Kleinkind

Die Babyzeit ist geschafft und die Sicherheit mit dem eigenen Kind ist mittlerweile gewachsen. Als Eltern sieht man, wie sich das Kind entwickelt, wie es Tag für Tag Neues erlernt und seinen eigenen Charakter zum Vorschein bringt. Täglich stellen sich bei Eltern neue Fragen ein: Wie soll das Kinderzimmer gestaltet werden? Wann sollte mit der Zahnpflege begonnen werden und wie wird unser Kind windelfrei?

Tipps, Ratschläge und Infos zu diesen Themen und einiges mehr könnt Ihr unter diesem Punkt erfahren.


Kinder besitzen Eigenschaften, die Erwachsenen im Alltag oft abhandenkommen: Sie sind neugierig, abenteuerlustig und erfinderisch. Ständig kommen sie mit neuen Ideen nach Hause, bei denen man sich kopfschüttelnd fragt, was sich die Kleinen nun wieder ausgedacht haben. Ab einem gewissen Alter wird bei vielen Kindern auch der Wunsch nach einer Sportart immer lauter. Dass sich die meisten für Fußball, Turnen, Schwimmen oder Tanzen entscheiden, ist nicht neu. Doch wie reagieren Eltern am besten, wenn das eigene Kind den Wunsch äußert, Eishockey oder Rugby spielen zu wollen?

Kinder und Eltern es modisch gleichzeitig recht zu machen ist ein schweres Los. Schon ab dem Kindergarten beginnt die Zeit, in der die Kids selber entscheiden möchten was sie anziehen und was nicht. Auch wenn Kinderhoodies aktuell der letzte Schrei sind, so ist noch lange nicht gesagt, dass auch Kids einen anziehen würden. So haben Eltern die Qual der Wahl ihren eigenen modischen Kopf durchzusetzen oder sich geschlagen zu geben und den Wünschen des Nachwuchses zu entsprechen. Oder gibt es auch einen Zwischenweg?

Kindergeburtstage können gerade für Eltern ein wahrer Greul sein. Die Angst, nicht alle Kinder zu unterhalten, die Furcht davor, dass es Streit gibt, die Unsicherheit, ob das Essen schmeckt. Diese Gefühle kennen wohl die meisten Eltern, die schon einmal einen Kindergeburtstag ausgerichtet haben. Und dann beschleicht die unsicheren Eltern auch noch die Angst, nicht „mithalten“ zu können bei den Events, von denen ihre Kinder berichten.

Stricken und Häkeln kommen auch bei Jüngeren wieder in Mode, denn selbstgemachte Kleidung hat einen eigenen Charme und Stil. Es braucht nur gute Wolle, Strick- oder Häkelnadeln, Geduld und natürlich eine klare Vorstellung von dem, was daraus entstehen soll. Wer noch nicht so erfahren damit ist, kann auf fertige Strickanleitungen zurückgreifen, die beispielsweise bei trendgarne.de bestellt werden können. Dort gibt es zudem auch gleich alle notwendigen Materialien wie Wolle und Garne, spezielle Sockenwolle und sogar Fertigwaren wie farbenfrohe Mützen, Tücher oder Stricksocken für alle, die zwar selbstgemachte Sachen mögen, aber keine Lust haben, selber zu Nadel und Wolle zu greifen.

 

Faden an Faden, Masche an Masche

Stricken ist eine sehr alte Methode der Textilverarbeitung, die bereits seit hunderten von Jahren praktiziert wird. Mithilfe von zwei Stricknadeln wird ein spezielles Strickgarn, das aus Wolle, Baumwolle, Seide, Viskose oder Kunstfasern bestehen kann, maschenweise miteinander verwoben, wodurch ein dickes, wärmeisolierendes und je nach Maschengröße mehr oder weniger durchsichtiges Textil entsteht. Gestrickt werden können nahezu alle Arten von Kleidungsstücken, wobei meistens Strümpfe, Schals, Mützen, Pullover, Röcke oder Jacken gefertigt werden. Ebenso können Gardinen, Teppiche, Deckchen oder andere Haustextilien gestrickt werden, auch Eierwärmer für das Frühstücksei oder Topflappen sind besonders bei Anfängern beliebte Strickmotive.

 

Im Vergleich zum Stricken ist Häkeln deutlich jünger, das erst im 19. Jahrhundert entwickelt wurde. Anders als beim Stricken wird nur eine Nadel verwendet, die nicht wie die Stricknadeln eine glatte Spitze aufweist, sondern den namensgebenden Haken. Dieser Haken wird genutzt, um den Faden durch eine oder mehrere bereits gefertigte Maschen zu ziehen und auf diese Weise ein Gewebe zu fertigen. Gehäkelte Stücke sind deutlich weniger elastisch als Strickwaren, außerdem gibt es Unterarten des klassischen Häkelns, bei denen sehr kunstvolle Gebilde – etwa bei Tischdecken – entstehen.

 

Amigurumi und Boshi

Die Freude an der Arbeit mit Nadeln und Wolle ist übrigens international, so werden in Japan gerne kleine Tierpuppen, Gegenstände oder Lebensmittel aus bunter Wolle gestrickt oder gehäkelt, die nicht nur bei Kindern gut ankommen. Amigurumi nennt sich dieser Trend, der sich auch auf Europa ausbreiten könnte, denn die kleinen Puppen erinnern oft stark an Manga- oder Videospielcharaktere. Amigurumi setzt sich übrigens aus zwei japanischen Verben zusammen, „amu“ (stricken) und „kurumu“ (verpacken). Boshi hingegen ist ein Trend, der japanisch klingt (und tatsächlich auch dem japanischen Wort „böshi“ (Mütze oder Hut) entlehnt ist), der allerdings von zwei deutschen Studenten und ihrer Begeisterung für bunte, selbstgemachte Mützen ausgelöst wurde.

 

 

Bildquelle: S. Hofschlaeger  / pixelio.de

 

Kinder lieben nicht nur ihre Stofftiere, die sie nachts im Schlaf vor Alpträumen beschützen. Sie lieben auch Haustiere, mit denen sie tagsüber in Haus und Garten spielen können. Hund, Katze, Kaninchen und Wellensittich stehen auf der Wunschliste der meisten Kinder ganz oben. Für Eltern ist ein Haustier aber oft nur eine zusätzliche Verantwortung. Doch mit ein wenig sanfter Erziehung lernen Kinder die Verantwortung für ihr Haustier komplett zu übernehmen.

 

 

 

Kinder, die ihren Hund oder ihre Katze lieben, werden auch gerne Gassi gehen, das Katzenklo reinigen und den Futternapf vor dem Füllen immer säubern. Auch für ausreichend Wasser in der Wasserschüssel werden sie immer sorgen. Dennoch sollten Eltern die Aufgaben für die Versorgung des Tieres nur Schritt für Schritt an die lieben Kleinen übergeben. Kinder lernen von Vorbildern. Je liebevoller und genauer die Eltern das Tier versorgen, desto besser werden es auch die Kinder machen. Dennoch gilt es immer ein Auge auf das Wohlergehen von Tier und Kind zu haben. Eine Vernachlässigung von Waldi und Mietze kann auch ein Hinweis auf andere Probleme des Kindes sein. Hin und wieder reagieren Kinder allergisch auf ihren vierbeinigen Liebling. Dann kann eine Sensibilisierung beim Hautarzt eine gute Entscheidung für das ganze Leben sein. Kinder, die mit Haustieren aufwachsen, sind als Erwachsene in der Regel weniger anfällig für Krankheiten.

 

Die Wahl des Haustieres richtig treffen

Die meisten Kinder wünschen sich erst einmal einen kleinen Hund. Doch nicht jede Familie kann einen Hund halten. In vielen Mietwohnungen ist das Halten von Hunden verboten. Eine Katze kann die perfekte Alternative sein. Zwar sind Katzen weniger anhänglich als Hunde. Doch gerade diese Selbständigkeit macht das Zusammenleben mit Katzen auch für Kinder so angenehm. Kinder müssen sich nicht so intensiv um die Samtpfote kümmern wie um einen Hund. Dennoch sollten schon Kinder lernen, dass eine Katze beachtet werden sollte, wenn sie Aufmerksamkeit fordert. Streicheleinheiten brauchen alle Haustiere genauso wie ihr tägliches Futter. Hochwertiges Futter, wie auf haustier-news.de erläutert wird, ist die beste Entscheidung für ein langes, gesundes Leben des vierbeinigen Hausgenossen. Doch auch die Bewegung gehört zum täglichen Programm für die Haustiere dazu. Hunde brauchen Auslauf, Katzen brauchen Freiraum.

 

Mit einem Tier ist niemand einsam

In vielen Familien arbeiten beide Elternteile. Geschwister besuchen verschiedene Schulen. Daher ist immer das eine oder andere Mitglied der Familie alleine zu Hause. Doch ein Hund oder eine Katze helfen über diese stillen Stunden im Haus hinweg. Ein Tier ist daher für Kinder ein vollwertiges Mitglied der Familie. Kinder, die mit einem Haustier aufwachsen, haben mehr Respekt vor allen Lebewesen. Die Versorgung eines Tieres wird für viele Kinder mit der Zeit zur Selbstverständlichkeit, so dass auch andere Aufgaben im Leben nicht als lästig empfunden werden. Diese Kinder und Jugendlichen haben eine aktive Haltung zu ihrem Leben. In Familien, in denen Hund, Katze und anderen Haustiere leben, gibt es viel weniger "Couch-Potatoes", die nur vor dem Fernseher und dem PC sitzen, als in den anderen Familien. Ein Tier erzieht Kinder zu aktiven, lebensbejahenden Menschen, die mit einer positiven Einstellung in die Zukunft schauen.

 

 

 

Bildquelle: Maren Beßler  / pixelio.de

IMG_1092Wochenlang fiebern die Kleinsten dem langersehnten Tag oft entgegen. „Nur noch zwei Mal schlafen, dann habe ich endlich Geburtstag!“ Für Eltern hingegen bedeutet dieser Countdown oftmals Stress pur. Denn der Geburtstag soll natürlich ausgiebig gefeiert werden. Dazu kommt gern die gesamte Familie mit Großeltern, Paten, Onkeln und Tanten vorbei.

 

 

 

 

Doch damit noch nicht genug. So richtig stressig wird es erst, wenn die Freunde des Geburtskindes zum Feiern kommen. Denn die möchten Spiele, Spaß und jede Menge Action. Mit Topfschlagen und Stuhltanz allein lassen sich die wenigsten Kinder bei einer Geburtstagsfeier abspeisen. Da muss schon etwas mehr geboten werden. Den meisten Eltern fehlt jedoch die Zeit, um neben Arbeit noch eine Kinderparty mit Schatzsuche zu organisieren. Das übernehmen deshalb gern spezielle Agenturen, wie ein Artikel des Kölner Stadtanzeigers zeigt. Sie organisieren je nach Wunsch ein dreistündiges Kinderprogramm mit Clown und Schminken oder gleich einen kompletten Tag unter einem bestimmten Motto, wie Ritter, Prinzessin oder Seeräuber. Allerdings liegt der Ehrgeiz der Eltern hier oft höher als der der Kinder. Schließlich sollen die Kinder durch die gebuchten Animateure nicht vermittelt bekommen, dass sie allein keinen Spaß haben können. Deshalb ist es wichtiger, mit einer Mottoparty die Fantasie der Kinder anzuregen und ihnen genug Spielraum zu lassen, um diese entfalten zu können. Dafür braucht es nicht immer eine Agentur und viel Geld.

 

Mit ein paar guten Ideen und kleinen Hilfsmitteln, lassen sich Mottopartys auch prima selbst gestalten. Die Ausrichtung auf ein bestimmtes Motto hat für die Eltern den Vorteil, dass man zu einem bestimmten Thema planen kann und so auf viele gute Back- und Kochideen sowie Spiele kommt. Am besten befragt man das Geburtstagskind vorher, ob es gern ein bestimmtes Motto hätte und die Party gern an seine Lieblingstrickserie oder das Lieblingsbuch anlehnen möchte. Bei Mädchen ist Lilly Fee besonders beliebt und dient gern als Ausgangslage für eine Prinzessinnen-Party. Jungs hingegen mögen alles, was Action mit sich bringt. Wie wäre es also mit einem Superhelden-Geburtstag? Mit ein bisschen Deko verwandelt sich das Zuhause ganz einfach in eine passende Szenerie und die kleinen Gäste in echte Superhelden. Dafür genügt schon ein größeres Stück Stoff oder ein altes Bettlaken, um die Kids mit kleinen Umhängen auszustatten. Wie es sich für echte Helden gehört, müssen sie natürlich auch spielerisch eine oder mehrere Aufgaben lösen. Damit sich Spiel- und Entspannungsphasen abwechseln, bietet es sich an gemeinsam mit den Kindern etwas zu basteln und so wieder Ruhe in die Rasselbande zu bringen. 

 

 

 

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Nachtlichter für Kinder sorgen für einen guten Schlaf
Es wird Abend, Zeit für Ihr Kind, ins Bett zu gehen. Sie sorgen mit einem liebevollen Ritual dafür, dass Ihr kleiner Liebling zur Ruhe kommt und sanft einschlafen kann. Eine Geschichte oder ein Gute-Nacht-Lied gehört ebenso dazu wie Kuscheln mit Mama oder Papa. Ebenso sinnvoll ist ein Nachtlicht für Kinder. Damit wird der Raum dezent erhellt, es entsteht eine angenehme Atmosphäre. Das optimale Nachtlicht für Ihr Kind finden Sie bei akkuline.de. Ihnen stehen verschiedene Modelle zur Verfügung, die alle das Ein- und Durchschlafen erleichtern.

 

Nachtlichter von Akkuline.de: Beste Qualität, Sicherheit und Funktionalität
Bei Akkuline.de erhalten Sie Nachtlichter des Herstellers Ansmann. Diese erfüllen alle Kriterien, die Sie an eine hochwertige Beleuchtung stellen. Ein kindgerechtes Design sorgt dafür, dass Ihr Kind an der Optik des Lichtes viel Freude hat. Ihr individuelles Nachtlicht erhalten Sie zum Beispiel als Eisbär, Maus, Schildkröte oder Marienkäfer. Einige Modelle verfügen über eine Schlaufe zum Aufhängen, andere sind als Kuscheltier konzipiert oder eignen sich zum Aufstellen neben dem Bett.

Die Sicherheit spielt bei kleinen Kindern eine besonders große Rolle. Deshalb werden alle Nachtlichter von Ansmann mit Batterien betrieben. Das Batteriefach ist kindersicher verschraubt, es entsteht keine Wärmeentwicklung. Alle verwendeten Materialien sind TÜV-geprüft. Sie können sicher sein, dass die Nachtlichter sorgfältig hergestellt sind und sich keine Kleinteile ablösen.

Wählen Sie zwischen mehreren Funktionen, die Ihnen die soliden Nachtlichter bieten. Etliche Modelle haben eine Abschaltautomatik. Sehr beliebt sind auch Lichter, die einen Sternenhimmel an die Zimmerdecke zaubern oder eine zusätzliche Musikfunktion haben. Das Nachtlicht im Kuscheltier kommt bei den Kleinen gut an: Sanftes Licht und ein liebgewonnenes Schmusetier sorgen für einen mühelosen Übergang in die Nachtruhe.

Gute Nacht für Kind und Eltern!
Frischgebackene Eltern kennen es: Die Zeit mit einem Neugeborenen ist wunderschön und furchtbar anstrengend. Denn das Einschlafen und Durchschlafen müssen die allermeisten Babys erst lernen. In völliger Dunkelheit fällt dies vielen Kindern schwer. Hier sorgt ein dezentes Nachtlicht für Abhilfe. Die sanfte Beleuchtung erleichtert schließlich auch die Orientierung. Dies gilt für Kind und Eltern gleichermaßen. Wenn Ihr Kind nachts aufwacht, weint und unruhig ist, dann sorgt das sanfte Licht für eine schnelle Beruhigung. Die Chancen, dass das Baby schnell wieder einschläft, sind viel größer als bei einer Beleuchtung mit einer hellen Deckenlampe. Beim Nachtlicht im Kuscheltier findet Ihr Kind rasch selbst heraus, wie sich das Licht und eventuell die Schlafmelodie einschalten lassen. Ein Knopfdruck, und das Kind hört die vertraute Melodie, dazu ein gedämpftes Licht - so kann Ihr Liebling schnell wieder einschlafen.

 

 

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Kolja Fleischer  / pixelio.de

Wenn die Temperaturen sich zum Jahresende langsam wieder dem Gefrierpunkt annähern, sind die meisten öffentlichen Spielplätze keine besonders einladenden Orte zum Spielen. Dennoch müssen Kinder im Winter nicht darauf verzichten, mit Gleichaltrigen zu spielen und sich richtig auszutoben, denn es gibt immer mehr Indoor-Spielplätze, die besonders bei regnerischem und kaltem Wetter großen Zulauf erfahren.

 

 

 

Hier können Kinder aller Altersgruppen unter fachkundiger Aufsicht miteinander spielen, an den Geräten toben und klettern und so das graue, kalte Wetter draußen für ein paar Stunden vergessen. Solche Indoor-Spielplätze finden sich in ganz Deutschland und in der Regel sind sie täglich geöffnet, also auch am Wochenende. Allerdings kann dieser Spielspaß bei mehreren Kindern oder häufigen Besuchen ins Geld gehen, auch wenn manche Betreiber vergünstigte Familien- oder Dauerkarten anbieten oder für Geburtstagskinder den Eintritt komplett erlassen.

Spielspaß in den eigenen vier Wänden
Wer keinen solchen Indoor-Spielplatz in der Nähe hat, kann dem Nachwuchs dennoch an regnerischen oder ungemütlichen Herbst- und Wintertagen mehr bieten als Brettspiele oder gemeinsames Basteln. Denn auch für die Wohnung und das Kinderzimmer gibt es Spielgeräte, an denen sich kleine und große Kinder austoben können, die die Freude an der Bewegung und Aktivität fördern und einfach Spaß machen. Hier finden sich Klassiker wie die Tischtennisplatte (für das Kinderzimmer in kleineren Abmessungen und zusammenklappbar) oder der Hula Hoop-Reifen, mit dem Kinder nicht nur ihre Fitness, sondern auch die Koordination spielerisch trainieren können und ebenso größere Spielgeräte zum Klettern, Turnen und Schaukeln. Viele dieser Spielgeräte für Zuhause sind zwar deutlich teurer als der Eintritt in einen Indoor-Spielplatz, doch dafür stehen sie jeden Tag zur Verfügung.

 

Allerdings brauchen die Spielgeräte ausreichend freie Fläche, sie eignen sich also eher für größere Kinderzimmer oder einen geräumigen Hobbyraum. Und natürlich sollten Kinder an den Geräten nicht ohne Aufsicht spielen, um ein mögliches Verletzungsrisiko auszuschließen.

 

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In der kalten Jahreszeit stehen Eltern vor der Herausforderung, ihre Kinder nicht nur warm einzupacken, sondern auch vorausschauend zu planen. Denn gerade Kleinkinder achten beim Spielen nicht auf ihre Kleidung, so dass manchmal mehrmals täglich Hosen, Oberteile oder das gesamte Set gewechselt werden muss. Vor allem während der nun häufigen und heftigen Wachstumsphasen kann es passieren, dass eine Hose oder ein Oberteil innerhalb weniger Tage viel zu klein wird. Wie man trotzdem für gut angezogene und wintergerecht gekleidete Kinder sorgt, verrät dieser Beitrag.

Das darf in der Wintergarderobe nicht fehlen:
Auch bei kühlen Temperaturen schadet es Kindern nicht, im Freien zu spielen. Um auch bei längeren Schneeballschlachten die Kälte draußen zu lassen, sind warm gefütterte Hosen unumgänglich. Als zusätzlicher Kälte- und vor allem Nässeschutz kann eine Regenhose aus Kunststoffgewebe darüber getragen werden. So dringt keine Feuchtigkeit zur Haut vor und vermiest den Kleinen nicht das Spielerlebnis. An besonders kalten Tagen oder für längere Spaziergänge sollte zusätzlich eine lange Strumpfhose aus wärmendem Woll- oder Thermomaterial getragen werden. Ohne Zweifel essentiell für die Kleinkinder-Wintergarderobe ist eine wasser- und kälteabweisende Winterjacke. Hierbei sollte ein lang geschnittenes Modell gewählt werden, das auf jeden Fall bis weit über die Nieren, im Idealfall sogar bis über den Po reicht. Weil Kinder beim Spielen nicht auf den Sitz ihrer Kleidung achten und freiliegende Hautstellen erst zu spät bemerken, wird so gewährleistet, dass die empfindlichen Nieren stets warm und geschützt bleiben. Kleinkinder, die gerne Mützen tragen, freuen sich über Modelle mit warm gefütterten Ohrenklappen.

Zwiebellook und Strick - die Trends für Jungs und Mädchen
Schicke Lagenlooks eignen sich ideal für Kleinkinder in den Wintermonaten, denn mit ein paar Handgriffen passt sich das Outfit der jeweiligen Umgebungstemperatur an. Mädchen können hier mit bunten Thermoleggins ihr Lieblingskleid auch im Winter tragen, ein zusätzliches Langarmshirt wärmt den Oberkörper. Viele Jungen lieben Kapuzenjacken mit ihren persönlichen Lieblingsmotiven - ein ideales Kleidungsstück, um zusätzliche Wärme zu spenden, denn auch Kleinkinder können es schon selbständig an- und ausziehen. Für Jungs und Mädchen gleichermaßen liegen Stricksachen voll im Trend. Egal ob in zarten Pastelltönen geringelt und mit Glitzer verziert oder als grober Strickpullover in Anlehnung an den angesagten Worker-Look - selten war es so einfach, wie heutzutage Kleinkinder auch im Winter modebewusst zu kleiden.

