Gesunde Zähne ein Leben lang – Tipps für das Babyalter!

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Längst ist bekannt, wie groß die Auswirkungen der Zahngesundheit auf unser allgemeines Wohlbefinden sind. Hinzu kommt eine außerordentliche Bedeutung für Schönheit und Selbstbewusstsein. Schon in den ersten Lebensmonaten legen wir den wichtigen Grundstein für diese gesamte Entwicklung. Doch was ist zu tun, um mit der Zahnpflege alles richtig zu machen? Wir werfen einen Blick auf die wichtigsten Punkte, die für Eltern von großer Bedeutung sind.

Die Eltern als wichtige Vorbilder

Unsere Zahngesundheit ist nicht nur ein Resultat all der Nährstoffe, die wir mit unseren Zähnen in Kontakt bringen. Stattdessen versteht die Wissenschaft mehr und mehr das Zusammenspiel der vielen verschiedenen Faktoren, die dafür eine Rolle spielen. Eine zentrale Bedeutung kommt zum Beispiel der elterlichen Seite zu. Wir selbst tragen die Funktion als Vorbilder in uns, die wir bewusst oder unbewusst, richtig oder falsch erfüllen können.

Kinder lernen von ihren Eltern, welche Rolle gesunde Zähne in ihrem Leben spielen. Sind auch diese Vorbilder nicht regelmäßig mit dem Putzen ihrer Zähne beschäftigt und lassen auch gerne den notwendigen Besuch beim Zahnarzt ausfallen, prägen all diese Erfahrungen und Entscheidungen die weitere Entwicklung des Kindes. Auch der Umgang mit dem Faktor Ernährung entscheidet sich zu großen Teilen schon im Elternhaus. Gerade deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, als Vorbild voranzugehen und das eigene Verhalten kritisch zu reflektieren. Ein direktes Risiko lässt sich in diesem Fall ebenfalls festmachen. Leiden die Eltern unter Karies, so können diese Bakterien unter Umständen auch auf das Kind übertragen werden. Gerade die frisch ausgebildeten Milchzähne sind besonders anfällig für die schädlichen Kariesbakterien. Nicht nur um der eigenen Gesundheit willen, sondern auch im Hinblick auf den Nachwuchs, ist eine rasche Behandlung aus dem Grund von großer Bedeutung.

Frühe Besuche beim Zahnarzt

Viele Eltern müssen sich erst noch von der Vorstellung verabschieden, dass ein möglichst später erster Besuch in der Praxis ein Kennzeichen gesunder Zähne ist. Vielmehr ist es wichtig, den Nachwuchs möglichst früh mit dem Zahnarzt in Kontakt zu bringen. Schließlich dienen Besuche, nicht zuletzt im Kindesalter, nicht der Eindämmung ausgebrochener Probleme. Vielmehr haben sie eine präventive Funktion, die durch regelmäßige und früh einsetzende Besuche besonders gut erfüllt werden kann.

Speziell ausgebildete Praxen bieten sogar die Möglichkeit, spielerische Besuche zu absolvieren. Das Kleinkind hat dann die Möglichkeit, selbst einmal mit dem Wasser am Behandlungsstuhl zu spielen und die ganze Umgebung kennenzulernen. Diese ersten Besuche, die nicht das Ziel einer Behandlung oder gar eines Eingriffs haben, dienen dem einfachen Kennenlernen aller Angebote. Auf diese Art und Weise reduziert sich das Risiko, dass die späteren Jahre durch eine Angst vor dem Zahnarzt geprägt werden. Wichtige Behandlungen, durch die auftretende Probleme schnell und in einem frühen Stadium behoben werden können, werden auf diese Weise problemlos möglich. Die elterliche Seite hat auf diese Weise die Möglichkeit, einen wertvollen Grundstein zu legen.

Abgesichert durch die richtige Police

In Deutschland sind Babys schon von der Stunde ihrer Geburt an krankenversichert. Dies ist gerade deshalb von so großer Bedeutung, weil die Behandlungskosten bei auftretenden Komplikationen direkt abgefangen werden können. Einen zusätzlichen Schutz bieten Zahnversicherungen, die auch für den Nachwuchs angeboten werden. Je früher der Abschluss in Betracht gezogen wird, desto niedriger sind in der Regel auch die Prämien, welche für diesen zusätzlichen Schutz eingerechnet werden müssen. Auf diese Weise bietet sich für Eltern die Möglichkeit, dem Nachwuchs einen besonders günstigen Tarif zu sichern.

