Familienurlaub mit dem Auto birgt Risiken

 

Im Kofferraum kann das gesamte Reisegepäck verstaut werden, die Fahrräder finden auf einem Heckträger Platz und die Surfbretter werden einfach auf dem Dach montiert. Allerdings sollte man vor der Abreise bedenken, dass durch das zusätzliche Gewicht der Reifendruck erhöht werden muss – sonst können die Reifen während der Fahrt platzen. Das trübt nicht nur die Urlaubslaune, sondern erhöht die Unfallgefahr. Um sicherzugehen, dass die Reifen der langen Fahrt standhalten, sollte man sie einem gründlichen Sicherheitscheck unterziehen.

 

Sicherheitscheck: Autoreifen vor dem Urlaub prüfen

 

Das Reifenprofil
Die gesetzliche Mindestprofiltiefe liegt nach der deutschen Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung bei 1,6 mm. Wenn man jedoch auf Nummer sicher gehen will, sollte man seine alten Sommerreifen gegen neue austauschen, wenn die Profiltiefe bereits unter 4 mm liegt – das erhöht die Fahrsicherheit, vor allem auf nassen Fahrbahnen.

 

Das Alter
Selbst wenn die Profiltiefe noch im grünen Bereich liegt, sollten die Sommerreifen spätestens nach acht Jahren ausgetauscht werden. Mit zunehmendem Alter wird das Gummi der Reifen immer härter und poröser, sodass ein erhöhtes Sicherheitsrisiko besteht, wenn man einen Familienurlaub mit dem Auto plant. Durch das erhöhte Ladegewicht durch das Urlaubsgepäck wird der Reifendruck weiter erhöht, dem alte und poröse Reifen manchmal nicht mehr standhalten und dann auf der Reise in den Urlaub platzen.

 

Das Gummi
Reifen verschleißen mit der Zeit. Das liegt jedoch nicht nur daran, dass sie durch häufiges Fahren abgenutzt werden – sondern auch an dem Straßenbelag. Er hinterlässt im Gummi Kerben oder Beulen, verursacht Risse oder Schnitte. Deshalb sollte man die Reifen vor dem Urlaub unbedingt auf mögliche Schäden untersuchen, die ggf. einen Reifenwechsel erfordern.

 

 

 

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