Das Leben mit Kindern erfordert organisatorische Meisterleistungen. Nach mehreren Nächten nacheinander mit wenig Schlaf haben es nicht nur Morgenmuffel schwer, den Tag zu beginnen. Das Baby ist oft schon in den frühen Morgenstunden putzmunter und wartet darauf, versorgt zu werden, während man sich selbst für die Arbeit und das große Kind für die Schule fertig machen muss. Der ganz normale Wahnsinn aller berufstätigen Mütter beginnt.


Routine - Routine - Routine

Jeden Morgen jonglieren Eltern zwischen Babybrei und Businesskostüm, Kinder- und Karriereansprüchen - insbesondere arbeitende Mütter. Die morgendlichen Vorbereitungen sind herausfordernd und lassen viele Frauen an die Grenzen ihrer Belastbarkeit stoßen - jede dritte fühlt sich trotz Partner alleinerziehend. Das wichtigste Rezept für ein gelungenes Morgenprogramm ist Routine. Babys und Kleinkinder sind nicht immer berechenbar, und oft passieren Ungeschicke: Das Kind bekleckert sich mit dem Frühstück, oder das Baby muss erneut gewickelt werden. Dennoch ist ein geregelter Ablauf Gold wert, auch wenn er in jeder Familie anders aussieht. Feste Rituale geben Sicherheit und helfen, die gute Laune und den Überblick zu erhalten. Doch auch wenn Zeitmanagement hilfreich ist, sollte nicht jede Minute durchgeplant sein. Für eventuelle Überraschungen wie unvorhersehbare Wickelaktionen sollte man morgens immer extra Zeit einplanen und dafür am Abend lieber etwas früher ins Bett gehen.

Sich selbst nicht vergessen

Morgenroutine mit Kindern heißt "die Balance halten zwischen cooler Zenmom und ausgeflippt keifendem Fischweib." Das erste, was Berufswiedereinsteigerinnen deshalb tun sollten, ist, zu akzeptieren, dass das neueste Familienmitglied den Alltag komplett verändert hat und dieser Zustand auch noch eine Weile anhalten wird. So fällt es leichter, nicht die Nerven zu verlieren. Und sie sollten unbedingt an Ihre eigenen Bedürfnisse denken und diese nicht zu weit in den Hintergrund stellen. Diese Rituale helfen Müttern, gut durch den Morgen zu kommen:

  • Wer 10 bis 30 Minuten früher als alle anderen aufsteht, kann sich in Ruhe fertig machen und etwas für sich tun.

  • Ein Glas lauwarmes Wasser, eine kleine Einheit Yogaübungen vor dem Frühstück und in Ruhe einen Kaffee zu trinken gibt Energie für den Tag.

  • Ein Blick in einen gut ausgeleuchteten Ganzkörperspiegel, wie er hier erhältlich ist, erlaubt es, das komplette Aussehen mit einem Blick zu beurteilen. So geht man auf Nummer sicher, dass trotz der Hektik am Morgen optisch alles stimmt, bevor man das Haus verlässt.

  • Der Stress am Morgen lässt sich durch eine gute Vorbereitung am Vorabend reduzieren. So kann man zum Beispiel die Kleidung für die Familie bereits am Abend vorher rauslegen und Pausenbrote vorbereiten.

Alle einbeziehen

Auch wenn viele Frauen Super-Woman sein wollen oder ihrem Partner nicht zutrauen, das Baby richtig anzuziehen oder die Vesperdose ihres Kita-Kindes zu packen -Eltern sollten die Aufgaben gerecht unter allen Familienmitgliedern aufteilen. Wenn eine Person alles allein macht, sind Frust und Stress vorprogrammiert.  

 

 

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