Schwangerschaft

Der Test zeigt zwei Striche und die Untersuchung beim Arzt schließt letzte Zweifel aus – ein Kind ist unterwegs. Langsam steigt Panik auf, denn das war so nicht geplant. Eigentlich wollte man erst die Ausbildung oder das Studium beenden, bevor man eine Familie plant. Aber im Leben läuft es bekanntlich selten nach Plan. Hat man die unerwartete Neuigkeit erst einmal verdaut, machen sich die meisten Gedanken, wie es nun weitergehen soll. Muss die Ausbildung jetzt hingeschmissen werden? Das Studium abgebrochen? Keinesfalls. Denn für Schwangere und junge Eltern gibt es in der Ausbildungsphase viele Möglichkeiten und oft zusätzliche Unterstützung.

Eine Schwangerschaft bietet einige Überraschungsmomente – zunächst für den Vater, dann für die Großeltern, die beste Freundin. Schließlich für entfernte Verwandte und die Kollegen. Mit ein wenig Kreativität verpackst Du die freudige Nachricht in passende Worte und die richtige Form.

In der Schwangerschaft ändert sich alles, sagt man. Aber betrifft das auch sportliche Frauen? Ist es vorbei mit dem täglichen Workout? Ganz und gar nicht. Zwar ist eine gewisse Vorsicht geboten, doch generell ist Bewegung in der Schwangerschaft sogar absolut zu empfehlen. Sportliche Schwangere klagen weniger über Rückenschmerzen, das Risiko für Krampfadern, Gewichtszunahme sowie  Bluthochdruck nimmt ab und sogar die Kinder leiden später seltener an Übergewicht und sind ausgeglichener. Trainierende werdende Mamas sind darüber hinaus einfach konditionierter, was bei der Geburt einen klaren Vorteil darstellt.

 

Die wichtigste Bedingung ist: überlasten Sie sich nicht, die Schwangere sollte sich beim Sport stets wohlfühlen und deshalb bekannte Sportarten ausführen oder eben nur dann trainieren, wenn es sich gut anfühlt. Ein zweiter Aspekt betrifft die Dauer, so ist es nicht ratsam bestimmte Sportarten bis kurz vor der Geburt auszuüben. In den ersten drei Monaten der Schwangerschaft dürfen Geübte ihr Training wie gewohnt fortfahren. Danach sollte der Sport mit der Zeit immer sanfter ausfallen (vor allem bei Sportarten wie Gewichtheben).

 

Auch von Risikosportarten ist natürlich abzuraten. So sollte der Skiurlaub in dieser Zeit ausfallen, genauso wie sportliche Aktivitäten bei denen die werdenden Mütter leicht hinfallen können – beispielsweise Inline skaten oder Schlittschuh fahren. Zu Stürzen kann es auch leicht beim Reit- oder Wassersport kommen. Uneingeschränkt zu empfehlen sind dagegen Sportarten wie Laufen und Walken, Schwimmen oder Gymnastik, wie Pilates, Yoga oder Kanga-Training.

 

Laufen: Das modische Walking ist für Schwangere tatsächlich wie gemacht, da es die Knie schont und einfach in den Alltag zu integrieren ist. An der frischen Luft sind sie darüber hinaus auch noch. Ein Tipp: nehmen Sie doch ihr Neugeborenes oder das Geschwisterchen in eine sportliche Babytragetasche einfach mit. Das freut ihr Baby und erhöht den Trainingsfaktor.

 

Joggen: Wer es ein bisschen intensiver möchte. Hier ist es wichtig, dass sie besonders gute Schuhe tragen und den Kreislauf nicht überlasten. Mittlerweile ist auch hier für das Geschwisterkind ein Weg gefunden, teilzunehmen. Es gibt mittlerweile eine große Auswahl an Baby-Jogger-Buggys, die ihre Trainingseinheit nicht stören. Eine große Auswahl findet sich auch im Internet, beispielsweise auf www.kinderwagen.com.

 

Schwimmen und Aquagymnasik: Viele Sportwissenschaftler halten die Bewegung im Wasser für besonders geeignet für Schwangere, da die Gelenke geschont werden und ein ganzheitliches Training stattfindet. Viele Schwimmbäder bieten deshalb spezielle Kurse für Schwangere an. Gerade im letzten drittel der Schwangerschaft empfinden viele Schwangere diese Sportarten am angenehmsten.

