Gesundheit

Der folgende Beitrag stammt von der Firma Söhngen GmbH, die spezielle Erste-Hilfe-Sets für Kinder entwickelt hat:

Die Schüler-Unfallversicherung registriert bundesweit ca. 1,6 Mio. Unfälle jährlich.

Eine bedenkliche Statistik, die wir zum Anlass genommen haben, uns ausführlich mit dem Thema Erste Hilfe für Kinder auseinanderzusetzen und ein eigenes Erste Hilfe-Programm für Kinder zu entwickeln. Der Leitsatz dieser Entwicklungsarbeit war: „Kinder sind unsere Zukunft und haben Anspruch auf eine bestmögliche Erste-Hilfe-Versorgung“.

Beim Kinderprogramm wird besonderes Augenmerk auf die unterschiedlichen Unfallarten und Verletzungen gerichtet, wie sie in den einzelnen Altersstufen verstärkt auftreten. Es werden nur ausgewählte, besonders hochwertige Verbandstoffe verwendet, wie z. B. unser hautfreundlicher Markenverbandstoff aluderm® .
aluderm® - mit aluminiumbedampfter Wundauflage und BACTEKILLER in der Sauglage - ist ideal geeignet für alle Wunden und Verletzungen. Er ist stark saugend, und verklebt nicht mit der Wunde, was für eine schonende Wundversorgung und schmerzarmen Verbandwechsel sorgt. Für die Kinderserie wird er auf kindgerechte Größen – für Kinder aller Altersstufen, von Kleinkind bin zum Jugendlichen – zugeschnitten und angepasst. Eine kindlich farbenfrohe, freundlich gestaltete Aufmachung trägt gerade bei kleinen Patienten viel dazu bei, vom Schreck und den Schmerzen abzulenken.
 
Die Vielfalt der Behältnisse – vom praktischen Erste Hilfe-Set für den Schulranzen bis hin zum Erste Hilfe Koffer Schule XS – XXL sorgt dafür, dass wir auf die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden eingehen und jedes Risiko berücksichtigen können.
Ob großer Wandertag in der Kindertagesstätte, Schulsanitätsdienst oder Kinder daheim, mit den robusten, witterungsbeständigen Rucksäcken, Taschen oder Koffern, sind Sie stets auf alle Eventualitäten vorbereitet.

Bitte bedenken Sie auch, dass unsere sterilen Verbandstoffe mit CE-Kennzeichen und einem Verfalldatum von 20 Jahren bei unbeschädigter Verpackung versehen sind. So entfallen aufwendige Kontroll- und Austauschaktionen.

Der aktuelle Hauptkatalog sowie der Spezialkatalog „Erste Hilfe für Kinder“ sind zu beziehen bei:
W. Söhngen GmbH, Platter Str. 84, 65232 Taunusstein, Tel.: 06128/873-0

Im Internet finden Sie uns über http://www.soehngen.com/

Quelle: www.pixelquelle.deSchnell ein paar Tabletten, einige Löffel Saft oder ein paar Tropfen -  und schon geht es dem kleinen, quengeligen Patienten besser: Diese Vorstellung ist zugegebenermaßen für Eltern verführerisch. Doch auch Kinder merken schnell, dass Medikamente auf eine bequeme Art dafür sorgen, lästige Krankheiten wieder loszuwerden. Um ihnen einen vernünftigen Umgang damit beizubringen, sollten Eltern nicht allzu schnell zu Medikamenten greifen. Gegen viele Krankheiten gibt es auch bewährte Hausmittel.

Das Wichtigste zuerst: Kranke Kinder brauchen Zuwendung. Außerdem ist Ruhe angesagt, wenn Kinder krank sind. Jetzt ist Zeit zum Schmusen und Verwöhnen, zum gemeinsamen Spielen und Reden – Zeit, die heute in vielen Familien fehlt. Appetit haben kranke Kinder nur selten – kein Grund zur Aufregung. Wichtiger ist, dass sie viel trinken. Dazu eignen sich Mineralwasser, verdünnte Obstsäfte oder auch leicht gesüßte Kräuter- oder Früchtetees. Medikamente für Erwachsene eignen sich grundsätzlich nicht für Kinder. Sie sind zu hoch dosiert, manche Wirkstoffe – wie die Acetylsalicylsäure z.B. in Aspirin – können dem Nachwuchs sogar gefährlich werden: Bekommen Kinder mit fieberhaften Infekten oder Virusinfektionen den Wirkstoff, können sie an dem gefährlichen Reye-Syndrom erkranken, einer akuten Hirnschädigung mit Koma und Leberversagen. Antibiotika helfen bei schweren bakteriellen Infektionen, zum Beispiel einer Lungenentzündung. Sie sind aber nicht bei jeder Erkrankung sinnvoll oder nötig. Generell gilt: Medikamente mit einer Mischung aus pflanzlichen und chemischen Wirkstoffen haben keinen Sinn, da sich ihre Wirkprinzipien grundlegend voneinander unterscheiden. Wenn Beschwerden – auch leichtere – immer wiederkehren, sollte das Kind zum Arzt gebracht werden, Säuglinge noch eher als Kleinkinder.
 
