Der Geburtstermin rückt näher und werdende Eltern freuen sich auf ihren Nachwuchs. Noch während der Schwangerschaft stellt sich das Paar oft schon die Frage, wie es das Kinderzimmer einrichten kann. Worauf dabei zu achten ist und was zur Ausstattung überhaupt dazu gehört, stellt dieser Beitrag vor.



 

Wichtige Möbelstücke

Anfangs nutzen Eltern häufig das Kinderzimmer noch gar nicht. Das Baby schläft in den ersten Monaten meist im Elternschlafzimmer, damit Mama und Papa es hören, wenn es sich zum Beispiel wegen Hunger bemerkbar macht. Um den Weg zu verkürzen, ist der erste Schlafplatz daher oft im Schlafzimmer der Eltern. Obwohl das Kinderzimmer noch nicht vollständig genutzt wird, sollten einige Möbelstücke dennoch nicht fehlen:

-      Babybett: Auch wenn das Kind im Zimmer der Eltern schläft, sollte es bereits im eigenen Bett schlafen. Das Babybett können Eltern neben ihrem Bett platzieren und später einfach in das Kinderzimmer stellen. Beim Kauf vom Kinderbett spielen bei die Qualität hauptsächlich das Material und die Verarbeitung eine große Rolle – vor allem, um die Sicherheit für das Baby zu gewährleisten. Kommt direkt das Gitterbett in Frage, können Eltern folgende Tipps zur Sicherheit des Babys beachten:

  • Beim Material sind Holzbetten ideal, da sich bei dem natürlichen Rohstoff nur schwer Keime und Bakterien anhaften.
  • Eine solide und stabile Verarbeitung ist beim Babybett besonders wichtig. Außerdem sollte es keine scharfen Ecken und Kanten oder abnehmbare Kleinteile geben, an denen sich das Baby verletzen oder verschlucken könnte.
  • Um Verletzungen vorzubeugen sind auch die Abstände und Maße beim Gitterbettchen wichtig. Zwischen den Gitterstäben sollte ein Mindestabstand von 45 mm bestehen – zwischen Bettgestell und Boden sollte der Abstand nicht mehr als 25 mm haben.
  • Ein gutes Qualitätsmerkmal beim Babybett sind außerdem Prüfsiegel oder die Bewertung im Ökotest.

 


 

-      Stubenwagen: In den ersten Monaten können Eltern auch auf den Stubenwagen zurückgreifen. Praktisch mit Rollen versehen kann das Baby bequem im Stubenwagen von Raum zu Raum wandern. Auch hier sollten Abstände und Maße wie beim Babybett beachtet werden, um die Verletzungsgefahr zu minimieren. Ist das Kind aus dem Stubenwagen herausgewachsen, wird dieser vollständig gegen das Babybett ausgetauscht. Ob Eltern für ein paar Monate den Stubenwagen oder eine Wiege anschaffen möchten oder nicht, ist letztendlich eine Frage des Geschmacks und der Kosten.

-      Kleiderschrank: Von Freunden und Familie oft reich beschenkt, und aufgrund eigener Einkäufe durch die Vorfreude auf den Familiennachwuchs, füllt sich der Kleiderberg für das Baby oft rasch. Nicht nur für die ersten Wochen, sondern oft für die ersten Monate ist der Nachwuchs dann für die kommenden Jahreszeiten oft bestens ausgestattet. Daher sollten Eltern bereits zu Beginn einen Kleiderschrank für das Baby einplanen. Zwar können nach und nach die zu klein gewordenen Stücke ausgelagert werden. Den Platz für die Kleidung werden Eltern jedoch lange nicht missen – immerhin wachsen die Kleinen schnell, und vor allem schnell aus ihren Kleidungsstücken heraus.

-      Schränke und Sideboards: Pflegeprodukte, Spielzeug, Kuscheltiere und Bettwäsche vom Baby können Eltern zwar in den eigenen Schränken im Schlaf- und Wohnzimmer unterbringen. Doch bald geht sicher der Platz aus. Im Kinderzimmer sorgen dann Schränke und Sideboards für genügend Stauraum, um die Anschaffungen und Geschenke ordentlich unterzubringen.

-      Wickelkommode: Nicht fehlen sollte bei den Möbeln fürs Baby die Wickelkommode. Zwar können Mama und Papa den Nachwuchs auch auf einer dickeren Unterlage auf dem Boden oder Sofa wickeln. Doch Kinder gewöhnen sich schnell an Rituale, weshalb die Wickelkommode nicht fehlen sollte. Hier sollten Eltern darauf achten, dass die Wickelkommode einen hohen Rand hat, damit das Baby nicht herunterfallen kann. Außerdem hilfreich ist das Anbringen einer Wärmelampe über dem Wickelplatz, damit es dem Kind nicht zu kalt wird.

