Kinder und Eltern es modisch gleichzeitig recht zu machen ist ein schweres Los. Schon ab dem Kindergarten beginnt die Zeit, in der die Kids selber entscheiden möchten was sie anziehen und was nicht. Auch wenn Kinderhoodies aktuell der letzte Schrei sind, so ist noch lange nicht gesagt, dass auch Kids einen anziehen würden. So haben Eltern die Qual der Wahl ihren eigenen modischen Kopf durchzusetzen oder sich geschlagen zu geben und den Wünschen des Nachwuchses zu entsprechen. Oder gibt es auch einen Zwischenweg?

 

Modische Vorlieben von Kindern auf dem Prüfstand

Schauen wir uns die modischen Vorlieben von Kindern doch einmal genauer an um besser zu verstehen, wie man innerhalb der Familie zu einem Konsens kommen kann. Aktuelle Studien belegen, dass Kinder komplett einfarbige Oberteile wie Shirts, Pullover, Jacken oder Hoodies so gut wie immer liegen lassen, wenn man ihnen eine farbenfrohe Alternative anbietet. Lektion 1 ist also, dass es besonders bunt oder zumindest farbenfroh sein sollte.

Ein zweiter Punkt ist die Tendenz von Kindern zu praktischer Kleidung, die Bewegungsfreiheit ermöglicht. Alleine das Anziehen ist schon schwierig genug, dann kann Kleidung doch wenigstens bequem sein und nicht beim Spielen stören.

Als dritte Anforderungen sind Muster und Druckmotive ein starkes Entscheidungskriterium. Es wurde festgestellt, dass Kleidung, die einen oder mehrere Figuren, Fahrzeuge, Bilder oder ähnliches aufgedruckt haben stets derer ohne bildähnliche Elemente vorgezogen wurde. Das ist von daher nachvollziehbar, als das ein Kind mit einem bestimmten Bild immer eine eigene Erfahrung assoziiert und sich damit dann vertrauter fühlt als mit einem komplett nichts-sagenden Kleidungsstück.

 

Gemeinsam selbst gestalten und entwickeln

Im Grunde sind die Anforderungen von Kindern an ihre eigene Kleidung gar nicht so schwierig zu realisieren und es existiert sogar ein Kompromiss, der beiden Seiten Spaß machen kann. Ein einfaches Rezept ist das gemeinsame selbst Gestalten mit den Kids. Als Zutat Nummer 1 sucht man sich einen modischen Kinderhoodie und versucht diesen nun in akribischer Gemeinschaftsarbeit auf Seiten wie hoodie-bedrucken.com online zu gestalten. Na klar ist ein flauschiger und trendiger Hoodie schick, nur muss er erst in den Augen eines Kindes so ummodelliert werden, dass er in Kinderaugen auch attraktiv wird und anschließend auch getragen wird. Der gemeinsame Umgang mit den Onlinemedien will schließlich auch gelernt sein.

Wir haben gelernt, dass der Hoodie möglichst bunt sein muss und vor allem optische Elemente haben muss. Außerdem sollte er nicht zu eng sitzen um genug Platz zum Spielen zu haben. Zutat Nummer 2 sind also bunte Druckmotive, die im Idealfall auch noch komplett den Geschmacksnerv des Kindes treffen. Ein Held aus der Kindheit, ein Spruch aus dem Lieblingsflilm des Sohnes oder das liebste Kuscheltier sind alles gangbare Motive, die gut sichtbar aufgedruckt werden sollten. Doch Vorsicht, auch können Aufdrucke mit allzu reißerischen Sprüchen die falschen Signale gerade bei jungen Mädchen ausgesendet werden. Hier gilt es als Eltern vorausschauend nicht jedem Wunsch zu entsprechen.

 

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