  
Entnommen aus dem Buch: Kleinkinder-ÖKO-TEST-Ratgeber, Parthas Verlag, Martina Arnold

Durchfall
Von Durchfall spricht man erst, wenn das Kind mehrmals täglich wässrigen Stuhlgang hat. Durchfall hat durchaus seinen Sinn. Auf diese Weise versucht der Körper, schädliche Keime wieder loszuwerden. Er kann aber vor allem bei Kleinkindern zu lebensgefährlicher Austrocknung führen. Denn neben Flüssigkeit verliert der Körper auch Salze. Kleinkinder bekommen – in kleinen Portionen und über den Tag verteilt – Fenchel – oder Kamillentee, Tee aus Heidelbeerblättern oder dünnen schwarzen Tee. Gut ist es, den Tee mit einer winzigen Prise Salz und einem Teelöffel Traubenzucker zu mischen. Die Teepause sollte nicht länger als ein paar Stunden dauern. Stattdessen gewöhnt man den Darm möglichst bald wieder an Nahrung. Gut sind zermatschte Banane, geriebener Apfel, Zwieback mit Obst in Wasser zerdrückt oder gekochter Reis.

Erbrechen
Erbrechen ist ein Symptom, das auf verschiedene Ursachen hinweisen kann. Ein verdorbenes oder zu viel Essen mag ebenso der Grund für die Übelkeit sein wie psychische Belastung: Sensible oder nervöse Kinder übergeben sich manchmal vor Aufregung und Anspannung. Am häufigsten erbrechen Kinder aber, wenn sie einen fieberhaften Infekt oder wenn sie Husten haben und das zähe Sekret sich nur schwer löst. Wenn Durchfall, Fieber oder Schmerzen hinzu kommen, sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden. Ist die Übelkeit aber nur vorübergehend, kann sie zu Hause auskuriert werden. Nach dem Brechanfall muss der Mund gründlich ausgespült werden, um die Zähne vor der aggressiven Magensäure zu schützen. Zur Beruhigung des Magens eignet sich Kamillentee, notfalls leicht mit Traubenzucker gesüßt. Fruchtsäfte dagegen reizen den Magen. Die Flüssigkeit muss vorsichtig, am besten schlückchenweise getrunken werden. Wenn das Kind zu hastig trinkt, kann es zu erneutem Erbrechen kommen. Nur langsam wieder Essen anbieten, am besten erst einmal Zwieback, Karottenbrei oder Reisschleim.
 
Fieber
Fieber ist ein Zeichen dafür, dass sich der Körper mit einer Krankheit auseinandersetzt. Es mobilisiert die Abwehr und regt den Stoffwechsel des Körpers an. Fieber verhindert, dass sich Erreger schnell vermehren und im Körper ausbreiten. Oft fängt Fieber mit Frösteln an. Wenn dem Kind kalt ist, muss es warm eingepackt werden. Wenn das Fieber steigt und das Kind schwitzt, reichen leichte Sachen. Bis zu 39,5 Grad Körpertemperatur werden meist noch gut verkraftet. Bei höherem Fieber ist ein Besuch beim Arzt zu empfehlen. Das klassische Mittel gegen hohes Fieber ist der Wadenwickel. Wichtig ist, dass der ganze Körper warm ist, besonders auch die Arme und Beine. Wenn die Füße trotz Fieber kalt sind, müssen sie durch dicke Socken oder eine Wärmflasche gewärmt werden. Eine Kaltwaschung bringt ebenfalls Linderung.  Der Körper wird dabei mit einem lauwarmen Waschlappen zügig abgerieben. Die Haut soll nicht nass, sondern nur feucht werden. Ohne abzutrocknen zieht man dem Kind sofort den Schlafanzug an. Durch die Waschungen wird der Körper angeregt, Wärme abzugeben. Ein Paracetamol-Fieberzäpfchen kann den kleine Patienten – und damit auch die Erwachsenen – in der Nacht beruhigen.

