In den ersten Lebensjahren eines Kindes werden die Fundamente für das spätere Lern- und Lebensverhalten gelegt. Die größten Fortschritte werden dabei in den ersten 36 Monaten erzielt. Die frühkindliche Bildung kann außer durch die Eltern, den Kindergarten und später die Vorschulen durch Lerncomputer erfolgen. Die meist kompakten Lernstationen sind für verschiedene Altersklassen erhältlich und teilweise als pädagogisch wertvoll einzustufen.

 

 

 

Kinder sollten mit den Spielzeugen nicht überfordert werden
Anders als die üblichen Notebooks und Personal Computer sind Lernstationen meist nicht mit Tastaturen ausgestattet, die zum Schreiben genutzt werden können. Je nach Alter und Ausführung der Konsolen müssen Kinder die verschiedenen Funktionen über Rädchen, Hebel, Buttons oder Drücker aktivieren. Damit das Spiel mit der Konsole nicht langweilig wird, können verschiedene Programme gewählt werden die sich durch unterschiedliche Schwierigkeitsgrade unterscheiden und sich teilweise auch am Wissensstand des Kindes orientieren. Zur Förderung der Kreativität der Kinder können Eltern auch Geräte wählen, die mit Mal- und Zeichenfunktionen ausgestattet sind. Eltern können anhand einer sogenannten Lernerfolgs-Kontrolle die Fortschritte ihres Kindes genau verfolgen. Wichtig ist allerdings immer das die Förderung mit Lerncomputern altersgerecht und spielerisch erfolgt. Besonders kleine Kinder verlieren schnell die Lust an Spielzeugen, wenn sie mit der Benutzung überfordert werden. Eine große Auswahl an Lerncomputern wird für verschiedene Altersgruppen und Wissensstände angeboten.

Damit das Spiel mit Lerncomputern kindgerecht ist, können die verschiedenen Konsolen grob eingeteilt werden. Mit den verschiedenen Ausführungen können Kinder

- Farben, Klänge und Formen erkennen und kennenlernen.

- Zahlen und Buchstaben erlernen.

- addieren und subtrahieren lernen sowie die ersten Worte schreiben.

- die Grundzüge der Grammatik und der Mathematik mit komplexeren Aufgaben erlernen.

Eltern die erkennen dass das Kind sprachlich begabt ist können für Schulkinder Lernkonsolen wählen, die mit Mikrofonen und Lautsprechern ausgestattet sind und eine oder mehrere Fremdsprachenfunktionen beinhalten. Mit diesen Konsolen werden die Grammatik und vor allem auch die Aussprache gefördert.

Das Spiel sollte immer im Vordergrund stehen
Kinder entwickeln schon sehr früh Vorlieben für bestimmte Figuren aus Bilderbüchern und später aus Comics oder Büchern. Das Lieblingsspielzeug von Kindern hat daher auch oft etwas mit einer speziellen Thematik zu tun. Aus diesem Grund bietet der Handel auch Lerncomputer an die sich mit verschiedenen Themen oder Figuren befassen oder auch auf diese ausgerichtet sind. Wie Erwachsene lernen Kinder einfacher und schneller, wenn sie es gerne machen. Eltern, Verwandte und Bekannte, die Kinder mit einem Lerncomputer beschenken möchten sollten daher darauf achten, dass das neue Spielgerät auch den Wünschen des Kindes entspricht.