Größen sorgfältig auswählen
Mit Hinblick auf Wachstumsschübe bietet es sich an, bei der Größenauswahl genau hinzuschauen. Soll das Kleinkind zu Winterbeginn neu eingekleidet werden, empfiehlt es sich, manche Kleidungsstücke eine Nummer größer zu wählen. Gerade Hosen können umgekrempelt werden oder mittels Gummizug an der Taille auf Passform gebracht werden. Auch Oberteile sind davon nicht ausgenommen, denn sie können bei häufigem Waschen schnell einlaufen. Vor allem Winterjacken sollten eine Nummer größer angeschafft werden, um der im Winter zusätzlich getragenen Kleidung viel Platz zu bieten. So kann das Kleinkind seine liebgewonnene Winterjacke bis in die kühleren Frühlingstage hinein tragen, ohne sich eingeengt zu fühlen.

 

 

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Durch Pfützen zu springen und im Laub zu spielen ist für Kinder im Herbst das Größte. Eltern denken bei Regenwetter und sinkenden Temperaturen vor allem an die nahende Erkältungswelle. Besonders durch den engen Kontakt zu ihren Spielkameraden sind kleine Familienmitglieder besonders gefährdet, was Husten, Schnupfen und Fieber angeht. Deshalb gilt es die Abwehrkräfte zu mobilisieren und bereits frühzeitig Schutzmaßnahmen gegen eine Erkältung zu treffen.

 

Nicht verkriechen

Childhood BlissAuch bei Regenwetter sind frische Luft und Bewegung für das Kind wichtig. Dabei kommt es nur auf die Dauer des Spaziergangs und die Kleiderwahl an. Bei Minusgraden sollte sich das Kind nicht länger als 30 Minuten, bei Regen nicht länger als eine Stunde im Freien aufhalten. Warme, wetterfeste Kleidung sorgt dafür, dass Kälte und Nässe dem Nachwuchs nichts anhaben können. Warme Socken, am besten aus Wolle, und festes Schuhwerk sind vor dem Herbstspaziergang ein Muss. Denn haben Kinder kalte und nasse Füße, lässt die Erkältung nicht lange auf sich warten. Die Rückkopplung zwischen Füßen und Rachenschleimhaut sorgt dafür, dass bei kalten Zehen auch die Nasen- und Rachenschleimhaut schlechter durchblutet wird. Die Schleimhaut kühlt aus und Erkältungsviren nisten sich ein. Also erst warm einpacken und dann raus an die frische Luft.

 

Auf ausgewogene Ernährung achten

Gesunde Ernährung spielt ebenfalls eine wichtige Rolle für die Abwehrkräfte. Auch wenn Kinder Pommes frites und Limo Obst und Gemüse vorziehen, ist es wichtig, ihnen kindgerecht das Wissen zu vermitteln, woran sie gesunde Lebensmittel erkennen und warum eine ausgewogene Ernährung wichtig ist. Für ein besseres Verständnis hilft es, Kinder in die Planung der Speisen und in die Zubereitung einzubeziehen. Obst, Gemüse, Milchprodukte und Vollkorn sollten Bestandteile jeder Mahlzeit sein. Das ist auch bei Snacks wichtig. Süßigkeiten dürfen nur eine Ausnahme bleiben. Besonders Obst und Gemüse sind als Zwischenmahlzeit besser geeignet. Kindern essen die vitaminreiche Kost übrigens lieber, wenn alles bereits kleingeschnitten ist, so die Versandapotheke mycare.de in ihren Abwehrtipps für Kids. Als gesunde Snacks in mundgerechten Happen eignen sich:

  • Möhren oder Paprika in Streifen
  • Apfel- oder Birnenstücke
  • Vollkornbrot
  • Mandarinen

Auch wenn Kinder um Gemüse gerne einen großen Bogen machen, müssen sich Eltern im Normalfall keine Sorgen um einen Vitaminmangel machen. Recht häufig ist aber eine Unterversorgung mit Vitamin D. Im Zweifel sollten Eltern mit ihren Kindern einen Arzt aufsuchen.

 

Erkältung im Kindergartenalter normal

Wenn das Kind trotz aller Maßnahmen mit triefender Nase nach Hause kommt, ist das nicht weiter schlimm: Bis zu 12 Erkältungen pro Jahr sind im Kindergartenalter sogar üblich. Das Immunsystem des Kindes muss erst lernen, Erkältungsviren abzuwehren. Bis zum Schulalter sind die Abwehrkräfte soweit ausgebildet, dass nicht mehr jeder Schnupfen eines Freundes zur Bedrohung wird. 

 

 

 

Bildrechte: Flickr Childhood Bliss Lyndsay Esson CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Der Übergang vom Kindergarten in die Schule stellt für jedes Kind einen wichtigen Lebensabschnitt dar. Eltern können die künftigen ABC-Schützen auf ihrem Weg begleiten, indem sie vor Schuleintritt diverse Vorbereitungen treffen: Von den ersten Fähigkeiten, die das Kind noch vor der Schule erlernen sollte bis zur Beschaffung erster Schulutensilien - eine optimale Vorbereitung erleichtert den Schritt in die Schule für alle Beteiligten - und nimmt auch dem Kind eventuelle Angst vor dem großen Tag.

 

 

 


Das sollte geübt werden - wichtige Fähigkeiten für die Schule
Bereits vor Schuleintritt sollte das Kind einige Fähigkeiten erlernen, die den normalen Schulalltag erheblich erleichtern können. Hierzu zählt vor allem das selbstständige Ankleiden und Schuhebinden, das schnell und sicher beherrscht werden sollte. Darüber hinaus hat es sich bewährt, den künftigen ABC-Schützen einfache organisatorische Fähigkeiten beizubringen, zum Beispiel das Lochen und anschließende Abheften von Blättern. Wer solche Vorgänge auch Zuhause immer wieder übt - zum Beispiel, indem selbst gemalte Bilder in eine Sammelmappe abgeheftet werden - wird später im schulischen Alltags schneller mitkommen. Manchmal gibt die Schule auch Auskunft über Fähigkeiten, die das Kind bereits mitbringen sollte. Wer gezielt nachfragt, lernt gleichzeitig auch schon ein wenig die Schule kennen.

Organisation des Schulalltags
Mit dem Eintritt in die Schule ändert sich sowohl für die Schüler als auch für Eltern der gewohnte Tagesablauf; deshalb sollten bereits einige Monate vorher immer wieder rechtzeitiges Aufstehen ohne Trödeln und bestimmte Rituale eingeübt werden. Ferner sind auch äußere Rahmenbedingungen, zum Beispiel der Schulweg oder die Nachmittagsbetreuung, zu klären. Das Kind sollte ganz genau wissen, wann es sich wo aufhalten muss. Dabei sollten Eltern nicht vergessen: Auch der eigene Tagesablauf ändert sich durch den Eintritt des Kindes in die Schule. Häufig kann es dabei notwendig sein, vertraute Tagesabläufe aufzugeben und diese durch einen neuen Zeitplan zu ersetzen. Auch dann gilt: Je früher man sich mit solchen Veränderungen auseinandersetzt und nach neuen Lösungen sucht, umso reibungsloser wird die Zeit nach der Einschulung verlaufen.

Die Ausrüstung für die künftigen ABC-Schützen
Eine optimale Ausrüstung für die Schule ist nicht nur absolut notwendig - liebevoll ausgewählt, bereitet den künftigen ABC-Schützen das Lernen auch gleich doppelt Freude. Von besonderer Wichtigkeit ist in diesem Zusammenhang ein toller Schulranzen, der nicht nur das Schulkind begeistert, sondern auch funktional und ergonomisch sein sollte. Rückenfreundliche Modelle sind beispielsweise bei schulranzen.net zu finden; hier kann das Kind zwischen unterschiedlichen Varianten sein persönliches Lieblingsmodell auswählen. Auch Federmäppchen, Turnbeutel und erste Stifte sowie Anspitzer und Radiergummi können bereits im Vorfeld angeschafft werden. Aber Vorsicht: Hefte oder Ordner sollten nicht zu den Anschaffungen vor Schuleintritt gehören; meist haben Lehrer ganz eigene Vorstellungen über die Art der Hefte. Die Gestaltung und die Befüllung der Schultüte (Anleitung zum selber basteln) gehört aber wiederum zu den wichtigen Vorbereitungen, die keinesfalls vernachlässigt werden sollte!

Fazit:
Wer sich bereits im Vorfeld über den Schuleintritt der künftigen ABC-Schützen Gedanken macht, wird die Einschulung und die spätere Schulzeit viel leichter meistern als mit unzureichender Vorbereitung. Eine gute Organisation hilft auch dem Kind: Je besser sich der Nachwuchs mit der Schule und den kommenden Anforderungen bereits im Vorfeld vertraut macht, umso leichter wird die erste Zeit in der Schule. Denn es gilt auch: Schule soll Spaß machen!

 

 

Bildquelle: Radioaktivman  / pixelio.de

Ihre Kleinen haben eine heiß geliebte Ritterburg zu Hause und sind treuer Fan von "Ritter Rost"? Oder verkleiden sich Ihre Mädchen gerne als Prinzessin? Dann gestalten Sie doch die nächste Geburtstagsfeier mal unter dem Thema "Willkommen bei der Tafelrunde". Wir zeigen, was Sie brauchen, um den Kindern ein unvergessliches Fest zu bescheren.

 

 

 

 

Einladungen – Höret, höret!

Zu einer mittelalterlichen Geburtstagsparty gehören natürlich auch rittergerechte Einladungen. Diese können Sie entweder selbst basteln oder online gestalten. Bitten Sie auf jeden Fall um Rückantwort, damit Sie besser kalkulieren können.

 

Dekoration: Das Zuhause wird zur Ritterburg

Obwohl Schwerter und Schutzschilder natürlich zum Mittelalter gehören, sollten Sie hier beim Kauf, vor allem auf ungefährliches Material achten. Ansonsten bieten sich Wappen an der Wand und Plastikgeschirr und Ballons mit Rittermotiven an. Man könnte aber z.B. auch die Haustür mit einer "Willkommen auf der Burg“-Fahne aus einem Bettlaken schmücken. Anleitungen zu ritterlichen Verkleidungen gibt es in diesem Artikel.

 

Der Ritterschmaus und das Turnier

 

Ritterschmaus

Gegessen wird natürlich, unfein ritterlich, mit den Händen. Bereiten Sie also kindergerechtes Fingerfood vor, wie z.B.:

  • Fleischbällchen
  • Muffins, Amerikaner
  • Mini-Würstchen
  • Obst-Spieße
  • belegte Brote

Und dazu darf ein Burg-Kuchen nicht fehlen. Als Rittertrunk gibt es frisches Drachenblut (Traubensaft) und goldgelber Met (Apfelsaft).

 

Das große Turnier

Ein mittelalterliches Turnier gehört natürlich auch dazu. Man könnte z.B. verschiedene Kindergeburtstagsspiele zu einem Staffellauf verbinden. Es werden zwei Teams gebildet und die Kinder müssen unter anderem Sackhüpfen, Eierlaufen oder einen "Drachen"-Slalom durchqueren. Welches Team zuerst fertig ist, gewinnt. Wichtig bei einem Turnier ist natürlich auch der Preis. Bereiten Sie hierfür eine kleine Kiste vor, aus der sich jeder aus dem Siegerteam eine Sache nehmen darf. Damit die anderen Kinder trotzdem noch mit Spaß dabei sind, sollten Sie natürlich auch Trostpreise vergeben.

 

Sie wissen noch nicht, was Sie Ihrem tapferen Ritter oder der kleinen Prinzessin schenken sollen? Dann gucken Sie doch mal hier nach.

 

 

 

Bild: © Creatas Images/Thinkstock

Der Satz "Es ist so einfach, kleine Kinder zu begeistern" konnte schon durch so manchen Kindergeburtstag widerlegt werden. Leider mussten in der Vergangenheit schon viele Eltern die Erfahrung machen, dass ein kleiner Wutausbruch seitens der Gäste oder etwaige "Fehler" in der Organisation dieser wichtigen Feierlichkeiten dafür sorgen können, dass die Party sprichwörtlich ins Wasser fällt. Unter Beachtung folgender No-Gos kann es jedoch jeder schaffen, seinen Kindern einen unvergesslichen und vollkommen stressfreien Geburtstag zu ermöglichen.

"Aber ich bin mit seiner Mama befreundet!" gilt nicht
Den Grundstein für eine Party legen in der Regel die Einladungen, welche seitens der Kinder gerne mit viel Liebe zum Detail selbst gebastelt werden. Umso verständlicher daher, dass Sohn oder Tochter nur die Kinder einladen möchten, die sie selbst als "Freund" oder "Freundin" bezeichnen. Kein Geburtstagskind sollte dazu gezwungen werden, mit Kindern zu spielen, die es nicht mag. Streitszenarien und Tränen wären ohnehin vorprogrammiert, da eventuelle Abneigungen in diesem Alter offen und unverblümt kund getan werden. Im Allgemeinen sollte die Anzahl der Gäste nicht auf die Spitze getrieben werden. Nur entspannte Eltern können auch gute Gastgeber sein. Es ist deutlich einfacher, auf eine kleine Rasselbande aufpassen zu müssen, als auch eine große.

"Spielverderber" haben Pause!
Keine Frage: Alle Eltern freuen sich, wenn das Kind sich von seiner besten Seite zeigt. Es wäre jedoch, besonders in der Altergruppe der Kindergarten- bzw. Vorschulkinder übertrieben zu verlangen, dass Geschenke bedacht und ruhig ausgepackt werden. Auch beim schönsten Präsent kann die Stimmung schnell kippen, wenn Mama wie ein Schiedsrichter jede Bewegung ihres Nachwuchses beobachtet. Kinder sollten Kinder bleiben! Auch und gerade am eigenen Geburtstag!

Spielen? Aber richtig!
Besonders bei der Auswahl der Spiele sollten Mama und Papa darauf achten. dass alle Gäste (egal, ob vier oder sieben Jahre) gleichzeitig mitspielen können. Besonders bei einer breiten Altersspanne mag sich diese Herausforderung kompliziert anhören. Sie hilft jedoch dabei, ein Gemeinschaftsgefühl zu schaffen und niemanden auszugrenzen. Selbstverständlich sollten die Gewinner der Spiele immer belohnt werden. Kleine Aufmerksamkeiten reichen hier jedoch völlig aus. Ebenso verhält es sich mit den fast schon legendär gewordenen Päckchen, die jeder Gast am Ende des Geburtstages mit nach Hause nehmen darf. Komplizierte Puzzles und Figürchen mit vielen kleinen Teilen bergen die Gefahr, dass sie verloren gehen und die Stimmung des betroffenen Kindes kippt. Als klassische Give-Aways haben sich in der Vergangenheit daher Spielautos, eine kleine Nascherei oder Aufkleber erwiesen.
Wer sich konkreter über die Organisation eines Kindergeburtstages informieren möchte, kann auf Internetplattformen wie gutefrage.net oft wertvolle Ratschläge von anderen Eltern finden, die diese Zerreißprobe bereits hinter sich und erfolgreich gemeistert haben. Mit diesen Insidertipps, ein wenig Vertrauen in sich selbst und das eigene Kind ist es überhaupt kein Problem, allen Beteiligen einen unvergesslichen Tag mit viel Freude und Action zu bescheren.

Backen macht Kindern immer einen unglaublichen Spaß. Vor allem, weil Sie dabei mit Mama zusammen die leckeren Kuchen herstellen können. Mit den entsprechenden Hilfsmitteln geht das auch noch ganz fix.

Kinder lieben Selbstgemachtes
Waffeln sind nicht nur lecker, sondern mit den richtigen Zutaten können sie sogar gesund sein. Auch die Geschmacksrichtungen sind sehr variabel. Beispielsweise mit einem Hauch Zimt oder auch mit Vanille oder Rumaroma. Mit leicht eingekochten Äpfeln aus dem Garten schmecken diese Waffeln gleich noch viel besser. Das Zubereiten des Waffelteigs macht den kleinen Naschkatzen sehr viel Spaß und Rezepte gibt es viele, wie zum Beispiel Dinkel- Quark Waffeln.
Zutaten:

- 1EL Margarine (bietet sich gelbe Margarine sehr gut an)
- 3 Eier
- 200 g Quark
- 75 g Rohrzucker (geeignet ist Rohrohrzucker) aber auch backfähiger flüssiger Süßstoff
- 2 TL Backpulver
- 200 g Dinkelmehl oder auch Roggenmehl
- Ein Schuss Mineralwasser
- eine Packung Vanillepulver
- Etwas Margarine zum Einfetten des Waffeleisens


Zubereitung:
Mit 20 Minuten Arbeitszeit sind die Waffeln sehr schnell hergestellt und bieten sich mit einer simplen Herstellung für jede Gelegenheit an. Die Margarine, der Quark und die Eier werden mit einem Handmixer verrührt. In einem Extratopf werden das Mehl und das Backpulver sowie der Zucker und der Vanillezucker miteinander vermengt. Dann wird die Mehlmasse esslöffelweise zu der Eier-Quarkmischung und einem kräftigen Schuss Mineralwasser eingerührt. Auch das wird mit einem Handrührgerät vermengt. Die Masse sollte aber nicht flüssig, sondern sich eher zähflüssig von dem Löffel abreißen. Wenn man das Waffeleisen mit der Margarine eingerieben hat, dann werden etwa zwei Esslöffel Teig in das Waffeleisen gegeben. Wenn die Waffel ausgebacken ist kann man die Zutaten nach Geschmack aussuchen, ob Ahornsirup oder auch Obst. Den Möglichkeiten sind da keine Grenzen gesetzt.

Schokoladenfondue - ein Spaß für die ganze Familie
Für die Zubereitung eines Schokofondues stehen viele leckere Obstsorten zur Auswahl. Dazu gehören Bananen, Kirschen, Äpfel und Apfelsinen, aber auch das Sommerobst, wie zum Beispiel alle Arten von Melonen und Erdbeeren. Im Handel gibt es spezielle Fondueschokolade, die in den Variationen weiße Schokolade, Vollmilch und Zartbitter erhältlich ist. Die Schokolade wird im Fondue-Topf oder im Schokoladenbrunnen erhitzt. Währenddessen das Obst einfach in mundgerechte Häppchen schnippeln und schon kann der Schokospaß beginnen: dazu die Obststücke an einer langen Fonduegabel in die Schokolade halten und genießen.

Mit den passenden Gerätschaften macht Naschen Spaß. Hier lohnt sich ein Blick in die Elektrische Kleingeräte Angebote sowie der Preisvergleich im Internet. Kleine Helfer wie das Waffeleisen und der Mixer, aber auch das Schokofondue und der Schokobrunnen fressen keine Löcher in den Geldbeutel und sorgen für viel Freude und Kreativität in der Küche. Besonders Kinder haben Spaß am Backen, wenn es unkompliziert ist und sie eigene Ideen mit einbringen können.

Jeden Frühling beginnt sie wieder: die Skatesaison. Und was die Großen können, das wollen die Kleinen auch lernen. Kinder wetzen mit ihren Inline-Skates wild umher und üben waghalsige Manöver. Deswegen ist es für Eltern wichtig, auf ein paar Dinge zu achten, damit die Kleinen sich ungetrübtem Skate-Spaß hingeben können.

Zwischen dem 5. und 13. Lebensjahr verlieren die meisten Kinder ihre Milchzähne. Als Erstes fallen in der Regel die Schneidezähne zwischen dem 5. und 7. Lebensjahr aus, die Milchbackenzähne gehen erst zwischen dem 10. und 12. Lebensjahr verloren. Bei jedem Kind verlaufen der Ausfall der Milchzähne und der Zahnwechsel anders. Normalerweise verlieren Kinder, die schon als Baby früh die ersten Zähne bekommen haben, diese auch früh wieder. Insgesamt erstreckt sich der ganze Vorgang über sechs oder mehr Jahre. Bereits bei der Geburt eines Kindes sind Teile der Milchzähne und der bleibenden Zähne bereits ausgebildet. Bis zum Zahnausfall dienen die Milchzähne der Zerkleinerung der Speisen. Bis zum Beginn des Zahnwechsels sind Milchzähne wichtige Platzhalter für die bleibenden Zähne. Das heißt, die Milchzähne müssen ausfallen, um den dauerhaften Zähnen Platz zu machen. Wenn die Zähne zu wackeln beginnen, ist das ein Zeichen dafür, dass die bereits angelegten, bleibenden Zähne sich langsam, aber sicher nach oben drücken. Durch das Wachsen und Schieben der bleibenden Zähne fangen die Zahnwurzeln der Milchzähne an, sich von unten her nach und nach aufzulösen. Die Milchzähne werden von den bleibenden Zähnen verdrängt, sodass sie sich letztlich lockern und von alleine herausfallen. Manchmal fallen Milchzähne aus, auch wenn die bleibenden Zähne darunter noch nicht zu sehen sind. Oft vergehen Wochen und sogar Monate, bis sich bleibende Zähne zeigen. Ein verzögerter Durchbruch kann sich bis zu einem halben Jahr ziehen. Sorgen über fehlende Zähne muss man sich zunächst demnach nicht machen. In Einzelfällen kann es aber durchaus vorkommen, dass Kinder bis ins Erwachsenenalter Milchzähne behalten werden, weil unter ihnen keine permanenten Zähne angelegt sind.

