Wintercamping mit Kindern – So klappt’s

Mit ein paar Tipps klappt Wintercamping mit Kindern stressfrei!

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Wintercamping mit Kindern: Eine tolle Alternative zur Übernachtung im Hotel / Foto: Robert Kneschke Shutterstock.com

Während der Boom des Campings in den letzten Jahren vor allem den Sommer erfasste, spielt inzwischen der Winter in den Planungen eine besondere Rolle. Zahlreiche Destinationen laden dazu ein, auch in der kalten Jahreszeit einen entspannten Aufenthalt zu verbringen. Doch worauf ist zu achten, wenn dieser Plan mit Kindern in die Tat umgesetzt werden soll? Wir lenken den Blick in diesem Beitrag auf die wichtigsten Tipps zum Thema.

Genug Platz im Camper

An erster Stelle steht zunächst die Notwendigkeit, für genug Platz zu sorgen. Generell sorgen die kalten Temperaturen dafür, dass mehr Zeit im Fahrzeug verbracht wird. Hier ist es von Vorteil, wenn genug Platz zur Verfügung steht, der von der ganzen Familie genutzt werden kann. Spezielle Vorzelte für den Winter, wie sie etwa im Movera Campingshop zu finden sind, können auch bei kühlen Außentemperaturen warm gehalten werden. Auf diese praktische Art und Weise vergrößert sich die Wohnfläche ganz nebenbei. So ist es nicht mehr nur im knapp bemessenen Raum des Fahrzeugs möglich, die abendlichen Stunden gemeinsam zu verbringen.

Zusätzliche Ausrüstung ist auch im Hinblick auf das Gepäck notwendig. Bereits die dicken Kleider, die für alle Reisenden an Bord sein müssen, nehmen mehr Volumen ein. Auch die schweren Winterstiefel sind deutlich schwerer zu verstauen als die leichten Sandalen für den Sommer. Wer aus dem Grund schon vorher einen Versuch mit voller Beladung startet, kann schnell erkennen, ob der Stauraum im Fahrzeug ausreicht. Ansonsten bietet der eine oder andere Hersteller flexible Lösungen an, mit denen es möglich ist, zusätzliche Regale und Schränke zu nutzen, die nach Lust und Laune auch wieder demontiert werden können.

Den passenden Campingplatz finden

Wer im Winter mit der Familie campen möchte, sollte auch auf den passenden Platz achten. Zum einen unterscheiden sich die Angebote, die vor Ort im Winter genutzt werden können. Ist es zum Beispiel möglich, indoor zu baden oder dort in die Sauna zu gehen und sich aufzuwärmen? Und wie steht es um die Wege zu den sanitären Anlagen? Niemand will gerne im Winter hunderte Meter über vereiste Wege gehen, nur um sich den Weg bis zu den Duschen zu bahnen. So ist zunächst die Frage zu beantworten, ob der Campingplatz tatsächlich auf die winterlichen Bedingungen ausgerichtet ist und mit diesen auf ganzer Linie klar kommt.

Mit dem Wahl des Platzes ist auch die Frage nach der Region verbunden. In der Umgebung sind Aktivitäten gefragt, die Familien mit Kindern sehr gut im Innenraum ausüben können. Spaßbäder, Kinos und kindgerechte Museen helfen dabei, die kurzen Tage zu gestalten und für Abwechslung zu sorgen. Ein spezielles Winterprogramm der Region hält die Infos für den Tourismus meist in geballter Form bereit.

Mit dem Schnee klarkommen

Der Schnee ist eine wunderbare Möglichkeit, um spielerische Beschäftigungen für den Nachwuchs zu finden. Beim Fahrzeug kann er sich jedoch schnell zu einem Problem entwickeln. Aus dem Grund ist es wichtig, stets die richtigen Utensilien mit an Bord zu haben. Dazu zählen Schneeketten für den sicheren Antrieb und ein langer Besen, mit dem Fahrzeug und Vorzelt immer wieder frei geräumt werden können. Auch eine Schneeschaufel ist für den Trip ein Muss. Schließlich besteht die Möglichkeit, dass das Fahrzeug durch Schneefall nicht mehr aus eigener Kraft dazu in der Lage ist, seinen Stellplatz zu verlassen.