Wadenwickel – so wird´s gemacht:
Zwei Leintücher in lauwarmes Wasser tauchen, leicht auswringen. Beide Beine vom Fußgelenk bis über die Wade straff einwickeln, darüber trockene Handtücher wickeln. Nach etwa zehn Minuten die Tücher abnehmen, bevor sie warm und trocken werden. Wenn das Kind die Wickelei vom Kreislauf her gut verkraftet, sollte man sie möglichst noch zweimal wiederholen. Je höher das Fieber ist, desto kürzer muss die Pause zwischen den einzelnen Durchgängen sein. In der Regel sind es etwa 20 Minuten.


Fieberkrampf
Ein Fieberkrampf kann völlig unerwartet kommen. Möglicherweise hatte das Kind gerade noch eine heiße Stirn. Und plötzlich krampft es, hat Muskelzuckungen am ganzen Körper, wird steif oder verdreht die Augen. Ein Fieberkrampf kommt bei Kindern durchaus häufiger vor, besonders zwischen dem zweiten und etwa siebten Lebensjahr. Der Krampf dauert in der Regel nur wenige Sekunden bis Minuten. Bei den meisten Kindern bleibt es bei einem Anfall. Ursache ist das sehr schnelle ansteigen der Körpertemperatur innerhalb kurzer Zeit. Halten Sie das Kind in den Armen und warten Sie, bis der Krampf vorbei ist – so schrecklich die Situation auch sein mag. Versuchen Sie nicht, verkrampfte Hände oder Füße zu lösen oder das Kind zu schütteln. Die Kinder atmen während des Krampfes meist flacher. Es ist aber noch kein Kind an einem Fieberkrampf gestorben. Dauert der Krampf länger als fünf Minuten, ist es allerdings besser, den Notarzt zu rufen. Sobald es geht, kann man dem Kind ein fiebersenkendes Zäpfchen geben. Zur genauen Klärung der Ursache sollte man nach einem Fieberkrampf zum Arzt gehen. Er wird empfehlen, künftig schon bei etwa 38 Grad fiebersenkende Maßnahmen zu ergreifen.

Husten
Bei Hustensäften muss zwischen Hustenstillern und –lösern unterschieden werden. Als geeignete pflanzliche Wirkstoffe zur Schleimlösung gelten Thymian und Extrakte aus Efeublättern, die zudem krampflösend wirken und die gereizten Bronchien entspannen. Empfehlenswerte chemische Wirkstoffe sind Ambroxol und Acetylcystein – im Gegensatz zu Bromhexin, Carbocistein, Benproperin und Diphenhydramin, deren Wirksamkeit gegen Husten zweifelhaft bzw. weniger gut belegt ist. Heiße Milch mit Honig ist nicht geeignet, weil sie die Verschleimung noch fördert. Wenn nachts ein trockener Reizhusten das Kind nicht einschlafen lässt, können dämpfende Mittel mit den Wirkstoffen Clobutinol oder Dextromethorphan sowie Spitzwegerich-Präperate helfen. Die synthetischen Hustenstiller wirken direkt auf das Stammhirn und unterdrücken dort den Hustenreflex. Pflanzliche Schleimstoffe wie Spitzwegerich sollen die Atemwege mit einer Schutzschicht auskleiden, damit die Schleimhäute weniger gereizt werden und der Hustenreflex erst gar nicht ausgelöst wird. Verabreicht werden Hustenmedikamente gern als Saft. Doch darin sind die arzneilich wirksamen Bestandteile meist mit mehr Hilfsstoffen kombiniert als in Tabletten. Besonders aufpassen muss man wegen des Alkoholgehaltes. Es gibt Säfte, die durchaus bis zu zwölf Prozent enthalten. Als Hausmittel bewährt haben sich warme Brustwickel mit Quark oder Wasser, sorgen für eine bessere Durchblutung im Brustraum, wirken schleimlösend und hustenlindernd. Wichtig ist: Der Oberkörper muss vor und während der Anwendung warm sein, das Kind darf aber kein Fieber haben.