In der Regel dauert es nicht bis ins Erwachsenenalter, bis sich die Vorteile einer solcher Absicherung deutlich zeigen. Nach wie vor entscheidet sich zum Beispiel eine große Anzahl der Jugendlichen für eine kieferorthopädische Behandlung. Im Laufe der Monate und Jahre kann diese durchaus vierstellige Kosten nach sich ziehen, die nur zum Teil von der Krankenkasse gedeckt werden. Wer nicht das günstigste Modell in Kauf nehmen, sondern dezentere Alternativen in Betracht ziehen möchte, profitiert von der finanziellen Absicherung. Gerade deshalb steigt der Anteil der jungen Menschen in Deutschland, deren zahnärztliche Gesundheit zusätzlich abgesichert ist. Ein Vergleich der Zahnversicherungen zeigt, wo ein besonders gutes Verhältnis von Preis und Leistung zu finden ist.

Die tägliche Pflege als Basis

Wichtiger als das perfekte Bleaching der Zähne ist das tägliche Zähneputzen, das wirklich jedem von uns in Fleisch und Blut übergangen sein sollte. Zweimal pro Tag wird den schädlichen Bakterien zu Leibe gerückt, die sich an den feinen Essensresten zu schaffen machen können. Wichtig ist dabei einerseits die hohe Regelmäßigkeit, mit der diese Pflichtübung durchgeführt werden muss. Während die Eltern die Pflege der ersten Zähne am Anfang noch selbst in die Hand nehmen, ist anschließend weiter Assistenz und Unterstützung wichtig. Ab einem Alter von etwa vier Jahren sind die Kleinen dann selbst dazu in der Lage, diese wichtige Aufgabe an sich zu nehmen. Ein prüfender Blick kann trotzdem nie verkehrt sein.

Doch auch das “Wie” ist für den Erfolg entscheidend. Dazu zählt die richtige Putztechnik, mit der sich auch entlegene Bereiche der Zähne gut erreichen lassen. In puncto Effizienz hat die elektrische Zahnbürste die Nase gegenüber der Handzahnbürste übrigens vorn. Schon deshalb lohnt es sich, diese Alternative für eine bessere Zahngesundheit in Betracht zu ziehen. Informationen dazu sind zum Beispiel unter zu finden.

In den vergangenen Jahren wurde viel Aufmerksamkeit auf die notwendige Aufklärungsarbeit in diesem Bereich gelegt. Schon in der Kita und im Kindergarten erlernt der Nachwuchs die richtige Putztechnik. Für Eltern ist es wichtig, auch in den eigenen Wänden viel Wert auf die Einhaltung dieser Regeln zu lenken. Das regelmäßige Putzen trägt somit schon ab den ersten Milchzähnen dazu bei, dass eine gesunde Entwicklung der Zähne möglich ist.

Eine ausgewogene Ernährung

Wir alle haben grobe Kategorien im Kopf, was nun gut für unsere Zähne ist und von welchen Lebensmitteln wir besser etwas Abstand nehmen sollten. Eine wichtiger Schritt für eine bessere Gesundheit des Nachwuchses ist schon dann getan, wenn die bekannt schädlichen Nahrungsmittel vom Speiseplan gestrichen werden. Doch Softdrinks und Schokolade allein sind nicht die einzigen Schuldigen, wenn schon früh Probleme mit den Zähnen auftreten. So wissen viele Eltern zum Beispiel nicht um die schädliche Wirkung des Honigs auf die Entwicklung der Zähne. Doch auch dieses scheinbar so natürliche Süßungsmittel sollte dem Nachwuchs nicht in rauen Mengen zur Verfügung gestellt werden.

Ideal ist stattdessen eine ausgewogene Ernährung, bei der so wenig Fertigprodukte wie möglich zum Einsatz kommen. Auf diese Weise wird gerade der Mehrwert von selbst gekochten Mahlzeiten deutlich, mit denen die Entwicklung des Babys gefördert werden kann.

Fluoride schützen die Zähne

Weiterhin sind sich Zahnärzte in diesen Tagen weitgehend einig darüber, dass Säuglinge und Babys ausreichend mit Fluorid versorgt werden sollten. In den ersten Lebensjahren sind den Angaben der kindermedizinischen Fachgesellschaften zufolge Fluoride in Tablettenform das beste Mittel der Wahl. Erst etwas später kann auch eine Zahnpasta zum Einsatz kommen, in welcher das Spurenelement zusätzlich enthalten ist. Bis zum zweiten Lebensjahr darf außerdem auch die Aufnahme von fluoridhaltigem Speisesalz warten.

Die ausreichende Abdeckung dieses Bedarfs stellt sicher, dass schon vor dem Durchbruch der ersten Zähne die Zahnhärtung optimal von statten gehen kann. Dafür ist es wichtig, dass der Organismus schon in der Phase des Zahnaufbaus ausreichend versorgt wird. Eltern haben die Möglichkeit, das Gespräch mit dem Zahnarzt zu suchen, um die optimale Versorgung des Kindes gewährleisten zu können. Auf diese Weise bietet sich die Möglichkeit, der Gefahr eines Mangels schon frühzeitig entgegenzuwirken und damit eine optimale Entwicklung der ersten Zähne zu fördern.