Pflege bei Milchzähnen nicht vernachlässigen

Die Gesundheit der Milchzähne ist jedoch nicht weniger relevant, nur weil es sich bei ihnen um reine Platzhalter handelt. So können kariöse Milchzähne beispielsweise den Durchbruch von bleibenden Zähnen blockieren, weil sich die Milchzahnwurzeln durch den Karies nur unvollständig auflösen. Betroffene Milchzähne müssen dann vom Zahnarzt manuell entfernt werden. Karies kann wie bei bleibenden Zähnen auch zu Schmerzen und Entzündungen führen; Kariesbakterien, die sich in dem Zahnbelag auf den Milchzähnen vermehren, können außerdem die später durchbrechenden bleibenden Zähne befallen. Durch vorzeitigen Milchzahnverlust können überdies Zahnlücken entstehen, weil Nachbarzähne in die Lücken hineinkippen und den nachkommenden Zähnen den Platz nehmen. Zur Vorbeugung von Platzproblem setzen einige Zahnärzte dann Platzhalter ein. Gesunde und intakte Milchzähne sind demnach eine Voraussetzung für ein gerades und gesundes Erwachsenengebiss. Eine gründliche Zahnreinigung schon bei den Milchzähnen beseitigt Zahnbeläge und schränkt die Ausbreitung von Kariesbakterien ein. Nach dem Durchbruch der ersten Milchzähne sollte mit der Mundhygiene einmal täglich vor dem Zubettgehen begonnen werden. Zu diesem Zweck genügt anfangs ein weiches Tuch oder ein nasses Wattestäbchen. Ab dem 2. Lebensjahr dürfen die Milchzähne zweimal täglich nach dem Essen mit einer erbsengroßen Menge fluoridierter Zahnpasta geputzt werden. Davor sollte nur Wasser oder nicht fluoridierte Zahnpasta (u.a. Fluoretten vom Zahnarzt) zum Zähneputzen verwendet werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass große Mengen der Zahnpasta verschluckt werden. Der „Zahnärztliche Kinderpass", der von Bundesland zu Bundesland eine gewisse Anzahl von Vorsorgeuntersuchungen vorsieht, hilft Eltern dabei, die Entwicklung eines gesunden Milchgebisses von Anfang an bei ihrem Kind zu begleiten.

Wie man Kindern den Zahnausfall und -wechsel erleichtern kann

Der Milchzahnverlust ist für gewöhnlich kein schmerzhafter Prozess wie mitunter das Zahnen. Wachsende Backenzähne, die direkt die Schleimhaut durchdringen, können allerdings während des Zahnwechsels Schmerzen im hinteren Mundraum verursachen. Eltern können ihren Kindern die Furcht vor dem Ausfall der Milchzähne nehmen, indem sie ihnen den Vorgang verständlich machen. Sie können sie ruhig dazu ermutigen, mit der Zunge vorsichtig an den ersten Wackelzähnen herumzuspielen. Die Milchzähne lösen sich zumeist ohne Blutungen von selbst ab. Manchmal lassen sich einige Milchzähne komplett drehen, da sich die darunter liegenden Wurzeln fast ganz aufgelöst haben. Bei manchen Milchzähnen allerdings kann es einige Zeit dauern, bis sie herausfallen. Für Kinder ist das Warten auf die neuen Zähne meistens sehr aufregend. Die Geschichte von der Zahnfee, die abends vorbeikommt, um ausgefallene Weisheitszähne, die unter dem Kissen liegen, gegen kleine Präsente einzutauschen, kann kleine Kindergemüter zusätzlich beruhigen. Das Belohnungskonzept, das hinter dem Mythos der Zahnfee steckt, hilft Kindern dabei, den Zahnverlust als einen normalen körperlichen Vorgang zu akzeptieren. Durchschnittlich mehr als 5,5 Mio Milchzähne landen laut Ratgeber von ERGO Direkt weltweit pro Nacht in dem Zahnsack. Mittlerweile bedienen sich nicht nur Eltern, sondern auch Zahnärzte der Tradition rund um das freundliche Fabelwesen, um Kindern die Angst zu nehmen. Für Kinder, die ihre Milchzähne der Zahnfee nicht mitgeben möchten, gibt es hübsche Milchzahndosen, in denen die Milchzähne aufgehoben werden können.

Wackelzähne ruhig herausfallen lassen

Bei wackelnden Milchzähnen lässt man der Natur am besten ihren freien Lauf. Nur sehr selten wollen Wackelzähne gar nicht ausfallen und müssen von Zahnärzten gezogen werden. Bei Zähnen, die gar nicht locker werden, sollte man vorsichtshalber den Zahnarzt konsultieren, um zu überprüfen, ob bleibende Zähne angelegt sind. Man sollte es vermeiden, die Milchzähne mit Gewalt herauszubrechen, da dadurch Entzündungen und Blutungen auftreten können. Da bleibende Zähne bei jedem Kind unterschiedlich schnell wachsen, kommt man mit Ungeduld nicht weit. Im Unterschied zu den Milchzähnen sind die kommenden Zähne viel größer und weniger weiß als die Milchzähne. Die neuen Zähne sind an den typischen Höckern zu erkennen, die deshalb vorhanden sind, weil mit den Zähnen bisher weder gebissen noch gekaut wurde.

Als Eltern steht man irgendwann vor dem Kauf des ersten Fahrrads für das eigene Kind. Dieses stellt, neben den ersten Laufschritten, einen wichtigen Punkt auf dem Weg zur eigenen Mobilität des Kindes dar. Wer sich auf die Suche nach einem Kinderfahrrad begibt, wird schnell merken, dass es eine schier unüberschaubare Vielfalt gibt. Die Preise variieren erheblich, und auch hinsichtlich der Ausstattungsmerkmale unterscheiden sich die Räder teils deutlich. Um bei dieser Fülle an Möglichkeiten die beste Wahl für seinen Sprössling zu treffen, sollten Sie beim Kauf eines Fahrrads und dem nötigen Zubehör die folgenden Punkte beachten.

Die wichtigsten Merkmale

Der zunächst schwierigste Aspekt des Radfahrens ist es, ein Gefühl für das richtige Gleichgewicht zu finden. Dafür ist im Kleinkindalter ein Laufrad oder ein Roller das perfekte Lernobjekt. Dabei merkt das Kind, dass für eine gewisse Stabilität auch Geschwindigkeit notwendig ist. Gerade in puncto Stabilität sind wir beim ersten Ausstattungsmerkmal angelangt, auf das Sie beim Fahrrad achten sollten:

  • Stützräder, ja oder nein: Seit Jahrzehnten lernen junge Kinder das Fahrrad fahren mithilfe von Stützrädern. Sie werden innerhalb weniger Minuten an der Hinterachse montiert und verhindern bei langsamer Fahrt, dass das Kind samt Rad umkippt. Doch seit Kurzem werden Zweifel laut, ob es überhaupt sinnvoll ist, Stützräder einzusetzen. Durch den Einsatz von Stützrädern wird nämlich ein statischer Gleichgewichtszustand erreicht, der verhindert, dass Kinder mit eigenen Ausgleichsbewegungen die Balance finden. Das Kind sollte aber gleich von Anfang an lernen, durch Gewichtsverlagerung eine stabile Kontrolle über das Rad zu finden.

  • Der passende Helm: Wichtiger sogar als das Fahrrad selbst ist ein passender Helm. Gerade zu Anfang, wenn das Kind noch etwas wackelig auf dem Rad unterwegs ist, kann ein Helm schlimme Verletzungen der Kopfpartie vermeiden. Beim Kauf sollte man unbedingt auf die richtige Größe und eine komfortable Passform achten. So sollte ein Helm weder zu locker noch zu fest sitzen und im Laufe der Zeit mit dem Wachsen des Kopfes ausgetauscht werden.

  • Das Fahrrad selbst: Der ausschlaggebende Faktor, ob ein Kind sich auf dem Rad wohlfühlt oder nicht, ist die Größe des Rahmens und der Räder. Die müssen in jedem Fall individuell ermittelt werden und sind vom körperlichen Entwicklungsstand des Kindes abhängig. Des Weiteren haben sich bei Kinderrädern Schutzbleche, Gepäckträger und eine Nabenschaltung als sinnvoll erwiesen. Die schicker aussehenden Mountainbikes punkten hingegen mit ihrer Optik und ihrer Vielseitigkeit und lassen sich für den Alltagsgebrauch z.B. mit Steckschutzblechen nachrüsten. Wenn Sie als Eltern Ihr Kind auf Touren mitnehmen und ihm die Schönheit der Natur nicht zuletzt anhand von Fahrradtouren durch unterschiedliches Gelände aufzeigen möchten, stellen Mountainbikes definitiv die richtige Wahl dar.

Zeit zum Lernen

Haben Sie ein passendes Fahrrad für Ihren Sprössling gefunden, können Sie sich nun der Praxis widmen. Gerade ohne die Verwendung von Stützrädern sind die ersten Fahrten sicherlich etwas wackelig, weshalb ein sicheres Umfeld und ausreichend Zeit zum Lernen nötig sind. Mit etwas Geduld wird Ihr Kind so die ersten Schritte zu einer mobilen Freiheit machen.


Bildrechte: Wikimedia Commons – Kind auf Fahrrad Werner 100359 CC BY-SA Bestimmte Rechte vorbehalten

Kinder sind das Wertvollste, das wir haben. Doch wenn sie außer Kontrolle geraten, können sie uns Eltern zur Verzweiflung bringen. Viele Eltern reagieren mit Angst und Scham, wenn ihre Kinder aggressives Verhalten zeigen, mutwillig Regeln verletzen und ihnen keinen Respekt entgegen bringen. Doch hier gilt es nicht zu Verzweifeln, sondern möglichst früh die Notbremse zu ziehen. Kinder brauchen Grenzen, auch wenn dies zu kräftezehrenden Auseinandersetzungen führt, die mitunter die ganze Familie belasten können. Deuten Sie das Verhalten Ihres Kindes nicht als Böswilligkeit, denn meist handelt es sich hier um ein Symptom für ein tiefer liegendes Problem. Dieses gilt es aufzuspüren und anzugehen, um Ihnen und Ihren Liebsten ein harmonisches und liebevolles Familienleben zu ermöglichen.

 

Sprechen Sie über Ihre Probleme

Entgegen anderer Annahmen bleibt festzuhalten: Sie sind nicht alleine! Das Erziehen eines Kindes ist für jedes junge Elternpaar eine ganz neue Erfahrung. Gerade beim ersten Kind plagen sich alle Eltern mit Unsicherheiten und der Angst falsche Entscheidungen zu treffen. Schwierigkeiten in der Erziehung kennen also fast alle Familien. Die Wenigsten hingegen sprechen offen darüber. Haben Sie keine Angst, Ihre Probleme zu thematisieren und sich professionelle Hilfe zu holen. Als erste Anlaufstelle bieten sich hierfür die Erzieherinnen und Erzieher Ihres Kindes an. Oft kann es hilfreich sein, zu erfahren, wie sich das eigene Kind in anderen Umgebungen verhält und ob dort ähnliche Probleme auftauchen. Erzieherinnen und Erzieher genießen in Deutschland eine fundierte pädagogische Ausbildung und können hilfreiche Anreize für den Umgang mit dem Kind und für das eigene Verhalten geben. Eine professionelle Erziehungsberatung können Sie auch in Ihrem Jugendamt in Anspruch nehmen. Die Jugendämter bieten eine Vielzahl vorbeugender und familienunterstützender Angebote, die Ihnen helfen, Probleme in der Erziehung professionell anzugehen und aus der Welt zu schaffen.

 

Wenn nichts mehr geht, hilft meist nur ein Blick von außen

Häufig liegt das Problem aber gar nicht bei Ihrem Kind. Meist ist das Verhalten unserer Kinder nur der Spiegel unseres eigenen Handelns. Auch hier sollten Sie sich für Anreize von außen öffnen. Oft ist ein kritisches Hinterfragen des eigenen Verhaltens der Schlüssel zum Durchbruch. Gerade in festgefahrenen Situationen fällt es Eltern in der Regel schwer, dies aus eigener Kraft zu leisten. Eine außenstehende Person kann hier helfen, das eigene Handeln zu reflektieren und aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Scheuen Sie nicht davor zurück sich professionelle Hilfe zu suchen. Eine individuelle Lebensberatung, die den Eltern die Möglichkeit bietet, ungezwungen über die Schwierigkeiten der persönlichen Lebenssituation zu sprechen, kann Wunder wirken und Anreize zu einer Verhaltensänderung geben. Eine solche Beratung können Sie auch telefonisch oder übers Internet in Anspruch nehmen. Gratis testen lässt sich eine individuelle Lebensberatung bei Viversum. Hier können Sie mit einem persönlichen Ansprechpartner über die Sorgen und Ängste verschiedener Lerbensbereiche sprechen und sich Halt und Beratung geben lassen.

Ein Kind kommt ins Haus
Für viele Menschen stellt die Geburt eines Kindes den Sinn des Lebens dar, und somit ist der Nachwuchs für junge Eltern ein wundervolles und freudiges Erlebnis. Doch oftmals sind sich die kommenden Eltern nicht der Tragweite bewusst, welche die Geburt des Sprösslings mit sich bringt. So bleiben gemeinsame Stunden in trauter Zweisamkeit vorerst aus, und in der Nacht durchzuschlafen gehört der Vergangenheit an. Jedes Elternpaar sollte sich dessen bewusst und bereit sein, diese Einschränkungen in Kauf zu nehmen. Ein guter Job mit einem festen und geregelten Einkommen ist in diesem Zusammenhang nicht minder wichtig. Der Nachwuchs bringt erhebliche Kosten mit sich, die gerne mal bei der aufkommenden Euphorie außer Acht gelassen werden. Neben Babyklamotten und Einrichtungsgegenständen für das Kinderzimmer, gehört das erste eigene Spielzeug natürlich auch zu den Dingen, die unerlässlich sind und keinem Kind vorenthalten werden sollten. Aber auch Nahrung, Windeln und sonstiger Babybedarf schlagen ordentlich zu Buche und sollten bei der Familienplanung mit einbezogen werden.

 

Vom Baby zum Kleinkind

Sind die Kinder erst einmal aus den Babyjahren raus, kommt die nächste Phase, die häufig für schlaflose Nächte sorgt. Ist das Kind im Kleinkindalter und fängt an die Welt zu entdecken, kommen einige Gefahren auf, die es zu vermeiden gilt. Als Beispiel hierfür dient das Kinderbett, welches das Kleinkind oftmals in der Nacht zu verlassen sucht, um auf Entdeckungstour zu gehen. Hier bieten sich spezielle Bettgitter an, die dieses Unterfangen verhindern. Spätestens ab dem Alter von fünf Jahren wird der Nachwuchs dann immer selbstständiger, und die Motorik beginnt sich zu verbessern. Fahrradfahren möchte gelernt werden, und das Interesse für das erste Hobby kommt auf. Viele Eltern sind sich anfänglich unsicher, welches Vehikel das Richtige ist. Bewährt haben sich die altbekannten Pukyräder, die schon seit Generationen von Kindern gefahren werden. So gibt es ein Puky, welches den Einstieg in das Fahrradfahren erheblich erleichtert.

Kinderfüße wachsen kontinuierlich. Für die Eltern heißt das, dass sie regelmäßig für passende Schuhe sorgen müssen. Diese sind besonders wichtig, wenn die Kleinen mit dem Laufen beginnen. Sie sollten dem Fuß optimalen Halt geben und sich dennoch flexibel seinen Bewegungen anpassen. Wir verraten Ihnen, wie sie derartiges Schuhwerk finden können!

Welche Schuhgröße ist die richtige?

Vor allem im Kleinkindalter wachsen die Füße besonders stark, weshalb Eltern diese etwa alle drei Monate neu messen sollten. Nur so kann festgestellt werden, welche Schuhgröße derzeit die passende ist. Die Schuhgröße dient dabei jedoch nicht als einziges Entscheidungsmerkmal, weil die Größen leider nicht einheitlich sind. Ob ein Schuh tatsächlich passt, wird durch seine Innenlänge bestimmt. Die optimale Länge berechnet sich wie folgt: Fußlänge (gemessen am längsten Zeh) + 17 Millimeter. Diese Formel stellt sicher, dass vorn im Schuh noch ein wenig Platz ist. Dies ist wichtig, da die Zehen beim Gehen nach vorne rutschen, und dabei sollen sie natürlich nicht vorne im Schuh anstoßen. Da Sie nun wissen, was Kinderfüße brauchen – hier bei Zalando werden Sie fündig!

Schuhe in einer falschen Größe können den empfindlichen Kinderfüßen langfristig Schäden zufügen. Druckstellen und Blasen sind dabei noch das geringste Übel. Viel schlimmer ist es, wenn sich die Zehen bei jedem Schritt im Schuh festkrallen müssen, denn dies schadet nicht nur dem Fuß, sondern verkrampft die gesamte Muskulatur. Schlecht sitzendes oder aber minderwertiges Schuhwerk kann sogar zu bleibenden Erkrankungen des Bewegungsapparates führen.

 

Das richtige Schuhmodell wählen

Sie als Eltern sind in der Pflicht, passendes Schuhwerk auszuwählen, da insbesondere Kleinkinder noch nicht wissen, wie sich dieses am Fuß anfühlen muss. Haben Sie die erforderliche Innenlänge für die ersten Kinderschuhe ermittelt, können Sie sich zwischen verschiedensten Modellen entscheiden. Besonders praktisch für die Kleinsten sind dabei Schuhe mit Klettverschluss. Die Kids können diese eigenständig schließen, zudem fällt es auch Ihnen gerade im Winter leichter, die Klettverschlüsse mit dicken Handschuhen wieder zu befestigen. Ebenfalls ideal für den Winter sind Stiefel, in welche die Kleinen einfach hineinschlüpfen können. Hier sorgt meist ein einfacher seitlicher Reißverschluss für eine noch bessere Passform. Wer auf größte Stabilität Wert legt, für den sind dagegen Schnürschuhe das Richtige. Dank einer festen Schnürung ist das Umknicken fast unmöglich. Auch geht eine fest gebundene Schleife beim Spielen im Freien nicht annähernd so schnell auf wie ein Klettverschluss. Sowieso müssen die Kids es bis zur Einschulung lernen, ihre Schleife selbst zu binden.

Ein gepflegtes Auftreten ist nicht nur für Erwachsene wichtig, auch Kinder möchten in der Schule oder bei Geburtstagspartys hübsch angezogen sein. Wenn Kinder die Kleidung mögen, die sie tragen, fühlen sie sich wohl und sind offener anderen gegenüber.

Aber auch für viele Eltern sind ihre Kinder eine Art Aushängeschild der Familie und müssen somit passend eingekleidet sein. Es gibt inzwischen zahlreiche Online-Shops für Kids, man findet zum Beispiel eine große Auswahl an Kinderbekleidung auf otto.de. Worauf sollte man aber beim Kauf von Bekleidung für seinen Nachwuchs besonderen Wert legen?

 

Pflegeleicht und komfortabel

Kinderbekleidung muss zahlreiche Anforderungen erfüllen. Die Textilien müssen nicht nur bequem, sondern vor allem robust sein, um das Spielen und Toben der Kinder unbeschadet zu überstehen. Insbesondere bei kleinen Kindern kommt es oft zu Flecken auf der Kleidung, sodass auch mehrmaliges Waschen dem Stoff nichts anhaben sollte. Dafür müssen Eltern besonders auch die hochwertige Verarbeitung der Kinderkleidung achten. Meist sieht man einem Kleidungsstück bereits beim etwas näheren Hinschauen an, wie sorgfältig die Hersteller bei der Produktion waren. Außerdem sind beim Waschen pflegeleichte Stoffe von Vorteil. Diese leiern und bleichen nicht so schnell aus, was insbesondere bei Bio-Stoffe gewährleistet ist. Sie garantieren auch oft ein angenehmes Tragegefühl für die Kleinen.

Da Kinder sich im Alltag viel mehr bewegen als Erwachsene, darf die Kleidung ihre Bewegungsfreiheit nicht einschränken. Elastische Stoffe und Hosen mit Gummibund sind hierbei von Vorteil, da sie sich jeder Bewegung optimal anpassen. Somit wird der Spaß beim Rumtoben nicht behindert. Für die kühleren Jahreszeiten empfiehlt sich eine Kinderjacke mit Kapuze. Diese sollte am besten wasser- und windabweisend sein und zudem Feuchtigkeit abhalten. Damit können die Kleinen auch im Regen ungehindert weiterspielen und Eltern müssen im Anschluss keine verlorengegangenen Mützen suchen. Allerdings raten Experten immer dazu, Pullover und Jacken ohne Schnüre oder Bänder zu kaufen. Oft verfangen sich diese an Klettergerüsten oder Fahrrädern, sodass das Kind stranguliert wird.

 

Gefährliche Stoffe und giftige Chemikalien

Alle Eltern wissen, dass Kinder gern mit Feuer spielen. Kleidung sollte vor Flammen schützen, allerdings gibt es bis jetzt keine brandsichere Kinderbekleidung. Ausgewählte Kleidungsstücke können sogar die Brandgefahr vergrößern. Leichte Stoffe brennen beispielsweise viel schneller als eine schwere Jeans. Außerdem gilt: Synthetik brennt zwar langsamer, ist aber gefährlicher. Synthetische Stoffe wie Polyester tropften beim Schmelzen heiß ab. Baumwolle hinterlässt beim Brennen hingegen weder heiße Tropfen noch gefährliche Glut, weshalb Baumwollstoffe auch hierbei die erste Wahl sind!

