Mittwoch, 5 Januar, 2022

Kalter Winter: 10 Tipps für Aktivitäten mit Kindern zu Hause!

Langeweile muss nicht sein. Auch im Winter gibt es viele Möglichkeiten, Kinder zu beschäftigen.

Es wird draußen gar nicht mehr richtig hell und du würdest am liebsten drei Pullover übereinander ziehen? Dann mach dir doch einfach einen schönen Tag Zuhause. Diese 10 Tipps für winterliche Aktivitäten im Haus versüßen der ganzen Familie die graue Zeit.

1. Frühjahrsputz im Kinderzimmer

Wenn das Wetter besonders ungemütlich ist, bietet sich diese Aktivität an. Schau gemeinsam mit deinen Kindern in den Kleiderschrank und räumt aus, was nicht mehr gefällt oder sowieso schon zu klein ist. Anschließend geht es an die Spielzeugkisten. Sicherlich gibt es Spielzeuge, mit denen gar nicht mehr gespielt wird. Diese kommen zusammen mit den Klamotten in einen Karton und warten anschließend im Keller auf den nächsten Flohmarkt. Wenn du schon dabei bist, vielleicht ist es Zeit für noch mehr Veränderungen? Stelle den Schreibtisch auf die andere Seite oder drehe das Bett an eine andere Wand.

2. Backen

Steht Weihnachten vor der Tür? Nein? Egal, backen macht immer Spaß! Beim gemeinsamen Backen mit Kindern bieten sich Plätzchen besonders an. Zum Teig Kneten und Kekse Ausstechen sagt wohl keines Nein. Beim anschließenden Verzieren mit Guss und Streuseln lassen sie ihrer Fantasie freien Lauf und naschen ein wenig. Am Ende habt ihr nicht nur einen grauen Wintertag sinnvoll verbracht, sondern auch noch leckere Plätzchen gezaubert.

3. Heimwerken

Was gibts Schöneres als Heimwerken mit Kindern und z.B. für Weihnachten etwas tolles für Oma und Opa zu basteln. Selbst etwas zu bauen, steigert das Selbstbewusstsein. Unter Anleitung von Mama und Papa können auch Kinder schon mit Holz arbeiten und Vogelhäuschen, Insektenhotels oder Stiftblöcke basteln. Und das Ergebnis muss auch nicht perfekt werden. Wichtig ist nur, dass ihr gemeinsam an dem Projekt arbeitet und es euch am Ende gefällt. Für kleinere Kinder eignen sich Fadenbilder, bemalte Steine oder Tontöpfe und ein süßer Graskopf als Deko fürs Fensterbrett. Alle paar Wochen kann dem Graskopf dann sogar die grünen Haare geschnitten werden.

4. Fotoalben ansehen

In der ruhigen Winterzeit haben wir Gelegenheit, in Erinnerungen zu schwelgen. Mit ein paar Fotoalben werden diese noch viel lebendiger und uns fällt die eine oder andere lustige Geschichte wieder ein. Kuschel dich mit den Kleinen in eine Decke aufs Sofa und blättere die Fotoalben durch. Fange beim ersten Babyalbum an, bis du beim letzten Sommerurlaub ankommst. Erzähle, wie du die Erlebnisse in Erinnerung hast und höre deinen Kindern zu. Du wirst staunen, was du dabei alles erfahren wirst.

5. Winterliche Fensterdeko basteln

Bleibt der Schnee dieses Jahr aus, machst du selbst welchen, indem du hübsche Flocken bastelt. Nimm dafür weißes Papier oder dünne Pappe, schneide einen Kreis aus und falte diesen zusammen, sodass ein Pizzastück entsteht. Auf dieses malst du ein Muster und schneidest es aus. Falte das Papier wieder auf und schon hast du eine einmalige Schneeflocke gebastelt. Mache weiter, bis du genug habt. An einen dünnen Faden gebunden und an der Gardinenstange vor dem Fenster befestigt, wird daraus ein richtiges Schneegestöber. Alternativ kannst du auch kleine Kugeln aus Watte formen und auf Fäden ziehen. Wer keine Lust auf Schneeflocken hat, bastelt vielleicht lieber einen Schneemann mit Zylinder. Auch Tannenbäume, Glocken, Sterne oder gepresste Blütenblätter von Weihnachtssternen eignen sich hervorragend als winterliche Fensterdeko.

