Schlaf schön mein Kind! Aber in welchem Bett?

Welches Kinderbett braucht mein Kind?

Welches Kinderbett braucht mein Kind?
Welches Kinderbett braucht mein Kind? / Foto: Kseniya Maruk Shutterstock.com

Ein gesunder Kinderschlaf ist sehr wichtig. Kinder verarbeiten im Schlaf ihre Erlebnisse und tanken Kraft für den neuen Tag. Ist der Nachtschlaf häufig unterbrochen oder unruhig, ist der nächste Tag meist von schlechter Laune oder Erschöpfung geprägt. Um den Schlaf optimal zu unterstützen, sollte die Wahl des richtigen Kinderbetts wohlüberlegt getroffen sein. Wir geben Ihnen hier einige Tipps dazu.

Ein Gitterbettchen für die Kleinsten

Säuglinge und Babys schlafen am sichersten in einem Gitterbett oder einem speziellem Anstellbettchen für das Ehebett. Hier wird ein Herausfallen oder bewusstes Herauskrabbeln vermieden und die Unfallgefahr ist gebannt. Achten Sie darauf, dass die entsprechenden Sicherheitsnormen eingehalten sind und wählen Sie ein Bett eines verlässlichen Herstellers.

Und wenn die Kleinen größer werden?

Ist die Zeit des Gitterbetts vorbei, stellt sich die Frage, welches Bett für die Kindergarten- und Grundschulzeit geeignet ist. Viele Kinder wünschen sich dann ein Etagenbett. Ein Etagenbett für Kinder ist nicht nur ein häufiger Kinderwunsch, sondern auch noch sehr platzsparend und multifunktional. Besonders wenn mehrere Kinder sich ein Zimmer teilen, ist das Etagenbett meist die beste Wahl. Eventuelle Sicherheitsbedenken können auch hier durch die richtige Wahl des Betts sowie des Herstellers vermieden werden. Achten Sie auf einen sicheren Aufgang sowie eine ausreichende Absturzsicherung aus der oberen Etage. Daneben gibt es natürlich auch einzelne Juniorbetten ohne Etagen in verschiedensten Varianten: von klassisch schlicht bis zum eigenen Feuerwehrauto als Bett ist der Markt gefüllt.

Nicht spielen, sondern schlafen!

Um einen gesunden und erholsamen Schlaf zu erreichen, sollte das Bett aber eindeutig ein Schlaf- und kein Spielbereich sein. Zu viele Spielanreize erschweren das Einschlafen des Kindes oder machen das Bett tagsüber zum Spielbereich. Eine klare Trennung zwischen Spiel- und Schlafenszeit ist aber vor allem im Kindergartenalter sehr wichtig, damit das Abschalten gelingt. Gestalten Sie das Bett gemütlich mit einigen Kuscheltieren, Kissen oder einem Betthimmel. Überladen Sie es dabei aber nicht, damit ausreichend Raum für das Kind, die nächtlichen Bewegungen und frische Luft bleibt.

Die richtige Größe

Im Bereich der Kinderbetten gibt es hauptsächlich zwei Größen: entweder ein sogenanntes Juniorbett mit 70×150 cm oder ein klassisches Kinderbett mit 90×200 cm. Die Vorteile der größeren Variante sind, dass das Bett auch im Jugendalter noch ausreichend ist und auch ein Erwachsener darin Platz hat. Besonders beim gemeinsamen Kuscheln, beim Vorlesen oder beim Zubettbringen ist das ein großer Pluspunkt. Eltern und Kind passen zusammen in das Bett. Die Juniorbetten sind anfangs dafür nicht zu groß und das Kind fühlt sich nicht verloren. Das könnten Sie aber auch mit der Gestaltung des größeren Betts vermeiden, indem sie große Kissen oder Decken an das Fußende platzieren. Ein Juniorbett reicht etwas von der Kindergartenzeit bis höchstens zum Ende der Grundschulzeit.

Genauso wichtig: die richtige Matratze!

Neben der Auswahl des richtigen Betts ist auch eine qualitativ hochwertige Matratze zu empfehlen. Diese sollte idealerweise für das Kindergewicht den entsprechenden Härtegrad aufweisen und sich somit dem Körper im Schlaf ideal anpassen. Auch die Luftzirkulation ist wichtig, um nächtliches Schwitzen zu minimieren und einer zu starken Milbenbelastung vorzubeugen. Lassen Sie sich hier am besten vom Fachhändler beraten.