 

Yoga und Kanga-Gymnasik: Hier wird nicht nur physisch trainiert sondern auch der mentale Stress kann abtrainiert werden. Wichtig ist auch hier, die Wohlfühlzone nicht zu verlassen und sich nicht zu überdehnen.

 

Tanzen und Aerobic: Auch hier gilt, wer bereits viel Tanzerfahrung hat, kann natürlich weiter trainieren. Allerdings sollten gerade in der fortgeschrittenen Schwangerschaft Sprünge, starke schnelle Drehungen und Saltos vermieden werden. Das gleiche gilt für Aerobic - Kurse, hier sollte wenn möglich ein Kurs für Schwangere besucht werden. Nicht zu unterschätzen ist auch der Wohlfühlfaktor. Sport regt die Durchblutung an und hilft so auch das Auftreten von Dehnungsstreifen zu reduzieren. Außerdem werden Glückshormone ausgeschüttet, über die sich auch das Baby freut.

 

 

 

Bildquelle: Tim Reckmann  / pixelio.de

In froher Erwartung in den Urlaub fliegen? Ein Flug ist für die meisten schwangeren kein Problem und stellt keine ernstlichen Gesundheitskonsequenzen für das ungeborene Baby dar. In manchen Fällen müssen jedoch einige Aspekte beachtet werden um einen sicheren Flug für Mutter und Kind zu garantieren. In jedem Fall ist es wichtig sich umfangreich mit dem Thema Fliegen während der Schwangerschaft zu befassen und im Zweifel auch immer Rat vom eigenen Frauenarzt einzuholen.

 

Im Verlauf einer Schwangerschaft können zunehmend Beschwerden wie Rückenschmerzen, geschwollene Beine, Schmerzen in den Fußgelenken und Krampfadern auftreten. In den letzten Monaten kommt es zu vermehrten Wassereinlagerungen im Körper, die sich vor allem in Beinen und Füssen bemerkbar machen. Die richtigen Schuhe tragen dazu bei, diese typischen Schwangerschaftsbeschwerden zu reduzieren.

Dass alles, was eine Schwangere verzehrt, gleichzeitig auf dem Speiseplan des ungeborenen Kindes steht, ist den meisten werdenden Müttern bewusst. Und das ist auch gut so, denn gesunde Ernährung und ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mikronährstoffen während der Schwangerschaft sind sowohl für die Gesundheit der Schwangeren als auch für eine gesunde Entwicklung des Ungeborenen von besonderer Bedeutung.

Auch wenn Sie schwanger sind, können Sie im Urlaub noch eine schöne Zeit zu zweit verbringen. Es gibt viele Reiseziele und eine günstige Zeit zu verreisen. Planen Sie ruhig einen Urlaub für sich, Sie können ihn unbeschwert genießen, auch wenn Sie in anderen Umständen sind.

 

Normalerweise sind unsere Zähne von einer dicken Schmelzschicht umgeben. Diese verhält sich wie ein natürlicher Schutzmantel und schafft Raum zwischen dem, was wir essen, und unseren empfindlichen Zahnhälsen sowie unseren Nerven im Inneren des jeweiligen Zahns. Ob warme, heiße oder kalte Speisen oder Getränke – unter normalen Umständen können diese Temperaturunterschiede unserem Mundraum nur recht wenig anhaben.

Zähne und Zahnfleisch sind während der Schwangerschaft besonders empfindlich. Doch in dieser Zeit ist gute Mundhygiene sehr wichtig, zumal Zahnschäden zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen können.

Im Zuge einer Schwangerschaft werden die eigenen vier Wände manchmal zu klein für ein weiteres Familienmitglied. Deshalb muss schnell eine neue Bleibe gefunden werden, noch bevor die Geburt in greifbare Nähe rückt und kein freies Kinderzimmer für das Baby über ist. Aber wo findet man auf die Schnelle eine neue Wohnung in begehrter Lage?

HypnoBirthing® ist eine seit über 20 Jahren weltweit bewährte Methode zur mentalen Geburtsvorbereitung.  Sie  ist ebenso eine wunderbare Ergänzung für werdende Mütter und Eltern zur „klassischen“ Schwangerschaftsvorsorge. Sie kann dazu beitragen Schwangerschaft und Geburt zu einem schönen, einmaligen Ereignis zu machen. Ängste und Unsicherheiten die den Geburtsverlauf blockieren und die Schwangerschaft  für die werdenden Mütter und Eltern zu einer Zeit des Bangens machen, können abgebaut werden. Das Selbstvertrauen wird gestärkt.