Vorsicht ist auch bei Gummistiefeln geboten. Diese können Schadstoffe und gefährliche Chemikalien enthalten, auf die Kinder besonders empfindlich reagieren. Eltern sollten beim Kauf auf Gütesiegel achten - oft wird der Schadstoffgehalt bei Gummischuhen geprüft.

Der folgende Beitrag stammt von der Firma Söhngen GmbH, die spezielle Erste-Hilfe-Sets für Kinder entwickelt hat:

Die Schüler-Unfallversicherung registriert bundesweit ca. 1,6 Mio. Unfälle jährlich.

Eine bedenkliche Statistik, die wir zum Anlass genommen haben, uns ausführlich mit dem Thema Erste Hilfe für Kinder auseinanderzusetzen und ein eigenes Erste Hilfe-Programm für Kinder zu entwickeln. Der Leitsatz dieser Entwicklungsarbeit war: „Kinder sind unsere Zukunft und haben Anspruch auf eine bestmögliche Erste-Hilfe-Versorgung“.

Beim Kinderprogramm wird besonderes Augenmerk auf die unterschiedlichen Unfallarten und Verletzungen gerichtet, wie sie in den einzelnen Altersstufen verstärkt auftreten. Es werden nur ausgewählte, besonders hochwertige Verbandstoffe verwendet, wie z. B. unser hautfreundlicher Markenverbandstoff aluderm® .
aluderm® - mit aluminiumbedampfter Wundauflage und BACTEKILLER in der Sauglage - ist ideal geeignet für alle Wunden und Verletzungen. Er ist stark saugend, und verklebt nicht mit der Wunde, was für eine schonende Wundversorgung und schmerzarmen Verbandwechsel sorgt. Für die Kinderserie wird er auf kindgerechte Größen – für Kinder aller Altersstufen, von Kleinkind bin zum Jugendlichen – zugeschnitten und angepasst. Eine kindlich farbenfrohe, freundlich gestaltete Aufmachung trägt gerade bei kleinen Patienten viel dazu bei, vom Schreck und den Schmerzen abzulenken.
 
Die Vielfalt der Behältnisse – vom praktischen Erste Hilfe-Set für den Schulranzen bis hin zum Erste Hilfe Koffer Schule XS – XXL sorgt dafür, dass wir auf die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden eingehen und jedes Risiko berücksichtigen können.
Ob großer Wandertag in der Kindertagesstätte, Schulsanitätsdienst oder Kinder daheim, mit den robusten, witterungsbeständigen Rucksäcken, Taschen oder Koffern, sind Sie stets auf alle Eventualitäten vorbereitet.

Bitte bedenken Sie auch, dass unsere sterilen Verbandstoffe mit CE-Kennzeichen und einem Verfalldatum von 20 Jahren bei unbeschädigter Verpackung versehen sind. So entfallen aufwendige Kontroll- und Austauschaktionen.

Der aktuelle Hauptkatalog sowie der Spezialkatalog „Erste Hilfe für Kinder“ sind zu beziehen bei:
W. Söhngen GmbH, Platter Str. 84, 65232 Taunusstein, Tel.: 06128/873-0

Im Internet finden Sie uns über http://www.soehngen.com/

Beim Verdacht auf eine Auffälligkeit der Sprachentwicklung des Kindes sollte zuerst der Kinderarzt aufgesucht werden. Hierbei ist es wichtig, dass Ihr als Eltern Eure Beobachtungen dem Arzt mitteilt, denn Kinderärzte können in einem kurzen Behandlungszeitraum nicht die gesamte Sprachentwicklung einschätzen. Der Kinderarzt berät die Eltern und gibt bei Bedarf Adressen von Logopäden oder anderen Anlaufstellen weiter. Bis zum Alter von ca. 4 Jahren sind Auffälligkeiten in der Sprachentwicklung normal und nicht besorgniserregend. Nach dem 4. Geburtstag sollte jedoch fachliche Hilfe angenommen werden. Generell kann man sagen, dass je früher eine Behandlung der Sprache begonnen wird, desto kürzer auch der Behandlungszeitraum ist. 
 

Viele Kinder haben bis zum Alter von 4 Jahren Auffälligkeiten in der Sprachentwicklung, die entwicklungsbedingt und völlig normal sind. Wenn die Sprachdefizite jedoch über den 4. Geburtstag des Kindes hinaus anhalten, sollte Beratung und Hilfe aufgesucht werden. Die häufigsten Störungsbilder sind:

  • Artikulationsstörung (=Dyslalie) - Auffälligkeiten der Lautbildung. Hierbei ersetzt das Kind einen oder mehrere Laute durch andere Laute z.B. Tanne statt Kanne. Oder das Kind lässt einen bzw. mehrere Laute weg und sagt statt Blume – Lume. Die häufigsten Lautfehlbildungen sind Sigmatismus (betrifft das „s“), Schetismus (betrifft das „sch“), Rhotazismus (betrifft das „r“), Kappazismus (betrifft das „k“) sowie Gammazismus (betrifft das „g“). Bei ein bis zwei Lautbildungsauffälligkeiten spricht man von partieller Dyslalie, bei drei bis fünf von multipler und bei mehr als sechs Lauten von universeller Dyslalie.

  • Dysgrammatismus – Auffälligkeiten der Grammatik. Bei diesem Störungsbild lassen die Kinder Wörter oder Satzteile weg, wie z.B. Papa Gummibärchen. Die Sätze sind in der falschen Wortreihenfolge gestellt, z.B. Auto wir fahren. Außerdem fällt eine fehlerhafte Form der Satzteile auf, z.B. Ich gehen Spielplatz.

  • Poltern – Auffälligkeiten im Sprechablauf. Das kindliche Sprechen ist von hastigem, unrhythmischem, unverständlichem Sprechen gekennzeichnet. Dem Kind bereiten sprachliche Abläufe in einen zeitlichen Ablauf zu bringen, Probleme.

  • Stottern – Auffälligkeit des Redefluss. Das Kind spricht unflüssig, da es Silben oder Laute wiederholt und/oder Laute dehnt. Stotternde Kinder vermeiden häufig das Sprechen und empfinden beim Reden Angst, Wut oder auch Scham.

  • Rhinophonie – Auffälligkeiten in der Nasalität des Sprechens. Beim Sprechen gelangt entweder zu wenig (geschlossene Rhinophonie) oder zuviel Luft (offene Rhinophonie) durch die Nase.


Weitere Alarmsignale, die aufzeigen, dass die Sprachentwicklung nicht der Norm entspricht sind folgende:

  • Wenn Kinder sich Wörter, die im Alltag häufig vorkommen, nicht merken können

  • Wenn der Wortschatz mit 2 Jahren weniger als 50 Wörter umfasst

  • Wenn die Sprache des Kindes mit 3 Jahren für Außenstehende nur schwer zu verstehen ist

  • Wenn ein Kind mit 4 Jahren mehrere Laute/Lautverbindungen nicht beherrscht, noch keine richtigen Sätze bilden kann, beim Erzählen oft stockt, falsche Wörter oder Wortformen benutzt werden

Wenn Ihr zu irgendeinem Zeitpunkt der Entwicklung den Eindruck habt, dass die Sprachentwicklung Eures Kindes nicht altersgerecht ist, wendet Euch an den Kinderarzt bzw. Beratungsstellen. 
 

Zunehmend mehr Kinder wachsen heute zweisprachig auf. Fachleute empfehlen zwei Möglichkeiten der zweisprachigen Erziehung:

  • Vater und Mutter kommen ursprünglich aus einem anderen Land (Migration) und sprechen zuhause in der Muttersprache. In der Öffentlichkeit (Einkauf, Spielplatz, Kindergarten, Freunde) wird die jeweilige Landessprache gesprochen.

  • Ein Elternteil ist anderssprachig und spricht mit dem Kind nahezu ausschließlich in dessen Muttersprache. Der andere Elternteil spricht die jeweilige Muttersprache. Es gibt eine Familiensprache (egal welche).

Das zweisprachige Aufwachsen stellt an die Kinder eine besondere Anforderung beim Spracherwerb. In manchen Fällen verzögert sich die Sprachentwicklung der Kleinen etwas. Dann wird häufig der Begriff „doppelte Halbsprachigkeit“ verwendet. Diese beschreibt, dass zweisprachig aufwachsende Kinder gefährdet sein können, weder die Erst- noch die Zweitsprache altersentsprechend zu erwerben. In diesem Fall kann es zu Beeinträchtigungen in Wortschatz und Grammatik kommen. Die meisten Kinder jedoch können mit dem parallelem Erlernen von zwei Sprachen gut umgehen und sind befähigt, beide Sprachen zu unterscheiden. Zweisprachiges Aufwachsen fördert die interkulturelle Kompetenz. Auch werden sprachliches und kulturelles Selbstbewusstsein ausgebildet. 
 

Die Sprachentwicklung der Kinder hängt zum einen von dem individuellen Entwicklungsplan des einzelnen Kindes ab, und zum anderen von den sozialen Einflüssen. An diesen Einflüssen sind wir als Eltern maßgeblich beteiligt. Deshalb gibt es Fördermaßnahmen, die die sprachliche Entwicklung unserer „Liebsten“ begünstigen:

  • Förderung heißt nicht Sprache vorsprechen und das Kind nachsprechen lassen, sondern umfasst die Beschäftigung mit dem Kind

  • Langsames und deutliches Sprechen erleichtert den Kindern das Erlernen

  • Wird das Kind beim Sprechen angesehen, kann es hören und zugleich die Mundbewegungen des Gegenübers beobachten

  • Das Kind sollte beim Sprechen nicht korrigiert werden, damit es die Freude am Spracherwerb nicht verliert. Besser: Das Wort richtig wiederholen

  • Lob und Anerkennung für gutes Sprechen motiviert die Kinder

  • Was ein Kind sagt sollte mehr Beachtung finden, als wie es ein Kind sagt. Schließlich steht die Freude am Sprechen im Vordergrund

  • Eltern sollten Interesse an den kindlichen Erzählungen zeigen, Fragen stellen und aktiv Zuhören

  • Eltern die ihrem Kind ihre eigenen Gefühle und Überlegungen mitteilen, beziehen sie in ihre Gedankenwelt ein und zeigen ihnen damit sprachliche, kognitive Möglichkeiten auf

  • Gemeinsame Unternehmungen und Erlebnisse sowie die Erzählungen darüber fördern die Sprachentwicklung der Kinder (Abstrakte Dinge wie z.B. der Wind, Regen müssen erlebt werden, bevor sie sich in der kindlichen Sprache fest verankern)

  • Während das Fernsehen nicht unbedingt förderlich für den Spracherwerb ist, dienen Reime, Lieder und Geschichten um die Sprachfertigkeit der Kinder zu steigern. Auch gemeinsames Erzählen fördert die Sprachentwicklung der Kinder


    Zur Sprachförderung gibt es das Internetportal http://www.wissen-und-wachsen.de/ mit Infos und nützlichen Anregungen.

Bevor das Kind spricht, ist die Sprachentwicklung bereits in vollem Gange. Die Kleinkinder können schon einfachen Aufforderungen wie z.B. „Hol' den Ball“ nachkommen. Dies zeigt, dass sie deutlich mehr verstehen, als sie bereits sprechen.

Um den ersten Geburtstag herum werden oft die ersten Wörter wie z.B. Mama, Papa, wau-wau etc. gebildet. Die Sprache beschränkt sich auf Einwortsätze und kann die Bedeutung eines ganzen Satzes haben. Das kindlich, ausgesprochene „Auto“ kann bedeuten, dass an der Straße ein Auto steht, das Kind gerne Auto fahren möchte oder noch vieles mehr. Einjährige Kinder sollte einfache Lautstrukturen wie m, n, p, b, t, d, beherrschen.

Im Laufe des zweiten Lebensjahres steigt der Wortschatz deutlich an. Nun kann das Kind bereits Zweiwortsätze bilden. Es beherrscht mindestens 50 Wörter und sollte die Laute w, h, s können. In diesem Alter zeigen die Kinder auch reges Interesse an Ihrem Umfeld. Sie fragen nach Bezeichnungen für Gegenstände und nehmen diese Wörter in ihren Sprachschatz auf.

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Im dritten Lebensjahr findet eine regelrechte Wortschatzexplosion statt. Die Kinder lernen täglich ca. 5-10 neue Wörter. Sie bilden nun Mehrwortsätze, zumeist 3-4 Wortsätze. Die richtige Satzstellung beherrschen sie jedoch noch nicht sicher. Die Lautstruktur hat sich um f, l, j, ch, k, g, r, erweitert.

Mit vier Jahren wird der Wortschatz differenzierter. Nun können die Kinder grammatikalische Formen anwenden. Die Lautstruktur sollte um ch, z, sch erweitert sein. Die Kinder beherrschen zunehmend richtige Satzstellungen und sind auch in der Lage, Nebensätze zu entwickeln (weil, wenn).

Abschließend ist zu erwähnen, dass die Entwicklung der Sprache bei Kindern eng verbunden mit der geistigen Gesamtentwicklung des einzelnen Kindes ist. Wie bei allen anderen Reifungsprozessen (Laufen lernen, Sauber werden etc.) hat jedes Kind sein individuelles Entwicklungstempo.

Seit dem neuen Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan für Kindertagesstätten wird der Kindergarten nicht mehr ausschließlich als Betreuungseinrichtung, sondern als Bildungseinrichtung verstanden. Die Kinder sollen nun nach dem Erziehungsplan auf spielerische Art verschiedenste Kompetenzen erlangen, die ihnen in ihrer Schullaufbahn als Basiswissen dienen sollen.

Jeder Kindergarten handhabt die Eingewöhnungsphase individuell. Doch auch Ihr als Eltern habt dabei Mitspracherecht. Schließlich kennt keiner Euer Kind so gut, wie Ihr selbst.

Der richtige Zeitpunkt für den Kindergartenstart ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Auf jeden Fall sollten die Eltern soweit sein, ihr Kind gerne loslassen zu können. Der Beginn des Kindergartens ist für die meisten Kinder die erste Erfahrung mit der Ablösung vom Elternhaus. Die Kinder werden von - für sie - zunächst „Fremden“ betreut, befinden sich in einer unbekannten Umgebung mit vielen unbekannten Kindergesichtern und vor allem einem anderen Tagesrhythmus und Regeln. Der Kindergartenbesuch ist für die Kinder unverzichtbar, da er die Selbständigkeit fördert, Sozialverhalten begünstigt und bildet.

Bevor Ihr Euch entscheidet, Euer Kind in einem Kindergarten anzumelden, solltet Ihr Euch folgende Fragen stellen:

  • Hat das Kind bereits eine Spielgruppe besucht bzw. mit anderen Kindern gemeinsam gespielt?

  • Ist es Trennungen von den Eltern gewohnt und kann damit umgehen (z.B. Tag bei der Tante, Übernachten bei Oma und Opa)?

  • Hat es bereits eine Gruppe ohne Eltern besucht (Spielgruppe z.B. einmal wöchentlich 2 Stunden)?

  • Weiß das Kind mit dem Begriff „Kindergarten“ durch Tag der offenen Türen, Geschwisterkindern oder Nachbarskindern etwas anzufangen?

  • Ist das Kind zuhause nicht mehr ganz ausgelastet und langweilt es sich immer öfter?

  • Ist der Start für den Kindergartenbesuch günstig (ungünstig wären Umzug, Tod eines Nahestehenden, Geburt eines Geschwisterchens etc.)?

  • Seid Ihr bereit, Euer Kind „loszulassen“?

  • Wie sieht es mit der Sprachkompetenz Eures Kindes aus? Kann es seine Bedürfnisse äußern?

  • Habt Ihr Euch über die unterschiedlichen Kindergärten in Eurem Umfeld erkundigt?

  • Ist Euch die Einrichtung bereits vertraut (durch Anmeldegespräche, Tag der offenen Tür)?

  • Ist das Kind auf den Kindergartenstart vorbereitet (durch Gespräche, Schnuppertage, Bilderbücher etc.)?

Umso mehr Fragen mit Ja beantwortet werden konnten, umso besser stehen die Weichen für einen gelungenen Kindergartenstart.
 


Kindergartencheckliste:

  • Kindergartentasche oder Rucksack

  • Brotzeitdose und gegebenenfalls Trinkflasche

  • Hausschuhe (ohne Schnürsenkel)

  • Gummistiefel und Matschhose

  • Turnkleidung im Turnbeutel (Gymnastikschuhe oder leichte Leinenschuhe sind schweren Turnschuhen vorzuziehen)

  • Eine Garnitur Ersatzklamotten

Wichtig: Alles, was Euer Kind in den Kindergarten mitnimmt, sollte beschriftet sein (auch Rucksäcke, Jacken, Mützen, Hausschuhe etc.). Schließlich kauft nicht nur Ihr bei Tchibo, Aldi, H&M und Co ein.

Namensschildchen zum Aufbügeln bietet Baby Walz an. Individuelle Namens-Aufkleber könnt Ihr unter http://www.logo-2-go.de/ bestellen. Doch auch der Kugelschreiber ist für Klamotten ausreichend. Für Brotdosen & Co könnt Ihr den Namen auf Buntpapier evtl. ergänzt durch kleinen Aufkleber durch Tesa fixieren.

Zumeist suchen die Eltern einen Kindergarten in Wohnortnähe aus. Doch da stehen häufig mehrere im Angebot. Nach welchen Kriterien soll nun die Entscheidung für DEN Kindergarten gefällt werden? Für die Wahl des Kindergartens gelten dieselben Vorüberlegungen, wie bei der Suche nach einer Kinderkrippe (siehe {rdlc id=604}).

Kindergärten betreuen Kinder von 3 Jahren bis zum Schuleintritt durch qualifiziertes Personal. Träger dieser Einrichtungen sind freie (Kirchen, Freie Wohlfahrtspflege, Vereine, Elterninitiativen) und auch öffentliche Institutionen.

Wenn Sie für ihr Kind einen Betreuungsplatz suchen, informieren Sie sich gründlich und versuchen Sie sich Wahlmöglichkeiten offen zu halten:

Wichtig für die Entwicklung von Kindern ist eine vom entwicklungspsychologischen Standpunkt vernünftige, das heißt altersentsprechende Versorgung. Für den Krippenbereich heißt das psychologisch vernünftig.

  • Kinder sind angewiesen auf konstante Betreuungspersonen und Gruppen (um Kontinuität zu gewährleisten, bieten sich altersgemischte Gruppen an, die sowohl das Krippenalter als auch das Kindergartenalter umfassen).

  • Es müssen ein niedriger Betreuungsschlüssel und eine kleine Gruppengröße garantiert werden. Als Faustregel für das Verhältnis Anzahl der Kinder pro Betreuer kann gelten: für Kinder unter 18 Monaten ein Betreuerschlüssel von höchstens 4:1, für Kinder bis zu zwei Jahren 5:1, für Kinder zwischen zwei und drei Jahren 8:1, für Kinder zwischen drei und vier Jahren 10:1. Unabhängig von diesem Betreuerschlüssel ist es für alle Kinder vorteilhafter, in einer kleinen Gruppe betreut zu werden. Es ist also besser, wenn eine Gruppe von fünf Kindern von einem/einer Erzieher/in betreut wird, als wenn zehn Kinder von drei Erzieher/innen betreut werden.

  • Besonders wichtig ist die Qualität der Betreuung. Kleine Kinder – und nicht nur diese – brauchen Menschen, die herzlich und liebevoll mit ihnen umgehen, die es verstehen, sie altersgerecht anzuregen, in ihren Gefühlen anzunehmen und aufzufangen, und die mit ihnen sprechen und spielen.

  • Zu den Kriterien, mit denen Eltern die Qualität einer Betreuung bestimmen können, gehört auch die Ausstattung der Räume. Altersgerecht sind ausreichend große Räume mit vielen Rückzugsmöglichkeiten, Platz zum Entdecken und Erkunden und entwicklungsgerechte Spielangebote.

 

 
Quelle: "Handbuch Kinder", Stiftung Warentest, Rose Riecke-Niklewski und Günter Niklewski

Für Kinder von Eltern, die auf eine Erwerbstätigkeit aus vielfältigen Gründen nicht verzichten wollen oder können, steht eine Vielzahl an Kinderbetreuungsangeboten bereit. Zu diesen gehören die Kinderkrippen. Krippen haben sich seit den 60er Jahren von einer pflegerisch-hygienischen zu einer sozialpädagogischen Einrichtung weiterentwickelt, die sich an den Bedürfnissen von Familien und Kindern orientiert. Den fachlichen Schwerpunkt setzt die Staatsregierung dabei in der Qualitätssicherung. Nach wie vor besteht in Ostdeutschland ein dichteres Netz an Krippen, während im Westen weniger Plätze bereit stehen. München ist beim Ausbau von Betreuungsplätzen für Kinder bis zu drei Jahren in Bayern führungsweisend. Dennoch stehen zu wenig Plätze zur Verfügung und es ist mindestens die doppelte Anzahl notwendig. Deshalb soll in Zukunft das Netz an Kooperationseinrichtungen (0-6 Jahre), Kinderhäusern (0-10 Jahre), Kindertageszentren (0-10 Jahren) sowie Kinderkrippen (0-3 Jahre) ausgebaut werden.

