Eigentlich sind Trampoline ja eher für größere Kinder gedacht. Vor allem auf den überdimensionalen Varianten für den Garten haben die Kleinsten noch nichts verloren. Zudem reicht das Gewicht von sehr kleinen Kindern oftmals noch nicht aus, um einen Sprungeffekt zu erzielen. Nun gibt es aber auch spezielle Trampoline, die für Kleinkinder geeignet sein sollen. Wir haben uns das einmal genauer angeschaut.

Sicherheit geht vor

Ein hochwertiges Trampolin bietet einige Vorteile. Durch speziell eigestellte Federn, das feststehende beziehungsweise in die Erde eingegrabene Gestell und die entsprechende Randpolsterung wird das Trampolin in jedem Fall ein wenig sicherer. Sicherheit ist auch ein gutes Stickwort, wenn es um die spaßigen Sprunggeräte geht. Generell ist das Hüpfen auf einem Trampolin nicht gefährlicher als beispielsweise das Fahren auf einem Fahrrad oder das Fußballspiel. Es kommt eben immer darauf an, wie man eine bestimmte Sportart ausführt und das Trampolinspringen verleitet nun einmal dazu, Salti oder anderweitig risikobehaftete Sprünge auszuführen. Legt man dann keine Punktlandung hin, sondern landet auf der Kante des Trampolins oder gleich daneben, kann das selbstverständlich zu ernsten Verletzungen führen. Ferner besteht auch eine Gefahr für Bänder und Gelenke. Achtet man allerdings auf ein paar einfache Sicherheitshinweise, so kann die Nutzung eines Trampolins schon ungleich sicherer werden. Für Kinder und auch für alle Erwachsenen gilt: Nie sollten sich mehr als zwei Personen gleichzeitig auf dem Trampolin aufhalten! Springen beispielsweise fünf oder sechs Personen durcheinander, ist es unmöglich, einen Überblick zu wahren und Zusammenstöße sind dementsprechend vorprogrammiert. Viele Eltern wissen zudem nicht, dass Kinder unter sechs Jahren noch keinen vollständig ausgebildeten Gleichgewichtssinn haben. Aufgrund dieser Tatsache ist es ratsam, dass die Sprösslinge nur alleine auf dem Trampolin springen. Trampoline mit einem vergleichsweise geringen Durchmesser sollten nach Möglichkeit nicht ganz so hoch sein. Bei ihnen ist die Gefahr, auf dem Rand aufzuschlagen, nämlich relativ hoch.

Das Trampolin für die ganz kleinen Hüpfer

Die meisten Kinder lieben das Trampolinspringen ebenso sehr wie das Schaukeln oder Rutschen. Für Kinder, die gerade erst mit dem Laufen anfangen, empfiehlt sich vielleicht ein kleineres Modell mit entsprechenden Haltegriffen. Es gibt auch Modelle, die einen komplett aufblasbaren Rand haben oder einfach stärker gepolstert sind. Wenn man kleinere Kinder auf dem heimischen Gartentrampolin springen lässt, sollte man sie auf keinen Fall aus den Augen lassen. Ansonsten spricht allerdings nichts gegen ein Trampolin für Kinder. Sollten sie Gefallen daran finden, kann man sich auch erkundigen, ob die örtlichen Sportvereine ein entsprechendes Kursangebot offerieren.