Bei ihrer Ernährung sollte die werdende Mutter einige Besonderheiten bedenken. In der Schwangerschaft besteht ein erhöhter Bedarf an verschiedenen Vitaminen, Spurenelementen, Mineral- und Bioaktivstoffen, der gedeckt werden will. Ebenso sind mit dem Verzehr bestimmter Lebensmittel auch Risiken für die Schwangerschaft verbunden. Außerdem liegt der Kalorienbedarf ab der 20sten Woche rund 300 Kilokalorien über dem "Normalen" - was bei einer mittleren körperlichen Belastung einer normal gewichtigen Frau rund 2200 Kilokalorien pro Tag auf den Speiseplan bringt.

Die meisten Eltern, die wir kennen, verwenden sehr viel Mühe auf die Auswahl des Vornamen für ihr Ungeborenes. Viele Überlegungen spielen eine Rolle, das Kind muß schließlich sein ganzes Leben mit diesem Namen verbringen. Eltern in Deutschland haben ein großzügiges Namensrecht, dass sogar Namenserfindungen erlaubt. Folgende Regeln müssen dennoch eingehalten werden:

Unsere Welt verändert sich technisch und gesellschaftlich zunehmend schneller, mit immer kürzer werdenden Halbwertszeiten. Der auf uns Menschen einwirkende Streß nimmt permanent zu, ohne dass Psyche und Physe darauf vorbereitet sind; wir können oftmals die unterschiedlichen Streßarten nicht mehr abbauen, der Körper lagert sie an. Fazit: Zunehmend mehr Krankheiten, Allergien, Vereinsamung und weniger Lebensfreude. Viele von uns leben und arbeiten auf Kosten ihrer Gesundheit - wissen dies, können aber ihr Leben nicht umstellen, weil sie aus den Mühlen des Alltags nicht mehr heraus kommen.

Übelkeit und Erbrechen, Sodbrennen, Schlafprobleme, Kreislaufbeschwerden, Rückenschmerzen - bei manchen werdenden Müttern ließe sich die Liste der Beschwerden nahezu endlos fortsetzen. Beim Arzt erhalten sie zu allem Überfluss meist nur die lapidare Auskunft: "Ich kann Ihnen nichts verschreiben, Sie sind ja schwanger..."

Kaufen Sie nicht zuviel, durch Geschenke werden Sie noch einiges dazubekommen und Ihr Kind wächst schnell aus der ersten Kleidung heraus. Babyhaut ist sehr empfindlich. Bevorzugen Sie Naturmaterialen, schadstoffgeprüfte Qualität und sanfte Farben. Waschen Sie die Kleidung mehrmals vor dem ersten Tragen. Neugeborene passen in der Regel in die Kleidergröße 56. Diese paßt dann aber nur 4-8 Wochen. Kleidergröße 62 paßt ca weitere 2 Monate. Die Größenangaben der Hersteller sind oft sehr unterschiedlich. Am besten mischen Sie: wenige ganz kleine Stücke, ein paar in Größe 62 und schon wenige in Größe 68. Die erste Zeit waschen Sie häufig und benötigen nicht zuviel. Unterwäsche sollte nicht zu groß sein, sonst friert ihr Kind, Pullis oder Strampler dürfen schon etwas größer sein. Denken Sie an Söckchen unter die Strampler, Babies haben immer kalte Füße.

Entscheidend bei einem Wickeltisch ist die Höhe. Sie werden in den nächsten zwei bis drei Jahren daran stehen. Ihrem Kreuz zuliebe sollte die Wickelfläche in Hüfthöhe sein, meistens sind 95 cm hoch günstig, viele im Angebot sind niederer. Achten Sie darauf und berücksichtigen Sie auch den Vater. Die Wickelfläche sollte min. 70x80 cm groß sein. Wenn der Platz knapp ist, gibt es Aufsätze für die Badewanne (Wickelfläche ist dann aber zu niedrig) oder Wickeltürme, die sich auseinanderschieben lassen. Eine vorhandene Kommode oder die Waschmaschine im Bad kann man auch gut zur Wickelfläche ausbauen. Auf die Wickelfläche kommt eine gepolsterte Wickelauflage und darauf ein Moltontuch (80x80 cm) oder Handtuch.

