Mittwoch, 22 September, 2021

Stillprobleme – was tun, wenn es mit dem Stillen nicht klappt?

Das kann man gegen Stillprobleme tun!

Die meisten jungen Mütter wollen ihr Baby stillen. Und das aus gutem Grund. Stillen ist nicht nur für das Baby wichtig, sondern fördert auch die Gesundheit der Mutter. Obwohl es sich beim Stillen um einen völlig natürlichen Vorgang handelt, kann es zu Stillproblemen kommen. Was können frischgebackene Mütter tun, wenn es mit dem Stillen einmal nicht klappt?

Weshalb Stillen für ein Baby die gesündeste Ernährungsweise ist

Für einen Säugling ist Stillen die beste Ernährungsweise, da in der Muttermilch alle wichtigen Nährstoffe enthalten sind. Durch Stillen wird das Immunsystem des Kindes gestärkt, sodass es vor Infektionskrankheiten geschützt ist. Auch die Gefahr eines plötzlichen Kindstods und gesundheitliche Risiken bei Müttern wie Brustkrebs oder Eierstockkrebs können reduziert werden, wenn das Baby regelmäßig gestillt wird. Zu den häufigsten Gründen, mit dem Stillen aufzuhören, zählen Stillprobleme, die grundsätzlich bei jeder Frau auftreten können. Dabei ist Stillen nicht nur die gesündeste Form der Ernährung für einen Säugling, sondern fördert gleichzeitig die Bindung zwischen Mutter und Kind. Außerdem wird beim Stillen das Hormon Oxytocin ausgeschüttet, das entspannt und die Stimmung verbessert. Wenn es beim Stillen dennoch Probleme gibt, entstehen oft Frust und Unzufriedenheit, vor allem, wenn die Gründe für die Stillprobleme nicht bekannt sind. Grundsätzlich können Schwierigkeiten beim Stillen jederzeit auftreten und sowohl das Baby als auch die Mutter betreffen. Manche Säuglinge sind beim Stillen unruhig, spucken die Milch wieder aus oder schreien. Wenn das Baby zu wenig trinkt, kann es sich um eine Trinkschwäche handeln. Besonders belastend für junge Mütter ist allerdings die unbequeme Haltung beim Stillen. Da ein Baby wächst und ständig an Gewicht zunimmt, wird das Brustgeben immer anstrengender. Zerrungen im Nacken oder Schulterverspannungen sind daher keine Seltenheit.

So können Mütter Muskelschmerzen beim Stillen vermeiden

Oft sind Muskelschmerzen der Grund, weshalb das Stillen frühzeitig aufgegeben wird. Eine Möglichkeit, schmerzhafte Verspannungen zu vermeiden, ist die Verwendung eines Stillkissens. Bei einem Stillkissen handelt es sich um ein Hilfsmittel, das dazu dient, die Mutter beim Stillen oder beim Abpumpen von Muttermilch zu entlasten. Zu diesem Zweck wird das Stillkissen um die Körpermitte gelegt. Das Baby kann dann auf dem Lagerungskissen bequem gelagert werden. Das Kissen kann dabei helfen, die Nacken- und Rückenmuskulatur der Mutter zu schonen, während gleichzeitig dafür gesorgt wird, dass das Baby die Brust besser erreicht. Bei einem Lagerungskissen sollte unbedingt auf schadstofffreies Material geachtet werden! Hochwertige Gesundheitskissen wie die Stillkissen von Corpomed sind handgefertigt und können für verschiedene Anwendungen eingesetzt werden. Außerdem sind bei Bezugsstoffen, Inlet-Stoffen und Füllöffnungen mehrere Optionen vorhanden. Häufig werden Stillkissen bereits in den letzten Monaten der Schwangerschaft, wenn das Schlafen auf dem Rücken aufgrund des wachsenden Bauchs unangenehm werden kann, genutzt. Ein Lagerungskissen kann unter den Kopf und zwischen die Knie geklemmt werden, um eine bequeme Körperhaltung und ermöglichen und den Schlafkomfort zu verbessern. Beim Stillen muss das Stillkissen so platziert werden, damit das Baby die Brust leicht erreichen kann. Mögliche Anlegefehler können das Stillen erschweren. Während des Stillvorgangs sollte das Kind mit dem ganzen Körper Kontakt zur Mutter haben. Eine Verbesserung der Anlegetechnik oder Veränderungen der Stillposition können das Stillen erheblich erleichtern.

Die häufigsten Gründe für Stillprobleme

Zu den häufigsten Gründen für Stillproblemen zählt der Milchstau, der entstehen kann, wenn die Milchgänge nicht richtig entleert werden. In der Regel macht sich ein Milchstau durch Schwellungen, Rötungen oder druckempfindlichen Stellen im Brustbereich bemerkbar. Wenn sich die Brust heiß oder warm anfühlt, deutet dies auf einen Milchstau hin. Eine gestaute Brust kann vom Baby jedoch nur schwer abgetrunken werden. Oft ist zuviel Stress die Hauptursache für den Milchstau. Besonders für junge Mütter sind Ruhe, Entspannung und regelmäßige Erholungsphasen besonders wichtig. Daher ist es empfehlenswert, sich bereits während der Schwangerschaft um Unterstützung im Haushalt und bei der Babypflege zu kümmern. Auch der junge Vater kann in die Pflege seines Kindes eingebunden werden und seinen Anteil an den Haushaltspflichten übernehmen. Um Stillprobleme zu vermeiden, sollte das Baby oft angelegt werden. Es empfiehlt sich, verschiedene Stillpositionen auszuprobieren, um sicherzugehen, dass die Brust von allen Seiten geleert wird. Stillen ist die beste Möglichkeit, um ein Baby vor Allergien zu schützen. Auch wenn durch den Milchfluss einige Flecken auf der Kleidung entstehen, können diese durch Einweichen vor der Maschinenwäsche ganz leicht entfernt werden.

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