Die Wahl der Möbelstücke ist manchmal schwieriger als gedacht. Dabei stellt sich vor allem die Frage, ob alles zusammenpassen muss oder ob lieber verschiedene Einzelstücke kombiniert werden. Eltern der ersten Gruppe können tolle Babyzimmer bei zimmeria.de finden. Ansonsten kann es jedoch auch Spaß machen, in verschiedenen Geschäften nach stilvollen Einzelteilen Ausschau zu halten.


 

Gestaltung des Babyzimmers

 

 

Gerade wenn das Kinderzimmer in neuen Wandfarben erstrahlen soll, sollten Eltern mit der Renovierung nicht zu spät anfangen. Farbe an den Wänden sollte nicht nur gut getrocknet sein, sondern das Kinderzimmer sollte vor allem gut ausgelüftet sein. Denn Chemikalien und Gase von Lösungsmitteln sind für das Baby gesundheitsschädlich. Wer also das Kinderzimmer neu streichen oder tapezieren möchte, sollte damit rechtzeitig anfangen, damit alle Renovierungsspuren beim Einzug ins Kinderzimmer beseitigt sind. Abgesehen von der Wandfarbe können Eltern das Kinderzimmer noch durch weitere Möglichkeiten schön in Szene setzen.

-      Mit verspielten Lampen können Eltern ein zauberhaftes Kinderzimmer gestalten und so zeitgleich für tolle Lichtquellen und eine schöne Atmosphäre sorgen.

-      Ein Nachtlicht sieht nicht nur schön aus, sondern beruhigt das Baby auch, falls es nachts wach wird.

-      Mit Vorhängen, Tüll und Rüschen können Eltern das Kinderzimmer in ein romantisch verspieltes Kinderzimmer verwandeln. Allerdings ist hier Vorsicht geboten: Kissen oder Stoffe, mit denen das Baby in direktem Kontakt ist, sollten allerdings nicht allzu viele Verzierungen haben. Wie beim Babybett besteht auch hier die Gefahr, dass das Baby (leicht) abnehmbare Kleinteile verschlucken könnte.

 

Worauf ist sonst noch zu achten?

Nicht nur für das Kinderzimmer selbst gibt es zahlreiche Einrichtungsmöglichkeiten. Wer mit seinem Kind auch gerne einmal die Wohnung oder das Haus verlassen möchte, kann sich noch die „mobile Grundausstattung“ zulegen, zum Beispiel:

-      Reisebettchen für Wochenendtrips zu den Großeltern, die weiter entfernt wohnen.

-      Wickeltasche, um Fläschchen, Windeln & Co. auch unterwegs gut verstaut dabei zu haben. Alternativ geht aber auch eine große Handtasche.

-      Kinderwagen für Spaziergänge: Je nachdem, ob man nur in der Stadt oder auch mal im Wald und auf unbefestigten Wegen unterwegs ist, sollte man beim Kauf auf die Räder vom Kinderwagen achten.

-      Tragetuch für die Alternative zum Kinderwagen. Das Baby wird bequem auf dem Rücken oder vorne am Bauch getragen. Alternativ zum klassischen Tragetuch mit spezieller Bindetechnik gibt es auch Produkte, die bereits „vorgewickelt“ sind und die man einfacher tragen kann.

-      Babyschale für den Transport vom Krankenhaus als wichtige Erstanschaffung – später aber auch für andere Fahrten mit dem Auto wichtig.

 

Viele Neuanschaffungen für den Nachwuchs

Gerade beim ersten Kind fehlt den Eltern die Grundausstattung völlig. Möbel, Kleidung und die „mobile Grundausstattung“ können gut ins Geld gehen. Oft sind aber Freunde und Verwandte von der anstehenden Geburt mindestens genauso begeistert wie die Eltern selbst. Hier kommt auch oft die Frage, was man dem Baby oder den Eltern schenken kann. Eine Wunschliste zur Geburt hilft hier oft wahre Wunder. Viele Online-Anbieter stellen in ihren Shops solche Wunschlisten zur Verfügung, wobei die Eltern die Produkte hinterlegen und schenkfreudige Verwandte und Freunde die Produkte kaufen und verschenken.

 

 

 

 

Bildquellen:

Rita Suchocka