Baden brauchen Sie Ihr Baby nur einmal pro Woche, wenn sie und Ihr Kind daran Spaß haben, auch zweimal. Häufiger aber schadet der Haut. Zum Waschen benutzen Sie am besten eine Babyseife, Badezusätze sind überflüssig. Die Körpercreme oder das Öl sollte pflanzliche Öle enthalten. Mineralische Öle pflegen nicht.

Anfangs schlafen Babys in einem Stubenwagen oder in einer Wiege. Diese Betten haben aber spätestens nach sechs Monaten ausgedient. Dann braucht man ein Gitterbett. Falls ihnen die Anschaffung eines Stubenwagens für die kurze Zeit zu teuer ist, kann das Kind natürlich auch schon zu Beginn in einem Gitterbett schlafen. Legen Sie das Kind dann am besten quer hinein und grenzen einen kleineren Schlafbereich mit einer Decke ab. Fragen Sie in ihrem Bekanntenkreis, vielleicht steht noch irgendwo ein Stubenwagen im Keller.

Wenn Sie stillen möchten, brauchen Sie nur eine Basisausrüstung, um ihrem Kind einen Tee zum Trinken zu geben oder zum Füttern abgepumpter Milch. Wenn Sie stillen, sollten Sie Teesauger auch für Milch verwenden, da sich das Baby wie an der Brust mehr anstrengen muß.

Zum Autofahren muß das Kind in einen Autositz der Normgruppe 0 (-10kg) oder 0+ (-13kg). Letzteres hat den Vorteil, daß das Kind diesen Sitz bis zum Alter von ungefähr 12-14 Monate nutzen kann. Bei Sitzen der Gruppe 0 muß man oft schon mit 6-7 Monaten auf einen größeren Sitz umsteigen, obwohl das Kind noch nicht sitzen kann und die Halswirbelsäule in diesem Alter noch nicht in der Lage ist, einen Frontalaufprall schadlos zu überstehen.

Die Tage bleiben aus, man besorgt sich einen Schwangerschaftstest und stellt fest: Ich bekomme ein Baby! Eine der ersten Fragen, die man sich stellt, ist dann meistens: Wann komm das Baby denn zur Welt? 

Die Dauer der Schwangerschaft beträgt vom Zeitpunkt der Empfängnis an gerechnet durchschnittlich 266 Tage. Da man aber möglicherweise den genauen Zeitpunkt der Empfängnis nicht weiß, kann man vom 1. Tag der letzten Monatsblutung an rechnen; die Dauer beträgt dann durchschnittlich 10 Lunarmonate (1 Lunarmonat = 28 Tage) = 40 Wochen = 280 Tage.

Für die Überwachung während der Schwangerschaft werden drei Ultraschalluntersuchung empfohlen:  

Das CTG (Cardiotokogramm) zeichnet die Herztöne des Ungeborenen als auch die Stärke der Wehen auf. Damit lassen sich mögliche Komplikationen frühzeitig erkennen. Ein Schallempfänger und ein Wehentaster werden mit einem elastischen Band auf dem Bauch der Mutter befestigt.

Eine Amniozentese wird in der Regel zwischen der 15. und 18. Schwangerschaftswoche durchgeführt, da sich erst genügend Fruchtwasser gebildet haben muß. Der Arzt entnimmt durch die Bauchdecke der Mutter ca. 15-20 ml Fruchtwasser. Der Eingriff findet unter ständiger Ultraschallüberwachung statt. Aus dem Fruchtwasser werden abgefallene Haut- und Schleimhautzellen des Embryos gewonnen und aus den Zellkernen ein Chromosomenbild angefertigt. Diese Zellen sind selbst nicht mehr teilungsfähig und müssen erst im Labor in einem aufwendigen Verfahren zur Teilung gebracht werden; deshalb dauert das Untersuchungsergebnis zwei bis drei Wochen.

Der Triple-Test wird zwischen der 14. und 18. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Aus der Blutprobe werden drei vom Feten gebildete Hormone (AFP,HCG,Östriol) bestimmt. Mit diesem und weiteren Berechnungsfaktoren wie die SSW und das Alter der Mutter wird eine Aussage über die Wahrscheinlichkeit getroffen, daß das Kind krank ist. Diese Untersuchung bringt keinerlei Risiko für das Kind.