6. Skype-Session mit Oma und Opa

Damit machst du nicht nur den Großeltern eine riesige Freude, ihr könnt sogar gemeinsam Spiele spielen. Erzählt euch erstmal, was ihr alles schon von dieser Liste gemacht habt. Frage die Großeltern auch, ob sie das Paket mit den selbstgebackenen Keksen bekommen haben. Anschließend positionierst du eine Tafel vor der Kamera und spielst Montagsmaler. Oder hast du mehr Lust auf Galgenmännchen und Pantomime oder darauf, ein Theaterstück oder Zaubertricks aufzuführen? Oma und Opa werden sich ganz bestimmt freuen.

7. Puppenkleider nähen

Mit Stoffresten oder einem ausgedienten Bettbezug lassen sich prima Kleider für Puppen und Stofftiere nähen. Nimm die Maße deines Models und zeichne eine Vorlage auf ein Blatt Papier, die du ausschneidest. Diese legst du anschließend auf den Stoff und zeichnest mit einem abwaschbaren Stift drum herum. Um diese Linie schneidest du großzügig herum. Lasse ruhig etwas Stoff überstehen. Mit einer Nähmaschine geht der Rest ganz schnell. Aber auch mit der Hand und ein wenig Übung hast du bald ein paar neue Outfits für deine Puppen geschneidert.

8. Mit Stofffarben einen Kissenbezug bemalen

Besorge dir Textilfarben, einen weißen Kissenbezug und überlege, was du malen willst. Ein individuell gestalteter Kissenbezug ist nicht nur für dich, den Künstler, etwas ganz Besonderes. Er eignet sich auch hervorragend als persönliches Geschenk für die Großeltern. Sei bei der Motivwahl ruhig kreativ. Es muss nicht unbedingt mit Weihnachten oder Winter zu tun haben. Male einfach das, was dir am besten gefällt und vergiss nicht, dein Kunstwerk zu unterschreiben.

9. Kegelspiel basteln

Für ein selbstgebasteltes Kegelspiel brauchst du neun 0,5 Liter PET-Flaschen, Reis, Linsen oder Kichererbsen, einen Trichter, ein paar Luftballons und Stoffreste. Fülle mit dem Trichter Reis oder anderes, trockenes Material in die Flaschen. Die Flaschen sollten sauber, trocken und am Ende alle etwa gleich schwer sein. Sie müssen dafür nicht bis oben voll sein. Ein paar fingerbreit befüllt reicht völlig aus. Schneide nun die Stoffreste klein und von den Luftballons den Hals ab. Stopfe die Stoffreste in einen der Luftballons, bis er gut gefüllt und rund ist. Anschließend stülpst du mindestens zwei weitere Luftballons über den ersten, damit die Füllung nicht wieder herausfällt. Fertig ist das Kegelspiel.

10. Kerzen gießen

Kerzen sorgen gerade im Winter für ein gemütliches Gefühl. Aber schmeiße sie nicht weg, wenn sie abgebrannt sind, sondern sammle die Reste! Aus ihnen lassen sich ganz einfach neue Kerzen machen. Alternativ kannst du auch Bienenwachs oder anderes für Kerzen geeignetes Wachs kaufen. Nimm dabei direkt noch einen Docht mit. Fülle das Wachs in eine hohe, feuerfeste Form und schmelze es. Das geht am besten im Wasserbad auf dem Herd. Binde ein Stück Docht an einen Stock oder Löffel und beschwere ihn am anderen Ende mit einer Mutter, damit er gerade bleibt. Ist das Wachs flüssig, beginne, den Docht hineinzutauchen. Ziehe ihn wieder heraus und warte kurz, damit das Wachs fest wird. Das Ganze wiederholst du so lange, bis deine Kerze die gewünschte Dicke hat. Nun hängst du sie zum Trocknen auf, beispielsweise über den Wäscheständer. Mit Resten von Wachsmalstiften, die du in das Wachs gibst, wird deine Kerze ein richtiges Meisterwerk. Glitzerpulver eignet sich auch als Beigabe.

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