Ziel der Betreuung für Kinder unter drei Jahren ist eine qualifizierte Pädagogik für institutionell betreute Kleinkinder. Die emotionale, soziale und kognitive Entwicklung der Kinder soll gefördert werden . Dabei spielen frühe Gruppenerfahrungen, anregende Spielumwelten und vor allem die Verlässlichkeit der Bezugspersonen eine herausragende Rolle. Kinderkrippen eröffnen den Kindern vielfältige Entwicklungs- und Lernmöglichkeiten und unterstützen die Eltern auch in allgemeinen Erziehungsfragen. Qualifiziertes pädagogisches Personal sorgt für eine individuelle und altersgemäße Betreuung, Bildung und Erziehung. Im Bedarfsfall werden Fachdienste der Kinder- und Jugendhilfe hinzugezogen.

Der Eintritt in den Kindergarten ist ein wichtiger Lebenseinschnitt für das Kind und stellt hohe Anforderungen an seine sozial-emotionale Anpassungsfähigkeit. Denn jede Art von sozialer Veränderung bedeutet Neuorientierung, die mit Unsicherheit und psychischer Belastung einhergeht. Jedes Kind sollte den Kindergarten positiv erleben und dabei erfahren, dass es für einen längeren Zeitabschnitt von seinen Bezugspersonen getrennt sein kann.


Um den Übergang von der Familie in die Kindertagesstätte möglichst angenehm zu gestalten, ist es nützlich, sich im Vorfeld über die Wahl des Kindergartens, die Kindergartenreife, die Vorbereitungen für den Start sowie Eingewöhnungsvorschläge zu informieren.
 

Quelle: www.pixelquelle.deUntersuchungen zum Bindungsverhalten von Kindern mit und ohne Krippenbetreuung haben bisher noch keine eindeutigen Ergebnisse erbracht. Bei der Mehrzahl solcher Untersuchungen jedoch zeigten die meisten Kinder, die zusätzlich fremdbetreut wurden, ein ebenso sicheres Bindungsverhalten wie reine „Familienkinder“. Die Unsicherheiten in der Beurteilung, ob und inwieweit frühe Fremdbetreuung Auswirkungen auf das Bindungsverhalten hat, betrafen zudem nur Kinder, die vor Ablauf des ersten Lebensjahres eine Krippeneinrichtung besuchten. Vor allem im ersten Lebensjahr kann also eine Krippenbetreuung – dies halten Experten für „wahrscheinlich“-, die nicht den Bedürfnissen eines Säuglings angepasst ist, die emotionale Sicherheit des Babys beeinträchtigen. Denn vor allem Säuglinge, aber auch Kleinkinder empfinden viele, rasch wechselnde Betreuungspersonen als Belastung. Sie reagieren eventuell sofort mit Krankheit und sind dem Risiko ausgesetzt, auch weiterhin nicht ihre Entwicklungsmöglichkeiten ausschöpfen zu können. Deshalb ist für die Versorgung außerhalb der Familie eine beständige Bezugsperson (und Gruppe) absolut notwendig.
 
Im Allgemeinen sind sich Experten jedoch weitgehend darüber einig, dass Kinder, die nach den ersten 18 Monaten oder später in einer Kindertagesstätte betreut werden, keine Beeinträchtigung ihres Bindungsverhaltens zeigten. Dies gilt natürlich nur für Kinder, deren Eltern auch von Anfang an, seien sie nun den ganzen Tag mit ihren Kindern zusammen oder nicht, regelmäßig und zuverlässig als sicherer Hafen zur Verfügung stehen und die die Erwartung ihrer Kinder erfüllen, angenommen zu sein und bestätigt zu werden.

 

Quelle: "Handbuch Kinder", Stiftung Warentest, Rose Riecke-Niklewski und Günter Niklewski

Quelle: www.pixelquelle.deDie ersten wichtigen Sozialpartner für das Kind sind zumeist die Eltern. Doch bereits ab ca. 12 Monaten zeigen Kleinkinder Interesse an Gleichaltrigen. Der Kontakt beschränkt sich in diesem Alter vorrangig auf Blickkontakt, wechselseitigem Nachahmen und dem nebeneinander Spielen. Diese Kontaktform zu Gleichaltrigen bleibt etwa bis die Kleinen zwei Jahre alt sind – es sei denn, Kinder kennen sich gegenseitig gut.

Diese Form des „Miteinanderspielens“ beruht auf den noch unzureichenden, sprachlichen Fähigkeiten. Trotzdem sind Kinder zumeist gerne zusammen und profitieren von dem Kontakt zu Gleichaltrigen. Einige Zeit nach dem 2. Geburtstag beginnen die meisten Kinder, untereinander zu interagieren und miteinander zu spielen. Zuerst sind die Spiele einfach, z.B. üben die Kinder die gleiche Tätigkeiten in der Spielküche aus. Kinder bevorzugen in der Regel das Spiel mit einem Partner, sie sind aber noch ziemlich flexibel in der Wahl des Spielkameraden. Nach und nach entwickeln sich jedoch Freundschaften. Stabile Freundschaften sind bereits im 2. Lebensjahr möglich, wenn sich Spielpartner finden, die gut zusammen passen. Freunde wechseln meistens noch sehr schnell, obwohl manche Kinder wochen- oder monatelang unzertrennlich erschienen. In Kindergruppen spielen 2-3jährige häufig in großen Gruppen nebeneinanderher. Später, wenn die Rollenspiele beginnen, werden die Spielgruppen kleiner und weniger beliebte Kinder möglicherweise ausgeschlossen. Ab dem Alter von drei Jahren ziehen nahezu alle Kinder das Spiel mit Gleichaltrigen dem Alleinspiel vor. Nun haben sie auch genaue Vorstellungen, mit wem sie am liebsten Spielen.

Doch Freunde können nicht immer nur harmonisch miteinander Spielen. Manchmal kommt es auch zu Konflikten. Möglicherweise wollen sie nicht teilen und protestieren, wenn ihnen ein Spielzeug weggenommen wird. Sie schlagen, treten und beißen sich auch gegenseitig. Kinder zanken sich in der Regel erst, wenn sie sich gegenseitig sehr gut kennen. Richtiges Streiten und Diskutieren zeigt, dass sich die Kinder vertraut sind.
 


Doch was können Eltern tun, wenn das Kind schlägt, tritt oder beißt?

  • Das Schlüsselwort lautet hier zu allererst Konsequenz
  • Das Kind muss zuerst gestoppt werden mit einem klarem „Du darfst andere Kinder nicht hauen“
  • Dann wird dem „Opfer“ Beachtung geschenkt: Trösten, Ersatz beschaffen etc 
  • Nun nimmt man den Rabauken zu sich, erklärt nochmals ruhig die falsche Verhaltensweise

Mit dieser Methode lernt das Kind, dass es mit aggressivem Verhalten keinen Erfolg hat. Die Aufmerksamkeit wird dem anderen Kind entgegengebracht. Sollte sich das Kind als unbelehrbar zeigen, hilft nur die Androhung, die Spielsituation zu verlassen und dies auch durchzuziehen. Beim ersten Mal reicht vielleicht schon eine Auszeit in einem anderen Raum. Wenn das nichts hilft, wäre der Weg nach Hause anzudenken.

Quelle: www.pixelquelle.deSobald ein Kind ein Geschwisterchen bekommt, verändert sich das Familiengleichgewicht. Es gibt nun neben dem Elternpaar auch ein Kinderpaar. In Konfliktsituationen bilden sich zumeist zwei Parteien. Die Kinder zeigen sich solidarisch miteinander, auch wenn sie sonst öfter miteinander streiten. Damit bildet sich ein Gemeinschaftsgefühl, das unter den Geschwistern oft ein Leben lang anhält.

Wenn das Einzelkind ein Geschwisterchen bekommt, bezeichnen Psychologen diese Situation als „Entthronungs-Schock“. Jedes Kind reagiert in dieser Phase unterschiedlich, die einen ziehen sich zurück, andere zeigen aggressives Verhalten und wieder andere Kinder fallen in das Babyverhalten zurück. So oder so, stellt die erste Zeit mit dem Baby für das ältere Kind eine große Belastung dar.
 
 
Deshalb ist es sehr ratsam, das Kind frühzeitig (während der Schwangerschaft) auf die bald veränderte Familiensituation vorzubereiten:

  • Kindgerechte Annäherung an das Thema Schwangerschaft (durch Kinderbücher)

  • Ultraschalluntersuchungen und CTG mit den älteren Kindern wahrnehmen

  • Streicheln des Bauches, Erzählen oder Singen mit dem großen Kind

  • Fotos bzw. Videos von der Babyzeit des Erstgeborenen ansehen

  • Miteinbeziehen in die Vorbereitungen für das Baby wie z.B. Zimmergestaltung, Einkauf von Kleidung, Spielsachen etc.

  • Es ist nicht „Mamis Baby“ sondern „Unser Baby“ – das stärkt das Familiengefühl


Wenn das Baby das Licht der Welt erblickt hat:

  • Das große Kind kann mit dem Papa ein Geschenk für das Baby aussuchen z.B. Kuscheltier

  • Das Erstgeborene bekommt (evtl. beim Erstbesuch im Krankenhaus) ebenfalls ein Geschenk (evtl. eine Puppe mit der es alles nachspielen kann, was Mama mit dem Baby machen)

  • Freunde und Verwandte beim Erstbesuch bitten, zuerst das ältere Kind zu begrüßen

  • Das Kind möglichst viel miteinbeziehen: Beim Wickeln, Flasche geben, Anziehen etc.

  • Das Baby dem Geschwisterchen auch anvertrauen (gut gestützt kann ein Kind das Baby unter Aufsicht ruhig selber halten), damit sich eine intensive Geschwisterbeziehung entwickeln kann


     

Die sozialen Fertigkeiten unter Geschwistern werden durch lebenslange Praxis fein geschliffen. Sie können gegenseitig sehr voneinander profitieren:

  • Die Kinder lernen das Streiten und sich Vertragen

  • Sie haben ein soziales Probefeld in sicherer Umgebung, indem sie für Freundschaften Ihr Verhalten testen können

  • Geschwister lernen mit Kompromissen umzugehen

  • Sie lernen sich durchzusetzen


Geschwister lieben und unterstützen sich, sie teilen, konkurrieren jedoch auch um die Aufmerksamkeit ihrer Bezugspersonen. Dies ist ganz natürlich unter Geschwistern. Jedoch sollte diese Rivalität und die damit verbundene Eifersucht, Aggression etc. nicht auch noch durch Vergleichen der Kinder untereinander verschärft werden:

  • Behandelt die Kinder eher einzigartig als gleich: „Du bist meine einzige Sophia“, „Du bist der beste Florian auf der Welt“

  • Jedes Kind muss für seine individuelle Stärken gelobt werden 

  • Jedes Kind hat unterschiedliche Stärken und Schwächen, die auch von den Eltern benannt werden dürfen

  • Geht auf die Bedürfnisse ein: Kauft Eurer Tochter ein neues Kleid, wenn sie eines braucht, und dem Sohn neue Filzstifte, wenn seine ausgetrocknet sind

  • Akzeptiert ihre Gefühle und Frustrationen

  • Wenn Ihr einem Kind eine Rolle zuordnet, wird es sie erfüllen: "Thomas, warum bist du ein Tyrann?" Bedeutet, dass Thomas Aufmerksamkeit erfährt, wenn er diese Rolle spielt, und seinem Geschwisterchen die Opferrolle zukommt, aus der es Vorteile ziehen kann

  • Bei Streitigkeiten ist es für Eltern nicht ratsam, sich einzumischen – besser fragt man nach dem Grund des Streits (beide Parteien dürfen Ihre Version schildern) und welche Lösung möglich wäre – zumeist haben Kinder gute Ideen und sind kompromissbereit

Ein wichtiger Aspekt dieses neuen Selbsterlebens ist das Bedürfnis, Gegenstände als die eigenen besitzen zu dürfen. Sicher entsteht gerade jetzt, wenn ihr Kind anfängt, mit anderen, vor allem gleichaltrigen Kindern zu spielen, zunehmend die Notwendigkeit, auch teilen und austauschen zu können. Viele gemeinsame Aktivitäten enden – vor allem auch zu ihrem Ärger – gerade deshalb mit großem Geschrei, weil eines der beiden Kinder nicht in der Lage war, sich von seinem Spielzeug zu trennen. Wie viel einfacher wäre es doch, wenn das Wörtchen „meins“ nicht diese zentrale Rolle im Wortschatz Ihres Kindes spielte! 
 
Doch verlangen sie nicht zuviel von ihrem Kind. Man hat zwar erkannt, dass Kinder auch in diesem Alter manchmal sogar spontan einem anderen zuliebe eigene Interessen zurückstellen können, dennoch darf man diese Eigenschaft – gerade jetzt, wo die Entwicklung des „Ich“ und „Mein“ auf de Tagesordnung steht – nicht stillschweigend und immer voraussetzen. Und vor allem: Ihr Kind ist nicht „böse“, wenn es nicht teilen will. Teilen und abgeben wollen gelernt sein – ebenso wie der berechtigte Wunsch, auch manche Dinge für sich ganz alleine zu haben und laut und deutlich „meins“ sagen zu dürfen.

Quelle: "Handbuch Kinder", Stiftung Warentest, Rose Riecke-Niklewski und Günter Niklewski

Im Deutschen ist als Bezeichnung für dieses Alter der Begriff des Trotzalters geläufig. Auch der „Bock“ des Zwei- bis Dreijährigen ist sprichwörtlich. In einem amerikanischen Handbuch zur emotionalen Gesundheit des Kindes wird als erster Meilenstein in der emotionalen Entwicklung zwischen zwei und drei Jahren die „Fähigkeit, einen Wutanfall zu bekommen und sich wieder von ihm zu erholen“, beschrieben. Mit diesen Beschreibungen wird ein Entwicklungsschritt dieses Alters hervorgehoben. Nämlich die Fähigkeit des Kleinkindes, sich als Individuum zu erleben und einen eigenen Willen zu haben. Vorformen eines Selbstempfindens haben sich zwar schon viel früher entwickelt, doch in der Phase zwischen zwei und drei Jahren verändert sich das Selbstempfinden des Kindes noch einmal ganz besonders.

Äußere Anzeichen sind etwa, dass das zweijährige Kind sich auf einem Foto selbst erkennt, dass es von sich in der dritten Person sprechen kann. Zunehmend werden „mich“, „mir“ und vor allem „mein“ zu ganz wichtigen Wörtern. Mit zweieinhalb Jahren entwickeln Kinder einen Begriff von sich und ihrem Körper. Sie wissen, ob sie groß oder klein sind, ob Junge oder Mädchen und beginnen „ich“ zu sagen. Das wichtigste Merkmal dieses Selbsterlebens ist, dass man ein Individuum ist, getrennt und unabhängig von anderen, aber auch in Beziehung zu anderen. Dazu gehört auf der einen Seite, dass man -fast- alles allein und selbst machen kann, und auf der anderen Seite, dass man sich den Anforderungen anderer widersetzen kann. Der „Bock“, den ein Kind in diesem Alter entwickelt, ist die ihm gegebene Art und Weise, wie es seine zunehmende Selbständigkeit zum Ausdruck bringen kann. Jedes Mal, wenn es „nein“ sagt, oder gerade das Gegenteil von dem, was von ihm erwartet wird, sagt, will und tut, lernt es, sich immer mehr als eigenständiges Individuum mit eigenen Absichten und Handlungszielen zu begreifen. Meistens ist es aber noch nicht in der Lage, einmal „geplante“ Handlungsabläufe flexibel zu gestalten. Stößt es auf Widerstände – sei es auf ein „Nein“ der Mutter oder auf Hindernisse, die in der Tücke des Objekts beziehungsweise in der eigenen Unfähigkeit liegen - gerät es gewissermaßen in Panik. Der Wutanfall des zweijährigen Kindes, das sich hilflos wütend brüllend auf den Boden wirft, ist dann oft Ausdruck seiner Unfähigkeit, einen einmal eingeschlagenen Handlungsweg zu unterbrechen. Zunehmend tritt dann noch ohnmächtige Wut hinzu als Ausdruck des erlebten Widerspruchs zwischen dem, was es ist, kann und will und dem, was es sein, haben, tun kann und darf.
 
Wutanfälle dieser Art treten besonders häufig dann auf, wenn das Kind müde und überfordert ist. Es handelt sich hier also oft nicht um einen Kampf zwischen Mutter/Vater und Kind, sondern auch um einen Kampf im Kind, das noch nicht gelernt hat, mit widerstreitenden Bedürfnissen und Anforderungen und vor allem mit Enttäuschung, persönlichen Niederlagen und Misserfolgen fertig zu werden. Es fehlt ihm auch die Sprache, genau das auszudrücken, was es möchte und was in ihm tatsächlich vorgeht. Es bleibt ihm dann häufig nicht anderes übrig, als schreiend wild um sich zu schlagen, um mit diesem inneren und äußeren Spannungen und Konflikten umzugehen. Für Eltern ist diese Phase ziemlich anstrengend, und viele erleben in dieser Zeit zum ersten Mal, wie viel Wut auch von ihrer Seite in der Beziehung zu ihrem Kind steckt. Ihr Impuls, in einer solchen Situation ebenfalls handgreiflich zu werden, ist verständlich. Eltern müssen jedoch im Gegensatz zu ihrem Kind schon gelernt haben, mit solchen Impulsen umzugehen. Nur so können sie ihrem Kind helfen, dies auch zu lernen.

 

Einige Tipps, wie diese schwierige Zeit für alle Beteiligten leichter zu durchlaufen ist:

  • Denken sie immer daran: Diese Phase ist wichtig und – sie geht vorbei! Wenn alles gut geht, wird ihr Kind nach und nach soviel Selbständigkeit, Selbstbewusstsein und sprachliches Ausdrucksvermögen erworben haben, dass es Trotz, Bock und Wutanfall nicht mehr nötig hat

  • Nehmen sie das „Nein“ und den Trotz nicht persönlich. Und vor allem: Denken Sie daran, dass es sich – von ihrer Seite – bei den Konflikten dieses Alters nicht um einen Kampf handelt, bei dem es um Gewinner und Verlierer geht.

  • Aber: Bleiben Sie Herr/Frau der Situation. Ist Ihr Kind vor Wut außer sich geraten und auch in Gefahr, sich selbst zu verletzen, nehmen Sie es in die Arme. Es ist schlimm genug für Ihr Kind, die Kontrolle über sich selbst zu verlieren. Wenn auch Sie die Kontrolle über ihr Kind verlieren, wen hat es dann noch, an den es sich halten kann?

  • Bleiben sie auch ruhig, wenn Ihr Kind einen Affektkrampf entwickelt. Manche Kinder halten im Wutanfall nach lautem Schreien den Atem solange an (bis zu einer Minute), bis sie blau anlaufen und sogar in krampfähnliche Zuckungen fallen. In den meisten Fällen ist ein solcher Krampfanfall harmlos. Verhalten Sie sich nicht anders als bei einem anderen Wutanfall. Ihr Kind wird keinen Schaden nehmen!

  • Entwickeln Sie Phantasie! Wenn sich ihr Kind brüllend auf den Boden wälzt, klären Sie, ob ihr Kind übermüdet, hungrig oder krank ist. Ablenkungsversuche sind jetzt meist nutzlos. Versuchen Sie jedoch, ihrem Kind aus der Sackgasse zu helfen, ohne dass es sein Gesicht verliert. Meist ist jedoch nur ein freundliches Dabeibleiben und Abwarten nötig, bis sich Ihr Kind von selbst von seinem Wutanfall erholt.

  • Besonders unangenehm für Sie als Eltern ist ein Wutanfall, der sich in der Öffentlichkeit abspielt. Versuchen Sie sich trotz wohlmeinender, kritischer oder hämischer Bemerkungen und Ratschläge genauso ruhig zu verhalten wie zu Hause. Sie bleiben natürlich bei Ihrem Kind. Aber geben Sie ihm nicht nach! Ihr Kind erfährt so, dass ein Wutanfall nicht der effektivste Weg ist, seinen Willen durchzusetzen. Es wird mit ihrer Hilfe andere Techniken lernen, die vor allem für Ihr Kind selbst weit weniger Stress bedeuten. 


    Und als Vorbeugung:
    Sollte Ihr Kind zu häufigen und extremen Wutanfällen neigen, versuchen Sie, Buch zu führen, in welchen Situationen ihr Kind außer sich gerät. Meist zeigt sich, dass eine bestimmte Tageszeit oder eine bestimmte Situation zum Wutanfall führt. Erproben Sie neue Strategien, um damit besser umzugehen:

  • Vermeiden Sie Übermüdung, Überforderung und für das Kind undurchschaubare Situationen.

  • Lassen Sie Ihrem Kind Wahlmöglichkeiten, aber überfordern Sie es dabei nicht. Die Frage: „Was möchtest Du essen?“ ist eine solche Überforderung, während die Wahlmöglichkeit zwischen Banane oder Butterbrot ihrem Kind eine altersgemäße Form der Entscheidungsfreiheit bietet.

  • Bieten Sie ihrem Kind Struktur und Regelmäßigkeit. Ein eingespielter Tagesablauf zum Beispiel hilft ihrem Kind, sich zu orientieren und erspart ihm und Ihnen, immer neu um Essenszeiten, Schlafenszeiten, Spielplatzzeiten zu „kämpfen“.

