffbilanz:

Schmeckt gut, tut gut?

Ernährung vom Kleinkindalter an. Nach der Umstellung auf feste Nahrung sollte die Ernährung des Kleinkindes an die eines Erwachsenen angepasst werden. Die Kinder sollten täglich 3 Hauptmahlzeiten einnehmen und zusätzlich 2 kleine Zwischenmahlzeiten. Eine abwechslungsreiche Vollwertkost ist eine gute Grundlage.