Die Digitale Revolution bestimmt schon lange unseren Alltag. Digitale Technologien sind ein Teil unseres Lebens geworden – und wir ein Teil der digitalen Welt. Ob auf Arbeit oder in der Freizeit, so gut wie jede Person nutzt heutzutage digitale Hilfsmittel. Kinder werden in diese Umstände – in diese Zeit – hineingeboren. Damit sie sich darin zurechtfinden, ist es unabdingbar, sie an diese Gegebenheiten heranzuführen.

 

 

Die Digitalität ist nicht zu unterschätzen

Zunächst muss man sich als Elternteil bewusst werden, wie grundlegend die digitalen Technologien für heutige Kinder sind. Sie kommen in aller Regel schon im frühen oder frühesten Kindesalter mit den digitalen Technologien in Berührung, weswegen sie auch als Digital Natives 2.0 (Digitale Eingeborene der zweiten Generation) bezeichnet werden. Die Vorgänger-Generation, also die Kinder der späten 80er und frühen 90er, kamen meist erst im jugendlichen Alter in den Kontakt der digitalen Möglichkeiten. Sie bilden die erste Generation der Digital Natives. Heutzutage sind Kinder schon von Beginn an von digitaler Technologie umgeben und sehen in der Folge das Netz sogar als Grundrecht an. An den Schulen werden immer mehr digitale Hilfsmittel eingesetzt und beispielsweise die bekannten Schultafeln durch sogenannte Smartboards ersetzt, die einen interaktiveren Unterricht möglich machen sollen. Auch die Informationsbeschaffung, die Kommunikation und das Entertainmentprogramm finden vermehrt im Internet statt. Es ist davon auszugehen, dass dieser Prozess noch längst nicht am Ende angelangt ist.

Kinder lernen durch das Spielen

Wer seinem Kind den Umgang mit Medien beibringen möchte, sollte einige Dinge beachten. Kinder sollten erst ab dem dritten, im besten Fall ab dem fünften Lebensjahr aktiv an die digitalen Medien herangeführt werden. Die Geräte sind meist sehr komplex, weswegen man sein Kind nicht schon in frühen Alter überfordern sollte. Wer sein Kind zügig für Computer begeistern möchte, kann auf Lerncomputer zurückgreifen. Lerncomputer fördern nicht nur den Umgang mit digitalen Medien, sondern z. B. auch die spielerisch Aneignung von Zahlen und Buchstaben. Auch im Vorschulalter gibt es genügend Möglichkeiten, die Kinder durch Videospiele an den Computer oder das Smartphone heranzuführen und gleichzeitig ihre kognitiven Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Wissenschaftler fanden heraus, dass man je nach Spielgenre verschiedene kognitive Fähigkeiten trainieren kann. Videospiele werden oft als Jungs-Domäne angesehen, doch der Videospielmarkt ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Heutzutage findet man auf Seiten wie Browsergames.de ausreichend Angebote für Mädchen sowie geschlechtsneutrale Spiele, die gleichzeitig kindgerecht sind. Doch auch bei der Handhabung von Computer- und Onlinespielen gibt es einige Dinge zu beachten. Weitere kompetente Videospiel-Ratschläge für Kinder kann man sich u. a. auf Bildungsmessen wie der Learntec einholen. 

 

 

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