„Juhu, wir werden Eltern! Lass uns shoppen gehen!“ Sobald eine Frau ihren positiven Schwangerschaftstest in der Hand hält, beginnt der Nestbautrieb. Auch wenn es noch Monate hin ist, bis die Sachen benötigt werden, ist das Einkaufen von Babysocken und Stramplern schon fast ein Automatismus. Doch was benötigt man wirklich? Womit sollte man noch warten? Und was wünscht man sich von Freunden und Familie?



Das Kinderzimmer
Grad beim ersten Kind stehen unter Umständen große Veränderungen an. Ist die Wohnung noch groß genug oder muss man vor der Geburt noch einen Umzug planen? Oder reicht es vielleicht, wenn das Arbeitszimmer in ein Kinderzimmer umfunktioniert wird? Ratsam ist es, mit allen Umbau- und Einkaufsmaßnahmen bis nach dem dritten Monat zu warten. Keiner möchte zuhause ein fertiges Kinderzimmer haben, wenn man das Ungeborene verliert. Danach heißt es dann: Rosa oder blau? Der Trend geht aber immer mehr zu moderner weißer Einrichtung für Kinderbett, Wickelkommode und Co. Für die Wanddeko eignen sich Wandtattoos. Diese können bei belieben rückstandslos entfernt und ausgetauscht werden. Bei der Wandfarbe sollte man auf Ökozertifizierungen und ausreichend Lüften achten, damit die Farbdämpfe nicht die Lunge des Babys belasten.

Die Ausstattung
Was braucht man unbedingt und was ist zu viel des Guten? Ok, Windeln braucht jedes Baby, das steht fest. Ein kleiner Vorrat in verschiedenen Größen sichert die ersten Wochen die Versorgung ab. Eine Stubenwagen und eine elektrische Babywiege können im Wohnzimmer eine sinnvolle Entlastung für die Eltern sein, damit das Baby nicht die ganze Zeit rumgetragen werden muss. Ein schönes Mobile, vielleicht mit Musik, gehört über jedes Babybett. Auch die stillende Mutter sollte es sich so bequem wie möglich machen und sich schon vor der Geburt nach einem Sessel zum Stillen im Kinderzimmer umsehen. Zwingend ist die Anschaffung eines Babyphones, damit auch aus dem Nachbarzimmer immer hört, was beim kleinen Liebling los ist.

Geschenke zur Geburt
Wünscht man sich noch den 100 Strampler und die 1000 Söckchen oder darf es auch mal kreativer sein? Wie wäre es zum Beispiel mit einer handgenähten Patchwork Krabbeldecke. Wenn mehrere Freunde sich zusammentun, kann hier jeder ein persönliches Teil einfließen lassen. Süß sind auch kleine Plüschtiere, die von den Eltern oder Paten besprochen werden können. So kann man abends das Schlafliedchen auch mal vom Kuscheltier abspielen lassen. Besonders dankbar werden viele Eltern für ein Gutscheinheft fürs Babysitten sein. So können Freunde dafür sorgen, dass die neuen Eltern auch mal wieder für ein paar Stunden wieder einfach nur Mann und Frau sein können. Frisch erholt freut man sich nach so einer kleinen Auszeit gleich wieder doppelt auf sein Baby.


Bildquelle: Katrin Schindler  / pixelio.de