  • Vermeiden sie unnötige Diskussionen. Sowohl der Streit um die Hose, die es anzuziehen gilt, gehört dazu (warum sollte ihr Kind nicht entscheiden dürfen?), als auch die Diskussion, ob ihr Kind bei Rot über die Straße geht oder ob es sich heute vielleicht nicht in seinen Kindersitz setzen lässt. Es gibt nun einmal Situationen, die keine Diskussion zulassen. Tun sie dann auch nicht so, als ob Wahlmöglichkeiten bestünden.

  • Geben Sie ihrem Kind Zeit, mit neuen Situationen und Anforderungen fertig zu werden.

  • Lassen Sie Ihr Kind soviel wie möglich „selbst, allein“ machen, obwohl sie dabei viel
    Geduld und vor allem viel Diplomatie und Takt brauchen, wenn es – wie eben noch meistens – dann doch nicht klappt. Wie so oft ist hier auch das Motto elterlicher Erziehungsarbeit: Hilfe zur Selbsthilfe.

  • Denken Sie daran: Ihr Kind kann einfach noch nicht abwarten und Kompromisse schließen. Wenn es etwas tun oder haben will, will es dies sofort – hier und jetzt! Es hat noch nicht gelernt, mit seinen eigenen Impulsen vernünftig, das heißt sowohl sozial verträglich als auch ohne sich selbst in Gefahr zu bringen, umzugehen.

Sie als Eltern haben jetzt also eine große Aufgabe zu meistern: Zum einen soll Ihr Kind aus dieser Phase mit einem Gefühl des eigenen Wertes und der Eigenständigkeit hervorgehen, zum anderen soll es auch Grenzen und Misserfolge aushalten und akzeptieren können. Nur so wird es nach und nach genügend „Frustrationstoleranz“ (Fachleute nennen so die Fähigkeit, auch über längere Zeit die psychische Spannung zu ertragen, die entsteht, wenn Wünsche nicht sofort befriedigt werden) entwickeln können, um mit sich und der Welt zurechtzukommen.

 

Quelle: "Handbuch Kinder", Stiftung Warentest, Rose Riecke-Niklewski und Günter Niklewski

Zucker oder Süßstoff?
Süßstoffe sind für Kinder keine Alternative zu Zucker. Zu viel Zucker führt zu Übergewicht und macht die Zähne kaputt, aber alternativ sollte man sich lieber überlegen ob und wo man mit weniger Zucker auskommt (oft ist es nur Angewohnheit) und die Zahnhygiene verschärft. Bei einer ausgewogenen Ernährung wird ein gesundes Kind und auch ein Erwachsener nicht zuviel Gewicht zulegen, das macht Süßstoffe von Grund auf überflüssig!

Aspartam, Cyclamat und Saccharin sind z. B. Zusatzstoffe, für die es eine zulässige maximale Höchstmenge pro Kilogramm  Körpergewicht gibt!!! Selbst in Fachkreisen ist es umstritten, ob diese Mengen auf Dauer unbedenklich sind. Hat man überhaupt eine Kontrolle wann diese Höchstmengen erreicht sind? Worin sind sie überall enthalten und in welcher Menge?
Auch Zuckeraustauschstoffe sind umstritten. Diese Substanzen wurden für Zuckerkranke entwickelt, und sind jetzt häufig in zahnfreundlichen Süßigkeiten zu finden.

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Ein Satz unseres Zahnarztes hat mich zum Grübeln gebracht: „Xylit(oft in Zahnpflegekaugummis) ist zwar Bakterien hemmend, aber was bewirkt es sonst noch alles im Körper?“
Im Endeffekt entscheidet jeder selbst, was die eigenen Kinder essen dürfen, aber weiß man auch was alles drin steckt und was es bewirkt?

Süßstoffe 

Zuckeraustauschstoffe 

 Acesulfam K (E 950)

 Sorbit (E 420)

 Aspartam (E 951)

 Mannit (E 421)

 Cyclamat (E 952)

 Isomalt (E 953)

 Saccharin (E 954)

 Maltit (E 965)

 Thaumatin (E 957)

 Lactit (E 966)

 Neohesperidin (E 959)

 Xylit (E 967)

Süßstoffe sind synthetisch hergestellt, Zuckeraustauschstoffe werden aus natürlichen Bestandteilen hergestellt.

 

Quelle: www.pixelquelle.deMilch unser Muntermacher!
Die Milch sorgt für gute Konzentration und hat wenig Zucker. Es stecken ca. 300 Milligramm Kalzium in ¼ l Milch, das deckt ungefähr die Hälfte des Tagesbedarfs eines Kleinkinds. Der Grundstein für feste Knochen und Zähne, wird schon sehr früh in der Kindheit gelegt, deswegen müssen Kinder ausreichend Kalzium zu sich nehmen.Das Milcheiweiß ist sehr hochwertig, so das es schnell in körpereigenes Eiweiß umgebaut werden kann, das ist z. B. wichtig bei Wachstumsschüben.

Der Milchzucker wird erst im Darm ins Blut aufgenommen, dadurch steigt der Blutzuckerspiegel, nach der Mahlzeit, langsamer an, und bleibt stabiler, wodurch die Konzentrationsfähigkeit konstanter bleibt. Die Milch enthält auch viele B-Vitamine, das stärkt die Nerven. Idealer Zeitpunkt für die Milch ist das Frühstück, dort sorgt sie für einen Eiweißschub früh am Morgen nach der langen Fastenpause in der Nacht. Abends versorgt die Milch den Körper mit Kalzium, das vor allem Nachts in die Knochen eingebaut wird.

 

Was tun bei Milch-Muffeln?
Kinder die Milch pur nicht mögen, kann man Kakao anbieten, leider enthalten aber fertige Instant-Mischungen viel Zucker. Viele Kinder mögen gerne Pudding/Milchreis oder Naturjoghurt, dazu noch etwas frisches Obst und eine Mahlzeit/Zwischenmahlzeit ist perfekt. Auch Milch-Eis enthält Kalzium, also anstatt Wasser-Eis lieber ein Milch-Eis.
 

Quelle: www.pixelquelle.deVitamine sind wichtige Bestandteile in unserer Nahrung, ohne sie kann keiner überleben. Wir brauchen sie für das Wachstum, den Stoffwechsel und für fast alle anderen Körperfunktionen. Es gibt fettlösliche- (E, D, K, A) und wasserlösliche Vitamine(z. B. B1, B2, B3, B6, B12, C,  H, Folsäure). Bei den fettlöslichen Vitaminen ist es wichtig, das gleichzeitig z. B. zum Gemüse auch Fett (Butter oder Öl) aufgenommen wird. Aber in welchem Nahrungsmittel steckt was, und wofür braucht man es? Hier einige Beispiele:

 

 

 

 

Name 

Vorkommen (z. B.)

 Aufgabe im Körper

 B1

Erbsen, Zucchini, Haferflocken, Fleisch, Hefeprodukte

am Kohlehydratstoffwechsel beteiligt

 B2

Milchprodukte, Eier, Broccoli, Spinat, Champignons

wichtige Funktion im Stoffwechsel

 B3

Schweine- und Hühnerfleisch, Hefeprodukte, Obst und Gemüse

Zur Energiegewinnung, beteiligt an der Bildung von Fettsäuren und Cholesterin

 B6

Fleisch, Gemüse, Vollkornprodukte

Funktion im Eiweißstoffwechsel, Um- und Abbau von Aminosäuren

 B12

Fleisch, Leber, Milch, Eier

Funktion im Stoffwechsel, wichtig für die Aufnahme von Folsäure

 D

Lebertran, Thunfisch,  Milch, Eigelb, Rotbarsch, Champignons

Calcium-Stoffwechsel = Aufbau von Knochen und Knorpel

 Folsäure

frisches Grüngemüse, Tomaten, Gurken, Orangen, Weintrauben, Vollkornprodukte, Kartoffeln, Camembert, Weizenkeime, Sojabohnen, Leber

Wichtige Funktion im Stoffwechsel, Zellwachstum und Blutbildung

 A

Karotten, Broccoli, Feldsalat, Spinat, Tomaten, Mangos, Milch, Leber, Eigelb

Entwicklung der Sehnerven, Zellwachstum und Immunreaktion

 C

Zitrusfrüchte, Sanddorn, Kiwi, Broccoli, Paprika, Kohlrabi

Zellschutzfunktion, stimuliert die Abwehrkräfte, unterstützt Heilungsvorgänge

 K

Gemüse, Leber

Blutgerinnung

Vitamin D wird vom Körper über die Eigensynthese (UV- Strahlung) der Haut gedeckt. Es reicht aus, sich am Tag 10 Minuten, mit freien Unterarmen, draußen im Tageslicht aufzuhalten.


 

Quelle: www.pixelquelle.deUnter Kinderlebensmittel verstehen wir z. B. die kleinen Fruchtquarkportionen oder sogenannte Milchriegel u. ä. wie es sie in jedem Supermarkt (Kühl-)Regal zu finden gibt. Mit diesen Lebensmitteln werden Kinder animiert einzukaufen. Alles ist bunt ansprechend verpackt, vielleicht noch mit Spielzeug und in Kinderhöhe aufgestapelt. Aber was steckt drin, wird darauf auch geachtet?

Kinderlebensmittel enthalten oft sehr viel mehr Zucker und Fett, damit auch mehr Kalorien. Da das Auge mitisst, werden oft zusätzlich mehr Farbstoffe zugesetzt, die unter dem Verdacht stehen, bei sensiblen Kindern, Allergien auszulösen. Bei uns zuhause gibt es auch ab und zu Kinderlebensmittel, aber dann als Süßigkeit, nicht als Lebensmittel.
 

Oft lässt der Alltag ein frisch gekochtes Mittagessen nicht zu, und hin und wieder ist ein Fertiggericht legitim. In Fertiggerichten kommen nährstoffreiche Zutaten wie Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe häufig durch starke Verarbeitung zu kurz. Ein paar Tipps zum Aufwerten der Nährstoffbilanz:

Idealerweise ist bei Kindern Spielen und Lernen ineinander verzahnt. Kinder sind neugierig und wollen von Natur aus Dinge begreifen. Sie üben unermüdlich, wenn Sie etwas Lernen möchten. Gute Laune ist die Voraussetzung für erfolgreiches Lernen. Wenn Kinder gerne und ohne Angst bzw. Druck lernen können, behalten Sie das Gelernte nicht nur, sondern können auch kreativ damit umgehen.

Quelle: www.pixelquelle.deUm Musik machen zu können, muss Euer Kind erst zuhören lernen. Am einfachsten lernt es, auf den Rhythmus eines Liedes zu hören, wenn Ihr es im Takt auf den Knien reiten lasst. Häufiges gemeinsames Singen, Singspiele, einfache Musikinstrumente oder auch Alltagsgegenständen, die Töne ergeben, sind ideale Voraussetzungen für die Ausbildung von musikalischen Fähigkeiten.

Wenn die sozialen Fähigkeiten von Kindern gefördert werden, entwickeln sie ein stabiles Selbstvertrauen sowie Selbstachtung. Es hilft ihnen auch, um Gesprächsfähigkeiten zu entwickeln, soziale Regeln zu verstehen und Toleranz gegenüber anderen Kindern zu entwickeln.

Die sozialen Fähigkeiten spielen eine wichtige Rolle in unserem Leben. Durch die Entwicklung guter sozialer Fähigkeiten erhalten wir die Fähigkeit, positive Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen. Kinder beginnen soziale Fähigkeiten früh in ihrem Leben zu lernen. Sie beobachten ständig die Aktionen ihrer Eltern, Familie und Verwandten und imitieren sie. Wenn sie älter werden, knüpfen Sie soziale Kontakte durch das Spielen mit anderen Kindern.

Soziale Fähigkeiten können mit gutem Vorbild und bestimmten Spielmöglichkeiten gefördert werden:

  • Kaufladen – es ist nicht unbedingt ein weiteres Möbelstück notwendig, denn auch ein kleiner Tisch, Regal kann umfunktioniert werden. Zum Zahlen können Knöpfe oder selbst gebasteltes Geld dienen. Dieses Spiel ermöglicht es den Kindern Erwachsene nachahmen, und kann außerdem mathematische Fähigkeiten unterstützen
  • Verkleiden – dies fördert Phantasie und Koordination. Durch das Verkleiden übt das Kind das Anziehen und schlüpft in verschieden Rolle
  • Küche/Werkbank
  • Kasperltheater, mit Kuscheltieren spielen
  • Freunde, Gruppen, Spielplatz
     
     

Hat Euer Kind die Kontrolle über das Handgelenk gewonnen, hat der Sprössling zahllose Möglichkeiten, neue Aktivitäten und Spiele zu genießen. Um die Feinmotorik zu fördern, sind folgende Spiele zu empfehlen: 

  • Bauklötze – vorzugsweise große, die einfach zu stapeln sind

  • Straßen bauen im Sand, mit Bauklötzen etc. schult räumliche Wahrnehmung, Kontrolle des Handgelenks und Phantasie

  • Puzzle – für den Einstieg sind Holzpuzzle mit Knöpfen zu empfehlen, später Papp-Puzzle mit wenigen Teilen (ca. 6-10 Teilen) und ab 2 ½ - 3 Jahren 15-teilige Papp-Puzzle

  • Kegeln (mit Plastikflaschen oder Plastikkegelspiel) sowie Kugelbahnen (selbstgebaut aus Holzbausteinen) diese Spiele fördern den Energieabbau, schulen das Zielvermögen und den Umgang mit Bällen/Kugeln 

  • Malen mit Finger- und Wasserfarben großflächig sowie kleinflächiges Malen mit Wachsmal- und Buntstiften 

  • Kneten mit Händen (wenig Ausstechförmchen – eher ein Plastikmesser) – wertvollste Tasterfahrungen

  • Nägel einschlagen – zum Beispiel in Korkplatten

  • Sortierboxen zum Einsortieren verschiedenster Formen (z.B. Stern, Kreis etc.)

Quelle: www.pixelquelle.de

Quelle: www.pixelquelle.deWenn ein Kind das Laufen erlernt hat, stehen ihm viele Möglichkeiten offen. Es kann sich hinsetzen wo es möchte, Spielzeug aufheben, im Kreis rennen und unternimmt erste Versuche im Klettern und Springen. Folgende Spielideen fördern die grobmotorischen Fähigkeiten Eures Kindes:

Quelle: www.pixelquelle.de„Das Spiel ist die Arbeit der Kinder“ – an dieser Feststellung ist sehr viel Wahres. Denn Kinder sind mit großem Engagement beim Spiel. Aber wenn es keinen Spaß macht, ist es kein Spiel mehr! Eltern können viel dazu beitragen, dass ein Kind spielen kann. Aber die Betonung liegt auf „beitragen“. Gerade Eltern, die von der Bedeutung des Spiels in diesem Alter wissen, organisieren das Spiel und die Spielmöglichkeit manchmal so perfekt, dass für das Kind kein „Spielraum“ mehr bleibt. „Zur Verfügung stellen“ wäre das richtigere Wort, das die Aufgabe der Eltern für das kindliche Spiel in diesem Alter beschreibt: Material, Umgebung, Beispiel und Ermutigung und manchmal auch sich selbst. Denn auch dann, wenn Eltern mit dem Kind spielen – also sich selbst zur Verfügung stellen - ist es das Kind, das die Führung behalten darf und die Eltern in seinem Spiel verwenden sollte.

Obwohl Spielen die Hauptbeschäftigung dieses Spielalters ist, sind Kleinkinder erst nach und nach in der Lage, lange Spielphasen einzuhalten. Eine amerikanische Psychologin hat bei zweieinviertel Jahre alten Kindern festgestellt, dass sie durchschnittlich nur zwölf Minuten Ausdauer für eine Spielepisode bewiesen. Mit zunehmendem Alter steigert sich diese Ausdauer. Aber im Kleinkindalter ist es eher selten, wenn ein Kind sich über eine längere Zeitspanne allein beschäftigt.

Mit dem Eintritt in die Welt der Symbole, also in der Mitte des zweiten Lebensjahres, beginnen alle Kinder zu spielen „als ob“, und aus diesem Symbolspiel wird sich zunehmend ein Rollenspiel entwickeln (zuerst allein, später dann mit anderen Kindern). Ihr Kind kann jetzt eine andere Rolle, eine andere Identität übernehmen, und jeder Gegenstand kann nun für einen anderen stehen. Mit dieser Art zu spielen experimentieren Kinder mit sich und der Umwelt, sie imitieren und üben. Kinder - so haben Psychologen erkannt - die von sich aus häufig Phantasiespiele spielen, zeigen sich im Umgang mit Anderen kompetenter, sind selbstbewusster und können besser eine fremde Perspektive einnehmen, als Kinder mit vergleichbarer Intelligenz und Geselligkeit, die jedoch weniger „als ob“ spielen.
 
 

Quelle: "Handbuch Kinder", Stiftung Warentest, Rose Riecke-Niklewski und Günter Niklewski

Quelle: www.pixelquelle.deSchnell ein paar Tabletten, einige Löffel Saft oder ein paar Tropfen -  und schon geht es dem kleinen, quengeligen Patienten besser: Diese Vorstellung ist zugegebenermaßen für Eltern verführerisch. Doch auch Kinder merken schnell, dass Medikamente auf eine bequeme Art dafür sorgen, lästige Krankheiten wieder loszuwerden. Um ihnen einen vernünftigen Umgang damit beizubringen, sollten Eltern nicht allzu schnell zu Medikamenten greifen. Gegen viele Krankheiten gibt es auch bewährte Hausmittel.

Das Wichtigste zuerst: Kranke Kinder brauchen Zuwendung. Außerdem ist Ruhe angesagt, wenn Kinder krank sind. Jetzt ist Zeit zum Schmusen und Verwöhnen, zum gemeinsamen Spielen und Reden – Zeit, die heute in vielen Familien fehlt. Appetit haben kranke Kinder nur selten – kein Grund zur Aufregung. Wichtiger ist, dass sie viel trinken. Dazu eignen sich Mineralwasser, verdünnte Obstsäfte oder auch leicht gesüßte Kräuter- oder Früchtetees. Medikamente für Erwachsene eignen sich grundsätzlich nicht für Kinder. Sie sind zu hoch dosiert, manche Wirkstoffe – wie die Acetylsalicylsäure z.B. in Aspirin – können dem Nachwuchs sogar gefährlich werden: Bekommen Kinder mit fieberhaften Infekten oder Virusinfektionen den Wirkstoff, können sie an dem gefährlichen Reye-Syndrom erkranken, einer akuten Hirnschädigung mit Koma und Leberversagen. Antibiotika helfen bei schweren bakteriellen Infektionen, zum Beispiel einer Lungenentzündung. Sie sind aber nicht bei jeder Erkrankung sinnvoll oder nötig. Generell gilt: Medikamente mit einer Mischung aus pflanzlichen und chemischen Wirkstoffen haben keinen Sinn, da sich ihre Wirkprinzipien grundlegend voneinander unterscheiden. Wenn Beschwerden – auch leichtere – immer wiederkehren, sollte das Kind zum Arzt gebracht werden, Säuglinge noch eher als Kleinkinder.
 
  
Entnommen aus dem Buch: Kleinkinder-ÖKO-TEST-Ratgeber, Parthas Verlag, Martina Arnold

Durchfall
Von Durchfall spricht man erst, wenn das Kind mehrmals täglich wässrigen Stuhlgang hat. Durchfall hat durchaus seinen Sinn. Auf diese Weise versucht der Körper, schädliche Keime wieder loszuwerden. Er kann aber vor allem bei Kleinkindern zu lebensgefährlicher Austrocknung führen. Denn neben Flüssigkeit verliert der Körper auch Salze. Kleinkinder bekommen – in kleinen Portionen und über den Tag verteilt – Fenchel – oder Kamillentee, Tee aus Heidelbeerblättern oder dünnen schwarzen Tee. Gut ist es, den Tee mit einer winzigen Prise Salz und einem Teelöffel Traubenzucker zu mischen. Die Teepause sollte nicht länger als ein paar Stunden dauern. Stattdessen gewöhnt man den Darm möglichst bald wieder an Nahrung. Gut sind zermatschte Banane, geriebener Apfel, Zwieback mit Obst in Wasser zerdrückt oder gekochter Reis.

Erbrechen
Erbrechen ist ein Symptom, das auf verschiedene Ursachen hinweisen kann. Ein verdorbenes oder zu viel Essen mag ebenso der Grund für die Übelkeit sein wie psychische Belastung: Sensible oder nervöse Kinder übergeben sich manchmal vor Aufregung und Anspannung. Am häufigsten erbrechen Kinder aber, wenn sie einen fieberhaften Infekt oder wenn sie Husten haben und das zähe Sekret sich nur schwer löst. Wenn Durchfall, Fieber oder Schmerzen hinzu kommen, sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden. Ist die Übelkeit aber nur vorübergehend, kann sie zu Hause auskuriert werden. Nach dem Brechanfall muss der Mund gründlich ausgespült werden, um die Zähne vor der aggressiven Magensäure zu schützen. Zur Beruhigung des Magens eignet sich Kamillentee, notfalls leicht mit Traubenzucker gesüßt. Fruchtsäfte dagegen reizen den Magen. Die Flüssigkeit muss vorsichtig, am besten schlückchenweise getrunken werden. Wenn das Kind zu hastig trinkt, kann es zu erneutem Erbrechen kommen. Nur langsam wieder Essen anbieten, am besten erst einmal Zwieback, Karottenbrei oder Reisschleim.
 