Bei dieser Untersuchung lassen sich Chromosomenanomalien, einige Enzymdefekte, Blutkrankheiten und das Geschlecht des Kind feststellen. Der Chorion (Zottenhaut) bildet die äußere Fruchthülle des Embryos. Aus der Zottenhaut und der Gebärmutterschleimhaut wird die spätere Plazenta aufgebaut. Die Zotten bedecken ab der 6. Schwangerschaftswoche die Eihaut und verschwinden bis zur 14.Woche. Die Untersuchung wird etwa in der 12. SSW durchgeführt.

Der Fehlbildungsultraschall wird ca. in der 20. SSW durchgeführt. Bei einer ausführlichen Ultraschalluntersuchung werden die inneren Organe kontrolliert, um Fehlbildungen auszuschließen. Die Untersuchung wird häufig mit einem sehr genauen Ultraschallgerät in einer Spezialpraxis ausgeführt, manchmal auch mit einem Standardgerät. Entscheidend für das Untersuchungsergebnis ist auch die Erfahrung des Arztes.

Die Doppler- bzw. Duplex-Sonografie ist eine spezielle Ultraschall-Untersuchung, mit der die Fließgeschwindigkeit des Blutes in den Gefäßen (Arterien und Venen) gemessen wird. So lassen sich Gefäßverengungen aufdecken.

Mit diesem Ultraschallverfahren kann man die Blutversorgung des Fötus untersuchen. Der Dopplerultraschall macht den Blutfluß von den Gefäßen der Mutter zur Plazenta und im Körper des Föten sichtbar. Aufgrund der Blutmenge und der Fließgeschwindigkeit kann man feststellen, ob das Kind ausreichend versorgt wird.

Auf den Seiten zwei und drei des Mutterpasses finden sich die Ergebnisse der sogenannten serologischen Untersuchungen aus dem Blut der Mutter. Serum nennt man das Blut ohne die festen Bestandteile.

Auf Seite 4 im Mutterpaß wird der jeweilige Ausgang einer vorangegangenen Schwangerschaft vermerkt.

Meistens bei der ersten Vorsorgeuntersuchung befragt Sie Ihr Arzt zu Ihrer gesundheitlichen Vorgeschichte. Die Ergebnisse der Befragung (Anamnese) werden auf den Seiten 5 und 6 Ihres Mutterpasses festgehalten. Die Anamnese dient dazu festzustellen, ob es sich um eine sogenannte Risikoschwangerschaft handelt. Wenn nur eine der aufgeführten Fragen mit "ja" beantwortet wird, liegt aus ärztlicher Sicht eine Risikoschwangerschaft vor. Das heißt nicht, daß man sich Sorgen machen muß, sondern nur daß die Schwangerschaft besonders sorgfältig betreut und beobachtet wird.

Auf Seite 7 und 8 des Mutterpasses werden bei jeder Vorsorgeuntersuchungen die Ergebnisse der Untersuchung dokumentiert. Festgehalten werden u.a.:

Der Mutterpass wird durch die Abschlussuntersuchung abgerundet. Hier werden am Ende nochmals die Informationen über die Schwangerschaft, die Geburt, das Wochenbett und die frauenärztliche Untersuchung sechs - acht Wochen nach der Geburt zusammengefasst und dokumentiert.

Der gesetzliche Mutterschutz ist im Mutterschutzgesetz und in der Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz geregelt. Die in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis stehende (werdende) Mutter und ihr Kind sollen vor Gefährdungen der Gesundheit sowie vor Überforderung am Arbeitsplatz, vor finanziellen Einbußen und vor dem Verlust des Arbeitsplatzes während der Schwangerschaft und einige Zeit nach der Geburt geschützt werden.

Mutterschaftsgeld wird von den gesetzlichen Krankenkassen während der Schutzfristen vor und nach der Entbindung (im Normalfall 6 Wochen vor der Entbindung und 8 Wochen nach der Entbindung, bei Früh- oder Mehrlingsgeburten 12 Wochen nach der Entbindung) sowie für den Entbindungstag gezahlt. Das Mutterschaftsgeld kann frühestens sieben Wochen vor dem mutmaßlichen Geburtstermin beantragt werden, da die diesbezügliche ärztliche Bescheinigung frühestens eine Woche vor Beginn der Schutzfrist ausgestellt werden darf.