Der Satz "Es ist so einfach, kleine Kinder zu begeistern" konnte schon durch so manchen Kindergeburtstag widerlegt werden. Leider mussten in der Vergangenheit schon viele Eltern die Erfahrung machen, dass ein kleiner Wutausbruch seitens der Gäste oder etwaige "Fehler" in der Organisation dieser wichtigen Feierlichkeiten dafür sorgen können, dass die Party sprichwörtlich ins Wasser fällt. Unter Beachtung folgender No-Gos kann es jedoch jeder schaffen, seinen Kindern einen unvergesslichen und vollkommen stressfreien Geburtstag zu ermöglichen.

"Aber ich bin mit seiner Mama befreundet!" gilt nicht
Den Grundstein für eine Party legen in der Regel die Einladungen, welche seitens der Kinder gerne mit viel Liebe zum Detail selbst gebastelt werden. Umso verständlicher daher, dass Sohn oder Tochter nur die Kinder einladen möchten, die sie selbst als "Freund" oder "Freundin" bezeichnen. Kein Geburtstagskind sollte dazu gezwungen werden, mit Kindern zu spielen, die es nicht mag. Streitszenarien und Tränen wären ohnehin vorprogrammiert, da eventuelle Abneigungen in diesem Alter offen und unverblümt kund getan werden. Im Allgemeinen sollte die Anzahl der Gäste nicht auf die Spitze getrieben werden. Nur entspannte Eltern können auch gute Gastgeber sein. Es ist deutlich einfacher, auf eine kleine Rasselbande aufpassen zu müssen, als auch eine große.

"Spielverderber" haben Pause!
Keine Frage: Alle Eltern freuen sich, wenn das Kind sich von seiner besten Seite zeigt. Es wäre jedoch, besonders in der Altergruppe der Kindergarten- bzw. Vorschulkinder übertrieben zu verlangen, dass Geschenke bedacht und ruhig ausgepackt werden. Auch beim schönsten Präsent kann die Stimmung schnell kippen, wenn Mama wie ein Schiedsrichter jede Bewegung ihres Nachwuchses beobachtet. Kinder sollten Kinder bleiben! Auch und gerade am eigenen Geburtstag!

Spielen? Aber richtig!
Besonders bei der Auswahl der Spiele sollten Mama und Papa darauf achten. dass alle Gäste (egal, ob vier oder sieben Jahre) gleichzeitig mitspielen können. Besonders bei einer breiten Altersspanne mag sich diese Herausforderung kompliziert anhören. Sie hilft jedoch dabei, ein Gemeinschaftsgefühl zu schaffen und niemanden auszugrenzen. Selbstverständlich sollten die Gewinner der Spiele immer belohnt werden. Kleine Aufmerksamkeiten reichen hier jedoch völlig aus. Ebenso verhält es sich mit den fast schon legendär gewordenen Päckchen, die jeder Gast am Ende des Geburtstages mit nach Hause nehmen darf. Komplizierte Puzzles und Figürchen mit vielen kleinen Teilen bergen die Gefahr, dass sie verloren gehen und die Stimmung des betroffenen Kindes kippt. Als klassische Give-Aways haben sich in der Vergangenheit daher Spielautos, eine kleine Nascherei oder Aufkleber erwiesen.
Wer sich konkreter über die Organisation eines Kindergeburtstages informieren möchte, kann auf Internetplattformen wie gutefrage.net oft wertvolle Ratschläge von anderen Eltern finden, die diese Zerreißprobe bereits hinter sich und erfolgreich gemeistert haben. Mit diesen Insidertipps, ein wenig Vertrauen in sich selbst und das eigene Kind ist es überhaupt kein Problem, allen Beteiligen einen unvergesslichen Tag mit viel Freude und Action zu bescheren.