Mutterpass

Für die Überwachung während der Schwangerschaft werden drei Ultraschalluntersuchung empfohlen:  

Das CTG (Cardiotokogramm) zeichnet die Herztöne des Ungeborenen als auch die Stärke der Wehen auf. Damit lassen sich mögliche Komplikationen frühzeitig erkennen. Ein Schallempfänger und ein Wehentaster werden mit einem elastischen Band auf dem Bauch der Mutter befestigt.

Auf den Seiten zwei und drei des Mutterpasses finden sich die Ergebnisse der sogenannten serologischen Untersuchungen aus dem Blut der Mutter. Serum nennt man das Blut ohne die festen Bestandteile.

Auf Seite 4 im Mutterpaß wird der jeweilige Ausgang einer vorangegangenen Schwangerschaft vermerkt.

Meistens bei der ersten Vorsorgeuntersuchung befragt Sie Ihr Arzt zu Ihrer gesundheitlichen Vorgeschichte. Die Ergebnisse der Befragung (Anamnese) werden auf den Seiten 5 und 6 Ihres Mutterpasses festgehalten. Die Anamnese dient dazu festzustellen, ob es sich um eine sogenannte Risikoschwangerschaft handelt. Wenn nur eine der aufgeführten Fragen mit "ja" beantwortet wird, liegt aus ärztlicher Sicht eine Risikoschwangerschaft vor. Das heißt nicht, daß man sich Sorgen machen muß, sondern nur daß die Schwangerschaft besonders sorgfältig betreut und beobachtet wird.

Auf Seite 7 und 8 des Mutterpasses werden bei jeder Vorsorgeuntersuchungen die Ergebnisse der Untersuchung dokumentiert. Festgehalten werden u.a.:

Der Mutterpass wird durch die Abschlussuntersuchung abgerundet. Hier werden am Ende nochmals die Informationen über die Schwangerschaft, die Geburt, das Wochenbett und die frauenärztliche Untersuchung sechs - acht Wochen nach der Geburt zusammengefasst und dokumentiert.