Haus und Familie mit einer Alarmanlage vor Einbrechern schützen

Welche Systeme bieten den besten Schutz?

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Die eigene Famile zu schützen ist eine wichtige Aufgabe / Foto: Roman Samborskyi Shutterstock.com

Laut einer Studie, die in Deutschland im Jahr 2018 durchgeführt wurde, waren von den 5,56 Millionen verübten Straftaten die meisten Diebstahl- und Raubdelikte. Obwohl diese Zahl rückläufig ist, ist sie doch hoch und erschreckend genug, um an eine Alarmanlage für das Eigenheim zu denken. In diesem Artikel möchten wir dir einige Tipps geben, was du beim Kauf beachten solltest, damit dein Haus auch wirklich bestmöglich geschützt ist.

Schutz abgestimmt auf die Bedürfnisse

Um zu vermeiden, dass du und deine Familie das Opfer eines Einbruchs werden, ist ein Sicherheitssystem für das Haus eine gute Option. In den meisten Fällen und dort, wo es möglich ist, entscheiden sich Kunden für eine Smart Home Alarmanlage. Solch eine Alarmanlage schützt nicht nur das Haus, auch Wertgegenstände können zusätzlich geschützt werden. In diesem Fall spricht man von einer Vermögensschutzvorrichtung. Damit wirst du sofort alarmiert, wenn z. B. ein Schmuckkästchen geöffnet, ein Gemälde bewegt oder ein Safe manipuliert wird, auch wenn es keine physischen Beweise gibt.

Vermögensschutzvorrichtungen sind nicht nur vorteilhaft, wenn es um einen Diebstahl geht, sondern geben zusätzliche Sicherheit in jeder Lebenslage. Sind z.B. Handwerker im Haus, weil eine Reperatur durchgeführt werden muss oder die eigene Putzfrau, in beiden Fällen ist gewährleistet, dass die Wertgegenstände sicher sind.

Einbruchmeldeanlage oder Smart Home Alarmanlage

Zwischen der Einbruchmeldeanlage und einer Smart Home Alarmanlage bestehen große Unterschiede. Eine Smart Home Alarmanlage ist mit Sicherheit die bessere Investition, da sich diese Anlagen zentral steuern lassen. Bevor du dich zu dem Kauf entscheidest, vergewissere dich, dass die Alarmanlage auch wirklich das leistet, was du von ihr erwartest. Ebenso wichtig ist, dass du dich erkundigst oder dir erklären lässt, wie die Smart Home Alarmanlage funktioniert. „Oft ist für Laien dabei nicht ersichtlich, dass für nahezu jedes smarte System eine herstellereigene Zentrale nötig ist. Wer sich also überall Sensoren, Alarmmelder und Kameras billig zusammenkauft, kann sie nicht ohne weiteres vernetzen.“, erklärt Mariella Wendel von Home&Smart, die verschiedene Alarmanlagen getestet haben. Werden diese Alarmanlagen nicht richtig eingestellt, so könnte es sein, dass man im entscheidenden Moment auf sich alleine gestellt ist.

Eine Einbruchmeldeanlage ist die traditionelle Art eines Alarmsystems, das über Sensoren an Türen und Fenstern verfügt. Du oder die Strafverfolgungsbehörden (je nach Einstellung), werden benachrichtigt, wenn ein Eindringling in das Haus eingedrungen ist. Eine Alarmanlage mit Kamera gibt zusätzliche Informationen über den Eindringling. Sofern dieser mit der Kamera aufgenommen wurde.

Tipp: Obwohl ein Kind niemals alleine beim Pool sein sollte, kann eine Alarmanlage mit Kamera zusätzliche Sicherheit bieten.

Auch wenn eine Einbruchmeldeanlage oder eine Alarmanlage bereits Vorteile bieten, eine Smart Home Alarmanlage warnt zusätzlich noch vor weiteren Umweltgefahren wie Feuer, Kohlenmonoxid und sogar Überschwemmungen. Bekannte Anbieter für Haussicherheitssysteme sind z.B. SimpliSafe, ADT, Vivint und FrontPoint.

Unabhängigkeit von der Stromversorgung

Egal welche Art von Alarmanlage, sie sollte auch dann noch funktionieren, wenn die Stromversorgung zum Haus getrennt wird. Ein traditionelles Alarmsystem, das mit Elektrizität betrieben wird, ist in der Regel ein Niederspannungssystem. Das bedeutet, dass nicht viel Strom benötigt wird, um das System zu betreiben. Zusätzlich sollte eine Alarmanlagen mit einer großen Batterie ausgestattet sein, die das System versorgt, wenn der Hauptstrom ausfällt.

Eine weitere Option ist ein solarbetriebenes Alarmsystem. Diese Geräte können so eingestellt werden, dass sie nur eine Alarmanlage mit Kamera für den Außenbereich betreiben oder aber traditionell das gesamte System mit Solarenergie versorgen. Ein solarbetriebenes System ist zwar teurer, doch wenn du nach einer „grünen“ Lösung suchst, die auch dann Sicherheit bietet, wenn kein Strom vorhanden ist, kann diese Option das sein, was für deine Bedürfnisse das richtige ist.