Fieber
Fieber ist ein Zeichen dafür, dass sich der Körper mit einer Krankheit auseinandersetzt. Es mobilisiert die Abwehr und regt den Stoffwechsel des Körpers an. Fieber verhindert, dass sich Erreger schnell vermehren und im Körper ausbreiten. Oft fängt Fieber mit Frösteln an. Wenn dem Kind kalt ist, muss es warm eingepackt werden. Wenn das Fieber steigt und das Kind schwitzt, reichen leichte Sachen. Bis zu 39,5 Grad Körpertemperatur werden meist noch gut verkraftet. Bei höherem Fieber ist ein Besuch beim Arzt zu empfehlen. Das klassische Mittel gegen hohes Fieber ist der Wadenwickel. Wichtig ist, dass der ganze Körper warm ist, besonders auch die Arme und Beine. Wenn die Füße trotz Fieber kalt sind, müssen sie durch dicke Socken oder eine Wärmflasche gewärmt werden. Eine Kaltwaschung bringt ebenfalls Linderung.  Der Körper wird dabei mit einem lauwarmen Waschlappen zügig abgerieben. Die Haut soll nicht nass, sondern nur feucht werden. Ohne abzutrocknen zieht man dem Kind sofort den Schlafanzug an. Durch die Waschungen wird der Körper angeregt, Wärme abzugeben. Ein Paracetamol-Fieberzäpfchen kann den kleine Patienten – und damit auch die Erwachsenen – in der Nacht beruhigen.

Wadenwickel – so wird´s gemacht:
Zwei Leintücher in lauwarmes Wasser tauchen, leicht auswringen. Beide Beine vom Fußgelenk bis über die Wade straff einwickeln, darüber trockene Handtücher wickeln. Nach etwa zehn Minuten die Tücher abnehmen, bevor sie warm und trocken werden. Wenn das Kind die Wickelei vom Kreislauf her gut verkraftet, sollte man sie möglichst noch zweimal wiederholen. Je höher das Fieber ist, desto kürzer muss die Pause zwischen den einzelnen Durchgängen sein. In der Regel sind es etwa 20 Minuten.


Fieberkrampf
Ein Fieberkrampf kann völlig unerwartet kommen. Möglicherweise hatte das Kind gerade noch eine heiße Stirn. Und plötzlich krampft es, hat Muskelzuckungen am ganzen Körper, wird steif oder verdreht die Augen. Ein Fieberkrampf kommt bei Kindern durchaus häufiger vor, besonders zwischen dem zweiten und etwa siebten Lebensjahr. Der Krampf dauert in der Regel nur wenige Sekunden bis Minuten. Bei den meisten Kindern bleibt es bei einem Anfall. Ursache ist das sehr schnelle ansteigen der Körpertemperatur innerhalb kurzer Zeit. Halten Sie das Kind in den Armen und warten Sie, bis der Krampf vorbei ist – so schrecklich die Situation auch sein mag. Versuchen Sie nicht, verkrampfte Hände oder Füße zu lösen oder das Kind zu schütteln. Die Kinder atmen während des Krampfes meist flacher. Es ist aber noch kein Kind an einem Fieberkrampf gestorben. Dauert der Krampf länger als fünf Minuten, ist es allerdings besser, den Notarzt zu rufen. Sobald es geht, kann man dem Kind ein fiebersenkendes Zäpfchen geben. Zur genauen Klärung der Ursache sollte man nach einem Fieberkrampf zum Arzt gehen. Er wird empfehlen, künftig schon bei etwa 38 Grad fiebersenkende Maßnahmen zu ergreifen.

Husten
Bei Hustensäften muss zwischen Hustenstillern und –lösern unterschieden werden. Als geeignete pflanzliche Wirkstoffe zur Schleimlösung gelten Thymian und Extrakte aus Efeublättern, die zudem krampflösend wirken und die gereizten Bronchien entspannen. Empfehlenswerte chemische Wirkstoffe sind Ambroxol und Acetylcystein – im Gegensatz zu Bromhexin, Carbocistein, Benproperin und Diphenhydramin, deren Wirksamkeit gegen Husten zweifelhaft bzw. weniger gut belegt ist. Heiße Milch mit Honig ist nicht geeignet, weil sie die Verschleimung noch fördert. Wenn nachts ein trockener Reizhusten das Kind nicht einschlafen lässt, können dämpfende Mittel mit den Wirkstoffen Clobutinol oder Dextromethorphan sowie Spitzwegerich-Präperate helfen. Die synthetischen Hustenstiller wirken direkt auf das Stammhirn und unterdrücken dort den Hustenreflex. Pflanzliche Schleimstoffe wie Spitzwegerich sollen die Atemwege mit einer Schutzschicht auskleiden, damit die Schleimhäute weniger gereizt werden und der Hustenreflex erst gar nicht ausgelöst wird. Verabreicht werden Hustenmedikamente gern als Saft. Doch darin sind die arzneilich wirksamen Bestandteile meist mit mehr Hilfsstoffen kombiniert als in Tabletten. Besonders aufpassen muss man wegen des Alkoholgehaltes. Es gibt Säfte, die durchaus bis zu zwölf Prozent enthalten. Als Hausmittel bewährt haben sich warme Brustwickel mit Quark oder Wasser, sorgen für eine bessere Durchblutung im Brustraum, wirken schleimlösend und hustenlindernd. Wichtig ist: Der Oberkörper muss vor und während der Anwendung warm sein, das Kind darf aber kein Fieber haben.

Mittelohrentzündung
In den ersten Jahren haben Kinder oft Probleme mit den Ohren: Die Ohrtrompete – die Verbindung zur Nase – ist kürzer und weiter als bei Erwachsenen und liegt waagerecht. Deshalb können Keime aus der Nase – zum Beispiel bei einer Erkältung – leichter ins Mittelohr gelangen. Wenn das Kind über Ohrenschmerzen klagt, muss es sich nicht gleich um eine Mittelohrentzündung handeln. Möglich ist auch eine Entzündung des Gehörgangs – ohne dass das Trommelfell betroffen ist. Das ist für die Eltern aber praktisch nicht zu unterscheiden. Deshalb ist ein Besuch beim Kinderarzt angeraten. Eine Entzündung des Gehörgangs heilt innerhalb weniger Tage aus. Gegen die Schmerzen kann man ein Paracetamol-Zäpfchen geben. Schlägt der Wirkstoff nicht an, ist Ibuprofen geeignet. Das sollte aber der Arzt entscheiden. Bewährt hat sich auch ein Zwiebelwickel: Die klein geschnittene, rohe Zwiebel gibt man in ein Taschentuch oder in einen Baumwollsocken und fixiert das Ganze mit einer Mütze etwa zwei Stunden am Ohr. Die Zwiebel wirkt abschwellend und entzündungshemmend. Auch ein Wattetupfer mit einigen Tropfen erwärmtem Speiseöl kann die Schmerzen lindern. Wenn es sich um eine echte eitrige Mittelohrentzündung handelt, kommt man nicht ohne Antibiotika aus. Damit lassen sich Komplikationen wie Hirnhautentzündung und bleibende Schäden am Trommelfell verhindern. Außerdem ist es sinnvoll – notfalls mit abschwellenden Nasentropfen – für eine freie Nase zu sorgen. Das verbessert die Belüftung des Innenohres und beschleunigt die Heilung.

Schnupfen
Viele Schnupfensprays enthalten so genannte Sympathomimetika. Sie sorgen zwar dafür, dass die Nase schnell frei wird. Denn die Blutgefäße ziehen sich zusammen, und die Schleimhäute Schwellen ab. Wenn die Wirkung nach wenigen Stunden nachlässt, kann es aber zu einer verstärkten Schwellung der Schleimhäute kommen. Gibt man dem Kind nun immer wieder einen Sprühstoß, bekommt es auf Dauer einen medikamentösen Schnupfen, der langfristig sogar die Nasenschleimhaut zerstört. Deswegen raten gute Kinderärzte, abschwellende Sprays nicht länger als eine Woche zu nehmen. Kinder unter zwei Jahren sollten Nasensprays oder –tropfen mit Sympathomimetika nur bekommen, wenn die Nase nachts ganz verstopft ist und das Kind kaum Luft bekommt oder bei einer Mittelohrentzündung. Besser sind Sprays mit Salzwasser. Es befeuchtet die trockenen Schleimhäute und mildert Reizungen. Eine einfache, einprozentige Kochsalzlösung lässt sich leicht selbst herstellen: Dazu löst man eine Messerspitze Salz in einem Viertelliter abgekochtem Wasser.  Von ätherischen Ölen und Erkältungssalben mit Campher oder Menthol ist abzuraten, da sie bei manchen Kindern eine allergisierende Wirkung haben und zu Atemnot oder gar Krämpfen führen. Auch vor paraffinhaltigen Nasentropfen ist zu warnen: Die künstlichen Öle können über den Rachen in die Lunge geraten und dort auf Dauer zu einer Lungenentzündung führen. Babys reinigen ihre Nase einfach durchs Niesen. Bis Kleinkinder jedoch richtig schnäuzen können, braucht es Zeit, Geduld und Übung: ein Nasenloch zuhalten und ausprusten lassen. Falsches Naseputzen kann das Sekret in Richtung Mittelohr treiben, Ohrenschmerzen oder gar eine Mittelohrentzündung sind die Folge. Dann lassen Sie Ihr Kind lieber die Nase hochziehen.

Verstopfung
Manche Kinder entleeren oft tagelang ihren Darm nicht.  Von Verstopfung spricht man, wenn das Kind sich beim Stuhlgang sichtbar quält, schreit und später harter Stuhl zu finden ist. Es kann dem Kind helfen, wenn Sie ihm mehr zu trinken geben, zwischendurch eventuell auch mal einen geriebenen Apfel, Apfelsaft oder einen Naturjoghurt mit etwas verdauungsförderndem Milchzucker anbieten. Leidet das Kind unter hartnäckiger Verstopfung, muss mit dem Kinderarzt gesprochen werden.



Tipps für die Krankenpflege

Nasentropfen:

Das Kleinkind liegt in Rückenlage, den Kopf leicht zurückgebeugt. Nun träufelt man ein bis zwei Tropfen in jedes Nasenloch

Augen- und Ohrentropfen:

Das Kleinkind liegt in Seitenlage. So verteilen sich die Tropfen besser über den Augapfel bzw. im Gehörgang.

Zäpfchen:

Das Kleinkind liegt in Rückenlage, Mutter oder Vater halten mit der einen Hand seine Beinchen oben zusammen und beugen sie ein wenig Richtung Bauch. So sind die Pobacken etwas entspannter. Auf die Spitze des Zäpfchens kann man ein wenig Creme geben. Dann schiebt man es vorsichtig aber zügig in den After. Damit es nicht wieder herauskommt, drückt man die Pobacken zusammen, wartet kurz und lenkt das Kind dabei ein bisschen ab. 

Tabletten:

Löst die Tabletten in etwas Flüssigkeit auf und gibt diese zu trinken. Vitamin-D-Tabletten löst man besser in etwas Wasser statt in Milch oder steckt sie in die Backentasche des Kindes.

Saft:

Stillkindern kann man mit Hilfe einer Einmalspritze (ohne Nadel versteht sich) vorsichtig etwas Saft seitlich in die Backentaschen träufeln. Größeren Kindern rührt man den Saft in ein wenig Tee oder unter einen Rest Obstmus.

Fiebermessen:

Bei Kleinkindern misst man die Temperatur rektal. Sinnvoll sind Digitalthermometer: Damit geht es am schnellsten und sichersten. Das Kind liegt in Rückenlage, Mutter oder Vater halten mit der einen Hand seine Beinchen oben zusammen und beugen sie etwas in Richtung Bauch. Mit der anderen Hand wird das Thermometer mit ein wenig Creme an der Spitze vorsichtig etwa einen Zentimeter eingeführt.

 

Entnommen aus dem Buch: Kleinkinder-ÖKO-TEST-Ratgeber, Parthas Verlag, Martina Arnold

In jedem Haushalt sollte eine Grundausstattung vorhanden sein, die wenigstens erste Notfallmaßnahmen erlaubt. Im Handel sind auch speziell entwickelte Erste-Hilfe-Sets für Kinder erhältlich - nähere Informationen dazu findet Ihr hier.
 

In bestimmten Zeitabständen wird Eurer Kind vom ersten Lebenstag bis zum sechsten Lebensjahr neunmal untersucht, um eventuelle Fehlentwicklungen oder Krankheiten frühzeitig zu erkennen, behandeln und eventuell heilen zu können. Die Kosten der Untersuchungen tragen die Krankenkassen.


Zwischen dem ersten und dritten Geburtstag findet nur eine Untersuchung, die sogenannte U7 statt:

Die U7 wird vom 21. bis 24. Lebensmonat durchgeführt. Die letzte Untersuchung liegt etwa ein Jahr zurück. Deshalb wird geprüft, ob sich Euer Kind altersgerecht entwickelt hat. Es wird beispielsweise geprüft, ob es alleine gehen, sich bücken und wieder aufrichten kann sowie Treppen steigen (mit Festhalten am Geländer) kann. Wieder werden neben der körperlichen Entwicklung die Sinnesorgane beurteilt. Außerdem wird überprüft, ob das Kind eine altersgemäße Sprache hat und einfachen Aufforderungen nachkommen kann.

Die nächsten Vorsorgeuntersuchungen werden vom 43. bis 48. Lebensmonat (U8) und vom 60. bis 64. Lebensmonat (U9) durchgeführt.

 

Schon zwischen der achten und zehnten Schwangerschaftswoche werden die weichen Knospen der 20 Milchzähne gebildet. Bis zum Zeitpunkt der Geburt ist ein Teil des Zahnschmelzes, der später sichtbaren Krone des Zahns, schon ausgehärtet.

Quelle: www.aboutpixel.deEtwa 98% der Kinder kommen mit gesunden Füßen zur Welt. Doch nur noch 40% haben gesunde Füße, wenn sie erwachsen sind. Schädlich ist vor allem die Stauchung des Fußes von vorne durch zu kleine Schuhe. Nach einer Untersuchung an deutschen Kindern aus dem Jahr 2000 hat jedoch jedes zweite Kind zu kleine Schuhe an.

Wird der Bewegungsablauf aber dauerhaft durch eingezwängte Füße gestört, hat das weit reichende Folgen: Orthopäden warnen vor Knie- und Hüftgelenkschäden, Durchblutungsstörungen und sogar Schäden an der Wirbelsäule. Schon 1974 ist deshalb das sogenannte Weiten-Maß-System (WMS) – von deutschen Kinderärzten und Orthopäden entwickelt – im Schuhhandel eingeführt worden. Solche Schuhe gibt es in jeder Größe in drei Maßen – weit, mittel und schmal. Sie sind rund einen Zentimeter länger als der Fuß. Welche Schuhgröße das Kind braucht, wird nach einer speziellen Skala ermittelt, auf die sich das Kind stellt. Weil Kinder ihre Zehen reflexartig zurückziehen, nutzt es nichts, vorne auf die Schuhkappe zu drücken. Die richtige Passform ist die eine Sache, das Material die andere. ÖKO-TEST hat bei verschiedenen Untersuchungen festgestellt, dass Kinderschuhe mit Allergien auslösendem Chrom, das aus dem Gerbprozess stammt, sowie mit schädlichen Farbstoffen wie Anilin belastet sein können.

So findet Ihr gute Kinderschuhe:

  • Zum Laufenlernen brauchen Kinder keine Schuhe. Lasst Euer Kind so oft es geht barfuss oder mit rutschfesten Socken laufen.
  • Gute Fachgeschäfte messen die Füße des Kindes anhand des Weiten-Maß-Systems und bieten entsprechende WMS-Schuhe an. Es gibt je Größe drei unterschiedliche Weiten: weit, mittel und schmal. Es ist sinnvoll, die Füße dreimal jährlich messen zu lassen.
  • Eine flexible, weiche Schuhsohle behindert die natürliche Abrollbewegung am wenigsten. Auch die Innensohle sollte möglichst weich sein. Ein Fußbett nutzt nichts. Bei Schuhen aus Serienfabrikation ist es nicht individuell angepasst und kann beim Laufen stören.
  • Luftdurchlässige, atmungsaktive Materialien wie Leder sorgen dafür, dass sich der Schweiß nicht im Schuh staut. Synthetische Innenfutter, etwa aus Polyester, zerschleißen zwar langsamer als Baumwolle. Dafür können sie den Schweiß nicht so gut aufsaugen.

  • Mit einem Innenfutter aus farblosen Leder geraten keine gesundheitsschädlichen Farbstoffe an die Füße. Schuhe, die abfärben, sollte das Kind nie ohne Strümpfe tragen.

  • Kinder können problemlos getragene Schuhe aus dem Secondhandladen anziehen. Sie dürfen allerdings nicht schon so eingelaufen und voller Falten sein, dass sie dem Fuß einen bestimmten Bewegungsablauf vorgeben.

Entnommen aus dem Buch: Kleinkinder-ÖKO-TEST-Ratgeber, Parthas Verlag, Martina Arnold

Schlafen lernen
Quelle: www.pixelquelle.deMindestens in den ersten drei Lebensjahren eines Kindes wird es für seine Eltern viele, viele Nächte geben, in denen sie kaum ein Auge zumachen. Das ist völlig normal: Säuglinge haben längere Leichtschlafphasen als Erwachsene. Sie müssen erst lernen, sich alleine über diese Phasen hinwegzuhelfen und ihren Rhythmus zu finden. Aber auch nach dem ersten halben Jahr schlafen Kinder kaum regelmäßig durch.

Sie lernen schließlich tagtäglich unglaublich viel Neues kennen, müssen unzählige Eindrücke verarbeiten. Sie machen möglicherweise auch gerade einen Entwicklungsschub durch und sind besonders unruhig, oder ein neuer Zahn sucht sich schmerzend seinen Weg. Ganz zu schweigen davon, wenn die Kinder krank sind und mit Hustenattacken und Schnupfen kämpfen müssen.

Kinder funktionieren ebenso wenig wie Erwachsene jeden Tag gleich. Sie verfügen außerdem noch nicht über die Fähigkeiten, ihre Eindrücke und Gefühle mit dem Verstand zu verarbeiten. Je eher sich Eltern das klar machen, desto schneller werden sie das Thema Schlafen etwas lockerer sehen. Denn das ist das Einzige, was nach einer durchwachten, zermürbenden Nacht wirklich hilft: Stark und gelassen zu bleiben.

Eltern können eine Menge tun, um ihrem Kind beim Einschlafen zu helfen!


Schlaf-Hilfen für Kinder

  • Kinder brauchen einen klar strukturierten Tag. Feste Abläufe und immer wiederkehrende Rituale geben Sicherheit und Halt. Gerade ganz kleine Kinder bringen Veränderungen des Tagesrhythmus schnell aus dem Gleichgewicht.
  • Kinder sollten einen festen Schlafplatz haben und sich nicht mal im Autokindersitz, mal in der Babyschale und mal im Bett der Großen wieder finden.
  • Zu Großmutters Zeiten ließ man Kinder oft so lange schreien, bis sie sich in den Schlaf gebrüllt hatten. Wenn ein Säugling aber stundenlang in seinem Bettchen liegt und nach Leibeskräften schreit, kann dies zum traumatischen Erlebnis werden.
  • Allerdings tut man sich und dem Kind nichts Gutes, wenn man bei jedem Pieps am Bett steht und Brust oder Flasche anbietet. So lernt das Kind nämlich, seine Bedürfnisse durch Brüllen durchzusetzen. Kinder können durchaus wach ins Bett gelegt werden und langsam selbst in den Schlaf finden.
  • Frische Luft und viel Bewegung machen die kleinen Racker am ehesten müde. Dagegen führen – wenn das Kind größer ist – Fernsehen, anstrengende Bastelstunden und Tobereien kurz vor dem Ins-Bett-Gehen dazu, dass der Sprössling überdreht ist und nicht einschlafen kann.

 

Für Mütter und Väter, denen all diese Tipps nicht helfen, hat der amerikanische Schlafforscher Professor Richard Ferber ein Trainingsprogramm entwickelt. Manchen Eltern erscheint dieses Rezept zu streng und schematisch. Andere kommen damit sehr gut zurecht. Vereinfacht funktioniert es so: Das Kind wird wach ins Bett gelegt. Nach einem kurzen Einschlafritual gehen die Eltern aus dem Zimmer und löschen das Licht. Erst nach drei Minuten kehren sie zurück – auch wenn Euer Sprössling schreiend protestiert. Ihr tröstet Euer Kind, streichelt es vielleicht kurz und verlasst nach zwei, drei Minuten wieder den Raum. So vermittelt Ihr den Kleinen Wärme und Zuneigung, aber auch Entschlossenheit. Das Ganze wird nach einem festgelegten Zeitplan wiederholt, bis das Kind schläft. Der minutiöse, harte Behandlungsplan zeigt oft schon nach zwei bis drei Tagen Erfolg.
Der Züricher Kinderarzt und Buchautor Professor Remo Largo verfährt etwas weniger streng: Zunächst müssen die Eltern in einem Protokoll die Schlaf- und Wachzeiten, Schreiphasen und Mahlzeiten ihrer Kinder zehn Tage lang exakt dokumentieren. Dabei stellt sich oft heraus, dass gerade die Mütter und Väter, die sich besonders dringend nach einem geruhsamen Feierabend sehnen, ihre Kleinen viel zu zeitig ins Bett bringen. Ein böses Erwachen gibt es dann, wenn die Babys um vier Uhr morgens ausgeschlafen haben. Als Richtlinie gilt: Im ersten halben Jahr schlafen Babys etwa 14-18 Stunden – allerdings nicht am Stück, sondern über den Tag verteilt. Dann reduziert sich die Zeit auf 12-15 Stunden bis zum dritten Lebensjahr. Bleiben die Schlafschwierigkeiten, rät Largo den Eltern, das Ferbersche Schema etwas abzuwandeln. Sie dürfen neben dem weinenden Kind sitzen bleiben, sollen aber den Stuhl jeden Tag ein bisschen weiter wegschieben. Der Umgewöhnungsprozess kann dann zwar Wochen dauern, aber das Tempo bestimmen Mütter und Väter allein.
 
