Babybettausstattung: Was sinnvoll ist und was gefährlich?

Bei der Babybettausstattung lauern Gefahren!

Babybettausstattung was in das Babybett gehört und was nicht
Babybettausstattung: Was in das Babybett gehört und was nicht / Foto: Ekaterina Pokrovsky Shutterstock.com

Ob Stubenwagen oder Gitterbett: Eine gute Schlafumgebung ist essenziell, damit das Baby eine gute Nacht verbringt. Wenn das Bett ausgewählt wurde, sorgen Dekorationen und praktische Ergänzungen für zusätzlichen Komfort. Wir geben Tipps für die Babybettausstattung und Gestaltung des Schlafplatzes.

Ein Kurzhimmel für den Schlafplatz

In der Wiege oder im Stubenwagen schläft ein Neugeborenes am besten. Der kompakte Platz schafft ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit beim Kind. Soll es ein Gitterbettchen sein, kann ein Kurzhimmel den Schlafplatz optisch begrenzen. Bei der Babybettausstattung sollten Materialien aus Polster, die nicht für die Verwendung am Kinderbett gedacht sind, gilt es zu vermeiden. Sie können einen Wärmestau und andere Probleme verursachen.
Sobald der Nachwuchs beginnt, an den Gitterstäben hochzuklettern, kann die Umspannung entfernt werden. Dann ist es Zeit für ein größeres Kinderbettchen. Ein gepolsterter Gitterschutz minimiert das Unfallrisiko und schafft zusätzlichen Komfort.

Babybettausstattung: Zu viel Deko ist gefährlich

Ob Wiege oder Bettchen: der Schlafplatz für das Kind muss sicher sein und ausreichend Platz bieten. Kissen oder zusätzliche Decken werden im ersten Lebensjahr nicht benötigt, denn auch hier droht schnell eine Überwärmung. Anstelle einer Decke bietet sich ein Schlafsack an. Damit kann das Kind nicht unter die Decke rutschen oder sich in der Nacht befreien. Tipp: den Halsumfang des Schlafsacks beachten. Als Faustregel für die Länge nimmt man Körpergröße minus Kopfhöhe plus zehn Zentimeter. Auch zu breit darf der Schlafsack nicht sein. Ansonsten verwickelt sich das Baby womöglich und verliert die Orientierung.

Keine Wärmflaschen ins Bett!

Auch Wärmflaschen oder Heizkissen dürfen nicht mit ins Babybett. Babys mögen es ohnehin lieber etwas kühler und bei allzu vielen wärmenden Materialien droht schnell eine Überwärmung. Die Temperatur ist ideal, wenn der Nacken des Kindes eine angenehme Temperatur aufweist.
Zu beachten: Hände und Füße des Kindes sind meistens etwas kühler und dürfen nicht als Maßstab herangezogen werden. Im Allgemeinen gilt eine Schlaftemperatur von 16 bis 18 Grad Celsius als optimal. Kurzes Stoßlüften genügt bereits, um die Temperatur um ein bis zwei Grad zu senken. Meist machen Säuglinge jedoch ohnehin auf sich aufmerksam, wenn ihnen kalt ist. Anders bei zu hohen Temperaturen, die von den Eltern selbst erkannt und korrigiert werden müssen. Ein Thermometer neben der Wiege ist eine gute Orientierung.

Gefahren bei der Babybettausstattung vermeiden: so geht’s

Sollte der Nachwuchs trotz des passenden Bettchens einmal unruhig werden, hilft sanftes Schaukeln. Im Balkon- oder Stillbettchen befindet sich das Kind immer in der Nähe der Eltern und fühlt sich dadurch besonders geborgen. Wichtig ist hier eine fachgerechte Montage durch den Fachmann. Auch das Dondolo ist eine tolle Lösung. Eine Art Hängematte, kann das Kind im Dondolo sanft hin- und hergewiegt werden. Das schafft Geborgenheit und Ruhe, ohne dabei die Sicherheit zu vernachlässigen. Eltern lassen sich am besten im Fachgeschäft beraten, denn bei den Planungen müssen weitere Faktoren wie die Raumsituation oder das Budget berücksichtigt werden.

Stofftiere im Kinderbett? Besser vermeiden

Stofftiere haben im Kinderbett nichts zu suchen. Am Tag eine emotionale Stütze für die Kleinen, stellen Kuschelbär oder Schnuffeldecke zur Schlafenszeit eine Gefahr dar. Das Kind kann sich mit den Gliedern in den Stofftieren verfangen oder mit dem Gesicht darin versinken. Um das zu vermeiden gilt: Lieblingsteddybär bis zum Morgen im elterlichen Bett aufbewahren.
Moderne Babybettchen „wachsen“ mit dem Kind mit, indem die Konstruktion sich flexibel anpassen lässt. Das spart Geld für teure Neuanschaffungen und nimmt den Eltern viel Stress ab. Ebenso wichtig ist aber die Qualität der Deko. Am besten wird schon beim Kauf der Dekoration auf Faktoren wie Material und Herstellungsland geachtet. Die Tests von Stiftung Warentest sind eine willkommene Hilfe, wenn es um die Wahl der passenden Dekoration zum Kinderbett geht.