Hat sich der Alltag mit dem Nachwuchs erst einmal eingespielt, dann kann man dem Fernweh ruhig nachgeben und an den ersten gemeinsamen Familienurlaub denken. Mit der richtigen Planung muss man mit einem Baby nicht einmal auf den traditionellen jährlichen Campingurlaub verzichten. Bei der ersten gemeinsamen Reise mit dem Wohnmobil sollte man jedoch nicht allzu weit wegfahren, damit zum einen die klimatischen Gegebenheiten nicht zu unterschiedlich ausfallen, und zum anderen die Fahrtzeit nicht allzu lang wird. Mit ein paar einfachen Mitteln wird der erste gemeinsame Campingurlaub ein tolles Abenteuer.

  

  1. Wohnmobil: Wenn man kein eigenes Wohnmobil hat, kann man bei Anbietern wie Campanda eines mieten. Der Vorteil ist hier, dass man den Fahrzeugtyp an die Anzahl und Ansprüche der Familienmitglieder anpassen kann und so schnell ein passendes Modell findet. Besondere Aufmerksamkeit sollte man jedoch der Unterbringung des Babys während der Fahrt widmen. Die Fahrerkabine hat Platz für den Fahrer und Beifahrer, dahinter gibt es grundsätzlich eine Rückbank mit Gurten für weitere Personen. Nicht jeder Kindersitz kann im Wohnmobil befestigt werden, deshalb sollte man dies unbedingt früh genug überprüfen, damit man ggf. noch auf ein anderes Fahrzeug umbuchen kann. Weitere Informationen bietet der ADAC.

  2. Reiseapotheke: Auch wenn man den Stress einer Urlaubsreise so gering wie möglich für das Baby hält, kann es zu den typischen Urlaubserkrankungen wie Fieber und Durchfall kommen. Neben der Adresse eines Kinderarztes vor Ort ist deshalb eine kindgerechte Reiseapotheke wichtig.

  3. Standort: Für die erste Campingreise mit einem Baby sollte man von einer Rundreise absehen. Stattdessen wählt man lieber einen kinderfreundlichen Campingplatz mit vielen Zusatzangeboten. Neben gut ausgestatteten Sanitäranlagen sind vor allem eingezäunte Stellplätze ein Pluspunkt, denn hier kann der Säugling gefahrlos auf dem Boden krabbeln.

  4. Beschäftigung: Das richtige Spielzeug für den Nachwuchs sollte man immer dabeihaben. Am besten packt man für jede Gelegenheit und Wetterlage etwas ein, damit sich das Baby in keiner Situation langweilt.

  5. Gepäck: Ein weiterer Vorteil des Wohnmobils ist sein hohes Platzangebot, weswegen man sich beim Packen nicht sonderlich einschränken muss. Damit man nichts vergisst, kann man sich an eine Packliste wie diese halten. Wirklich essenziell sind der Impfausweis und der Mutter-Kind-Pass für den Fall, dass ein Arztbesuch im Urlaub nötig wird. Um zudem vor Ort mobil zu sein, sollte man sowohl den Kinderwagen als auch einen Tragegurt mitnehmen. Auch die Wickeltasche darf selbstverständlich nicht vergessen werden.

  6. Schlafplatz: Manche Betten in Wohnmobilen sind mit einem Rausfallschutz versehen, den man hochklappen kann. Ist keiner vorhanden, kann man entweder einen im Voraus besorgen oder aber ein Reisebett mitnehmen, sofern das Wohnmobil genügend Platz bietet.

Ist man im Urlaubsort angekommen, sollte man den Tagesablauf an den Rhythmus des Babys anpassen. Eine Reise bringt so viele neue Eindrücke für den Säugling, dass man es mit Aktivitäten nicht übertreiben und das Wohl des Kindes unbedingt immer im Blick behalten sollte. Geht man auf die Bedürfnisse des Nachwuchses ein, kann man eine intensive und schöne Familienzeit fernab vom Alltag erleben.  

 

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