  
Schlaf-Hilfen für Mütter und Väter

  • Macht Euch nicht verrückt, wenn Ihr wieder eine Nacht nicht geschlafen habt. Versucht, tagsüber den fehlenden Schlaf nachzuholen, zum Beispiel, wenn Euer Baby auch gerade Mittagsruhe hält. Müttern fällt es zwar oft schwer, Arbeit im Haushalt liegen zu lassen. Aber es ist ohnehin eine Illusion, einen Haushalt mit Kind(ern) immer in Ordnung zu halten.
  • Teilt Euch – wenn möglich – nachts die Betreuung des Kindes mit Eurem Partner oder anderen hilfsreichen Menschen. Dann kann wenigstens einer schlafen – notfalls in getrennten Zimmern.
  • Organisiert Euch Unterstützung: Während Tante und Onkel das Kleine spazieren fahren, könnt Ihr schlafen. Vielleicht springt auch einmal eine Freundin ein.
  • Wenn das Kind krank oder besonders unruhig ist, kann es durchaus ins Bett der Erwachsenen. Das erspart einem immerhin die ständige Rennerei zum Kinderbett. Das Kind sollte aber kein Dauergast werden.
  • Nach der Stillzeit müssen Frauen erst wieder lernen durchzuschlafen. Entspannungstechniken, ein wohltuendes Bad vor dem Schlafengehen oder ein schönes Buch können hilfreich sein.

Entnommen aus dem Buch: Kleinkinder-ÖKO-TEST-Ratgeber, Parthas Verlag, Martina Arnold

Umso aktiver das Kind wird, desto mehr Sicherheit muss gewährleistet sein. Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, dass sich das Baby selbständig umdrehen kann ist es schon weitaus „mobiler“. Sobald es sich selbst fortbewegt, hat es Zugang zu nahezu allen Orten der Wohnung bzw. des Hauses. Da Kleinkinder noch kein Gefühl für Gefahren entwickelt haben, dennoch die Welt aus erster Hand erforschen wollen und sollen, müssen einige Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden. Damit Ihr die Unfallgefahren im eigenen Haushalt entdecken und beseitigen könnt, haben wir für Euch eine Liste von Sicherheitstipps zusammengestellt: 


Wohnung/Haus allgemein

  • Alle Treppen mit Treppenschutzgittern sichern
  • Klemmsperren für Türen
  • Fensterschlösser installieren
  • Feuerzeuge und Streichhölzer sollten gut verschlossen aufbewahrt werden
  • Alle Steckdosen mit Steckdosenschutz sichern
  • Keine Elektrische Leitungen für Kinder zugänglich machen
  • Keine giftigen Pflanzen (welche Pflanzen giftig sind findet Ihr unter Giftzentrale.de)
  • Scharfe Möbelkanten auspolstern (z.B. Plastikschutzkappen)
  • Chemikalien und Medikamente außer Reichweite von Kindern lagern

 

Küche

  • Herdschutzgitter und Backofenfensterschutz anbringen
  • Pfannenstiele und Topfgriffe auf den Arbeitsflächen nach hinten drehen
  • Scharfe Gegenstände außer Reichweite aufbewahren
  • Reinigungsmittel, Spültabs etc. in einen verschließbaren Schrank
  • Schranktüren und Schubladen sichern
  • Küchenmaschinen nach Gebrauch vom Netz trennen und wegräumen
  • Keine heißen Getränke auf dem Tisch stehen lassen


Badezimmer

  • Anti-Rutsch Matten in Dusche/Badewanne auslegen
  • Elektrogeräte wie z.B. Föhn, Rasierer vom Netz stecken und außer Kinderreichweite
  • Medikamente in abschließbaren Schrank oder außer Reichweite des Kindes
  • Thermostatarmatur mit Sicherheitsstopp anbringen
  • Erst kaltes, dann heißes Badewasser einlassen
  • Babys nicht alleine in der Badewanne/-zimmer lassen
  • Toilettendeckel zuklappen


Wohnzimmer

  • Alle Möbel müssen sehr stabil sein und nicht leicht umkippbar
  • Kleine Gegenstände und Zierstücke in Kinderhöhe entfernen
  • Keine Tischdecken verwenden
  • Kinderhochstühle müssen einen sicheren Stand haben – falls nötig Kinder festschnallen
  • Kantenschütze für Möbel mit scharfen Ecken
  • Leichte Regale an die Wand schrauben
  • Teppiche und Läufer mit Anti-Rutsch-Streifen versehen
  • Glas in Schränken durch Sicherheitsglas ersetzen oder gut versperren
  • Alkohohl außer Reichweite der Kinder
  • Offene Kamine durch Schutzgitter absichern


Kinderzimmer

  • Stabile und kippsichere Möbel, falls nötig Eckschutz für scharfe Kanten
  • Babybettgitter mind. 60cm hoch, max. 7,5 cm Abstand
  • Bett in sicherer Entfernung zum Fenster stellen
  • Babys niemals alleine auf dem Wickeltisch lassen
  • Spielsachen mit geprüften Sicherheitssiegeln, Kleinteile erst ab 3 Jahren



Hilfreiche Links zu diesem Thema:
www.kindersicherheit.de/
www.das-sichere-haus.de

Ratgeber zur Kindersicherheit und Unfallprävention

Das Zimmer für Kinder sollte nicht nur freundlich und schön aussehen, sondern in erster Linie stabil und sicher sein. Kindermobiliar muss weit mehr aushalten als Erwachsenenmöbel. Schließlich werden im Spieleifer schnell die Stühle zum Flugzeug, Regale zu Schlafwägen, Kisten zu Rennautos oder das Bett zum Trampolin. Der Kreativität der Kinder sind hier keine Grenzen gesetzt. Nebenbei bemerkt ist ein Kinderzimmer ein multifunktionaler Raum, an den die höchsten Ansprüche gestellt werden. Er ist Ruheraum, Spiel- und Arbeitszimmer. Im Kinderzimmer muss genug Platz sein für ein Bett, Spielsachen, den Kleiderschrank und für später einen Schreibtisch mit dazugehöriger Elektronik (TV, Musikanlage, PC).

Im Folgenden haben wir einige Tipps für ein kindgerechtes Kinderzimmer für Euch zusammengestellt:

  • Bei der Wahl der Möbel sollte vor allem auf Sicherheit und Stabilität geachtet werden, da die Kinder ihre Möbel im Spiel häufig „zweckentfremden“.
  • Besonders empfehlenswert sind Massivholzmöbel. Sie sind solider verarbeitet als die günstigeren Möbel aus Spanplatten. Außerdem tritt kein bedenkliches Formaldehyd aus. Auch sind sie äußerst belastbar, langlebig und leichter zu reparieren.
  • Gute Qualität erkennt man sofort an gerundeten Kanten, pflegeleichten, geölten oder gewachsten Oberflächen, an soliden Beschlägen aus Metall, Schraubverbindungen, die man nachziehen kann, oder auch an der Standfestigkeit.
  • Billige Möbel, die schlecht verarbeitet sind müssen zumeist schneller durch neue ersetzt werden.
  • Wenn es in der Haushaltskasse etwas leerer aussieht, muss man trotzdem nicht zu Billigmöbeln zu greifen. In Kleinanzeigen, "Sperrmüllbörsen" oder Recyclinghöfen findet man oft gute Qualität für wenig Geld. Denn wirklich stabile Kindermöbel überstehen eine Kindergeneration meist ohne größere Schäden und können so problemlos weitergegeben werden.
  • Variable Möbel, die „mitwachsen“ sind zwar in der Anschaffung teurer, können jedoch über viele Jahre hinweg in Gebrauch sein. Es gibt Gitterbetten mit so genannten „Schlupfsprossen“, die man entfernen kann, damit das Kleinkind eigenständig in und aus dem Bett steigen kann. Viele Gitterbetten lassen sich mittlerweile in Juniorbetten ohne Gitterstäbe umwandeln. Auch große Kinderbetten kann man verändern, z.B. erst als einfache Liege, dann als halbhohes Bett, schließlich als Stockbett bzw. Hochbett mit Rutsche.
  • Siegel wie das GS-Zeichen für "Geprüfte Sicherheit", das goldenen "M", das RAL-Gütezeichen sowie der blaue Engel helfen beim Kauf von Kindermöbeln.
  • Babys/Kleinkinder brauchen noch kein vollständig eingerichtetes Kinderzimmer. Bettchen, Wickelkommode, Hochstuhl, etwas später Spieltisch- und -stuhl reichen für den Anfang. Wer das Kinderzimmer schrittweise möbliert, verteilt nicht nur die Anschaffungskosten auf mehrere Jahre, sondern schafft auch Raum zum Krabbeln, Spielen und Lernen.
  • Die Farbgestaltung des Kinderzimmers sollte behutsam gewählt werden. Helle Farben lassen den Raum größer erscheinen, während dunkle Farben das Zimmer eher kleiner wirken lassen, dafür jedoch Ruhe und Erholung ausstrahlen. Zarte Pastelltöne sind zu bevorzugen, da sie nicht so dominant wirken.
  • Im Kinderzimmer, indem viel gespielt wird, sollte der Boden besonders strapazierfähig sein. Linoleum (kein PVD), hochwertiges Laminat bzw. Parkett sind besser sauber zu halten als Teppichboden. 
     

Kindliches Spielen & Lernen ist eng miteinander verknüpft. Kinder unterscheiden nicht zwischen dem Spiel und dem Begriff Lernen. So haben die Kleinen Freude beim Erlernen und eignen sich spielerische ihre Fähig- und Fertigkeiten an. Für Eltern ermüdende, scheinbar endlose Wiederholungen beim Spielen trainieren und festigen die Sicherheit der Handlungsabläufe der Kinder.

Deshalb liebe Eltern: Augen auf und durch!!!
 
 

 
 

Schmeckt gut, tut gut?

Ernährung vom Kleinkindalter an. Nach der Umstellung auf feste Nahrung sollte die Ernährung des Kleinkindes an die eines Erwachsenen angepasst werden. Die Kinder sollten täglich 3 Hauptmahlzeiten einnehmen und zusätzlich 2 kleine Zwischenmahlzeiten. Eine abwechslungsreiche Vollwertkost ist eine gute Grundlage.

 

Die Basis für ein positives Sozialverhalten wird früher gelegt, als oft angenommen. Vom ersten Lebenstag an lernt das Kind, stabile Beziehungen aufzubauen. Wir als Eltern haben die Aufgabe, dies zu ermöglichen und zu unterstützen. Die soziale Kompetenz zwischen dem 1. und 3. Geburtstag füllt diesen Punkt.

Selbständigkeit verleiht den Kindern Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl. Von Zeit zu Zeit sehnt sich jedes Kind nach der Abhängigkeit des Babyalters-in der Regel, wenn die Bezugsperson beschäftigt ist und das Kind Aufmerksamkeit braucht oder wenn es unglücklich ist, aber meistens nutzen Kinder jede Chance zur Selbständigkeit. Um selbständig zu sein, muss ein Kind grundlegende Tätigkeiten der Selbstversorgung beherrschen, wie eigenständig essen, sich anziehen, auf die Toiletten gehen, sich waschen. Wichtiger ist vorallem, dass das Kind fähig ist, sich selbst für welche Aufgabe auch immer zu motivieren. Ein Kind, das dies jedoch erst nach Aufforderung tut, ist immer noch von Ihnen abhängig. Wenn Sie diese Art der Abhängigkeit aufrechterhalten, tut sich Ihr Kind schwer, falls es nicht bei Ihnen ist – denn weder Lehrer noch Freunde haben die Zeit und Lust seine Alltagstätigkeiten zu organisieren.

 

12-18 Monate

  • Euer Kind sollte alleine spielen können

  • Es sollte eine Tasse halten und allein – jedoch noch nicht ordentlich - essen können

18-24Monate

  • Das Kind sollte anfangen, sich selbst zu waschen und eine Zahnbürste zu benutzen (wahrscheinlich müsst Ihr dabei immer noch „nachbessern")

  • Es sollte schon etwas „schöner“ essen können

  • Es sollte damit anfangen, sich selbst anzuziehen, meistert dabei jedoch nur einfache Kleidungsstücke

  • Es sollte ohne ständige Hilfestellung spielen können

2-3 Jahre

  • Ab drei Jahren sollten die meisten Kinder tagsüber sauber sein und selbständig auf die Toilette gehen können (oder darum bitten, dorthin gebracht zu werden), ohne dass sie ständig daran erinnert werden müssen (außer wenn sie intensiv beschäftigt sind)

  • Es sollte einfache Kleidungsstücke sowie einen Mantel allein an- und ausziehen können, braucht jedoch noch Hilfe bei Knöpfen, Reißverschlüssen, Schnallen oder allen engen Sachen

  • Es isst manierlich, kann jedoch noch nicht mit dem Messer umgehen

  • Es sollte seine Spielsachen aufräumen und im Garten spielen können

3-4 Jahre

  • Mit 4 Jahren sollte es sich selbst waschen und die Zähne putzen, sich an- und ausziehen, ziemlich ordentlich essen, aus einem Glas trinken und Spielsachen ein- und ausräumen können

  • Unter Aufsicht sollte es eine Tätigkeit von Anfang bis Ende ausführen können

  • Es sollte Bedürfnisse und Gefühle verbal ausdrücken können

  • Sich alleine anziehen. Lockere Kleidung vereinfacht das Ganze. Jeans mit Reißverschluss, Hemden, Kleider mit Knöpfen oder Latzhosen sehen vielleicht modisch aus, sind für ungeübte, kleine Hände aber sehr frustrierend

Tipps für das "Alleine anziehen":

  • Unterhosen und -hemden mit Muster vorne

  • Socken ohne Fersen, die gut dehnbar sind

  • Pullover und Shirts ohne Knöpfe mit weitem Kragen

  • Röcke mit Gummiband 

  • Hosen ohne Reisverschluss

  • Schuhe mit Klettverschluss, anfangs Schnallen oder Schnürbänder vermeiden. Stiefel ohne Verschlüsse

  • Handschuhe – empfehlenswert: Fäustlinge

  • Strumpfhosen nicht zu knapp kaufen, gut dehnbar (z.B. H&M)

     

Die Fähigkeit, sauber und trocken zu werden, beinhaltet unbewusste Körpervorgänge bewusst werden zu lassen. Bei der Frage, wie und wann ein Kind sauber werden sollte, sind nach wie vor Generationsunterschiede festzustellen. Wissenschaftlich gesehen, bestimmen jedoch die Kinder selbst den richtigen Zeitpunkt dafür. Für Eltern bedeutet das Sauberwerden ihres Kindes nicht nur Geldersparnis und Arbeitserleichterung, sondern wird zudem in der Gesellschaft als Maßstab für eine gute Erziehung gesehen. Häufig wird von Bekannten oder auch Unbekannten ab ca. 18 Monaten nachgefragt, wann denn das „Windelproblem“ endlich gelöst ist. Dies ist ein enormer Druck, den die Eltern oft zwangsläufig auf ihre Kinder übertragen.

Sicherlich ist es praktisch, wenn das Kind schon früh sauber ist, jedoch muss an dieser Stelle auch davor gewarnt werden, dass zu frühe (vor dem 24. Lebensmonat) Sauberkeitserziehung mit Rückfällen verbunden sein kann. Von Ärzten wird immer wieder geraten, nicht vor dem 27. Lebensmonat mit dem Sauberkeitstraining zu beginnen, da ein Kind zuvor die Fähigkeit, Blasen- und Darmmuskulatur zu beherrschen zumeist nicht besitzt. Mit 2,5 Jahren sind ca. 2/3 aller Kinder überwiegend trocken. Mädchen sind in der Regel etwas eher trocken als Jungen. Durchschnittlich sind die Kinder mit 33 Monaten tagsüber windelfrei. Nachts dauert dies zumeist länger – bis 5 Jahre ist es völlig im grünen Bereich, wenn das Kind zum Schlafen noch eine Windel benötigt (ca. die Hälfte aller Kinder bis 5 Jahre brauchen nachts eine Windel).


Anzeichen für einen guten Zeitpunkt zum Projekt „Windelfrei“:

  • Signale der Kinder bemerken, wie z.B. Kommt das Kind tagsüber längere Zeit ohne Wasserlassen aus? Unterbricht es sein Spiel, hält inne oder versteckt sich, wenn es in die Windel macht?
  • Ein guter Start ist die Äußerung des Kindes, dass die Windel voll ist sowie das Benennen der Ausscheidungen und der Wunsch nach einer neuen Windel
  • Will das Kind sich keine Windel mehr umbinden lassen?
  • Interesse für das Thema Ausscheidungen aufgreifen bzw. wecken, indem das Kind während dem elterlichem Toilettengang zusieht



Unterstützende Tipps für die „Sauberkeitserziehung“:

  • Kinderkleidung anziehen, die das Kind alleine an- und ausziehen kann, wie z.B. Hosen mit Gummizug. Latzhosen oder Gürtel sind in dieser Lernzeit sehr hinderlich.
  • Nicht aus Bequemlichkeit oder Scham zwischen Unterhose und Windel hin und her pendeln (z.B. bei Ausflügen, beim Rodeln, im Auto), denn das bringt die Kinder durcheinander – Durchhaltevermögen ist gefragt!
  • In der Anfangszeit immer eine Ersatzgarnitur an Kleidung mitnehmen!
  • Jedes Kind bevorzugt andere Toilettensitze, ob nun Topf, Sitzverkleinerer, Toilettenleiter, Musiktopf o.ä. sollte das Kind selbst wählen können.
  • Manche Toilettenaufsätze sind etwas wackelig und aufgrund der Höhe des Klos schwer für die Kleinen zu erreichen. Deshalb hilft ein Hocker, um dem Kind mehr Sicherheit zu geben.
  • Der Sommer ist eine günstige Jahreszeit, um mit der Sauberkeitserziehung zu beginnen. Denn hier kann das Kind seine Ausscheidungen (ohne Windel) selbst spüren und versuchen zu kontrollieren.
  • Ungünstige Zeitpunkte sind, wenn noch weitere Veränderungen bevorstehen, wie z.B. Umzug, Krankheit, Familienzuwachs, Betreuungsveränderung etc.
  • Wenn es das Kind geschafft hat, seine Ausscheidungen auf dem Klo/Topf zu verrichten, sollte es dafür gelobt werden.
  • Da die Sauberkeitserziehung meist in die Trotzphase fällt, sollte darauf geachtet werden, dass es nicht zu Machtkämpfe bezüglich der Sauberkeit kommt – denn das Kind sitzt hier am längeren Hebel!
  • Ständiges Nachfragen und Erinnern an den Toilettengang, führt dazu, dass das Kind nicht lernt selbst für seine Sauberkeit Verantwortung zu tragen. Vertraut Eurem Kind!


Keine Sorge, wenn Euer Dreijähriges Kind noch nicht sauber ist. Die einen Kinder verabschieden sich schneller von ihrer Windel und andere brauchen dazu etwas länger. Jedes Kind hat dabei sein eigenes Tempo. Bei Unsicherheiten solltet Ihr grundsätzlich mit Eurem Kinderarzt Rücksprache halten.

Missgeschicke sind normal. Oft sind die Kinder so in ihr Spiel vertieft, dass sie die Anzeichen für eine baldige Blasenentleerung zu spät bemerken. Wenn ein Kind, das schon über einen längeren Zeitraum sauber war wieder Rückfälle hat, sollte man dem Nachgehen. Vielleicht hat das Kind gerade Probleme, die ihr Ventil im Einnässen zeigen. Hierbei hilft oft ein Gespräch mit dem Kinderarzt.

Quelle: www.pixelquelle.deWenn das Kind das erste Wort spricht, sind die meisten Eltern sehr gerührt. Es beginnt ein neuer Abschnitt – die Kommunikation mit dem Kleinkind wird nicht nur ausschließlich durch Mimik oder Körpersprache ausgedrückt. Doch wie sieht es nun genau mit der Sprachentwicklung aus? Wie viel sollte ein Kind wann sprechen? Wann ist ein Kind seinen Altersgenossen etwas hinterher? Und welche Hilfen gibt es bei Sprachproblemen?

All das könnt Ihr unter diesem Punkt erfahren!
 

Der Beitrag will nur kurz und allgemein über das Thema informieren. Die Entscheidung, ob ein Baby geimpft wird, müssen allein die Eltern treffen. Die Fronten sind hier verhärtet; es gibt absolute Impfbefürworter und absolute Impfgegner. Die meist sehr erschreckenden Berichte der Impfgegner werden von den Impfbefürwortern meist mit ebenso einleuchtenden Argumenten widerlegt. Eltern sollten sich über die Argumente beider Seiten informieren und dann entscheiden.

Informationen zu empfohlenen Impfungen erhälst Du auf der Website der Impfkommission am Robert-Koch-Institut STIKO  oder auf http://www.impftipp.de!