Mittelohrentzündung
In den ersten Jahren haben Kinder oft Probleme mit den Ohren: Die Ohrtrompete – die Verbindung zur Nase – ist kürzer und weiter als bei Erwachsenen und liegt waagerecht. Deshalb können Keime aus der Nase – zum Beispiel bei einer Erkältung – leichter ins Mittelohr gelangen. Wenn das Kind über Ohrenschmerzen klagt, muss es sich nicht gleich um eine Mittelohrentzündung handeln. Möglich ist auch eine Entzündung des Gehörgangs – ohne dass das Trommelfell betroffen ist. Das ist für die Eltern aber praktisch nicht zu unterscheiden. Deshalb ist ein Besuch beim Kinderarzt angeraten. Eine Entzündung des Gehörgangs heilt innerhalb weniger Tage aus. Gegen die Schmerzen kann man ein Paracetamol-Zäpfchen geben. Schlägt der Wirkstoff nicht an, ist Ibuprofen geeignet. Das sollte aber der Arzt entscheiden. Bewährt hat sich auch ein Zwiebelwickel: Die klein geschnittene, rohe Zwiebel gibt man in ein Taschentuch oder in einen Baumwollsocken und fixiert das Ganze mit einer Mütze etwa zwei Stunden am Ohr. Die Zwiebel wirkt abschwellend und entzündungshemmend. Auch ein Wattetupfer mit einigen Tropfen erwärmtem Speiseöl kann die Schmerzen lindern. Wenn es sich um eine echte eitrige Mittelohrentzündung handelt, kommt man nicht ohne Antibiotika aus. Damit lassen sich Komplikationen wie Hirnhautentzündung und bleibende Schäden am Trommelfell verhindern. Außerdem ist es sinnvoll – notfalls mit abschwellenden Nasentropfen – für eine freie Nase zu sorgen. Das verbessert die Belüftung des Innenohres und beschleunigt die Heilung.

Schnupfen
Viele Schnupfensprays enthalten so genannte Sympathomimetika. Sie sorgen zwar dafür, dass die Nase schnell frei wird. Denn die Blutgefäße ziehen sich zusammen, und die Schleimhäute Schwellen ab. Wenn die Wirkung nach wenigen Stunden nachlässt, kann es aber zu einer verstärkten Schwellung der Schleimhäute kommen. Gibt man dem Kind nun immer wieder einen Sprühstoß, bekommt es auf Dauer einen medikamentösen Schnupfen, der langfristig sogar die Nasenschleimhaut zerstört. Deswegen raten gute Kinderärzte, abschwellende Sprays nicht länger als eine Woche zu nehmen. Kinder unter zwei Jahren sollten Nasensprays oder –tropfen mit Sympathomimetika nur bekommen, wenn die Nase nachts ganz verstopft ist und das Kind kaum Luft bekommt oder bei einer Mittelohrentzündung. Besser sind Sprays mit Salzwasser. Es befeuchtet die trockenen Schleimhäute und mildert Reizungen. Eine einfache, einprozentige Kochsalzlösung lässt sich leicht selbst herstellen: Dazu löst man eine Messerspitze Salz in einem Viertelliter abgekochtem Wasser.  Von ätherischen Ölen und Erkältungssalben mit Campher oder Menthol ist abzuraten, da sie bei manchen Kindern eine allergisierende Wirkung haben und zu Atemnot oder gar Krämpfen führen. Auch vor paraffinhaltigen Nasentropfen ist zu warnen: Die künstlichen Öle können über den Rachen in die Lunge geraten und dort auf Dauer zu einer Lungenentzündung führen. Babys reinigen ihre Nase einfach durchs Niesen. Bis Kleinkinder jedoch richtig schnäuzen können, braucht es Zeit, Geduld und Übung: ein Nasenloch zuhalten und ausprusten lassen. Falsches Naseputzen kann das Sekret in Richtung Mittelohr treiben, Ohrenschmerzen oder gar eine Mittelohrentzündung sind die Folge. Dann lassen Sie Ihr Kind lieber die Nase hochziehen.

Verstopfung
Manche Kinder entleeren oft tagelang ihren Darm nicht.  Von Verstopfung spricht man, wenn das Kind sich beim Stuhlgang sichtbar quält, schreit und später harter Stuhl zu finden ist. Es kann dem Kind helfen, wenn Sie ihm mehr zu trinken geben, zwischendurch eventuell auch mal einen geriebenen Apfel, Apfelsaft oder einen Naturjoghurt mit etwas verdauungsförderndem Milchzucker anbieten. Leidet das Kind unter hartnäckiger Verstopfung, muss mit dem Kinderarzt gesprochen werden.



Tipps für die Krankenpflege

Nasentropfen:

Das Kleinkind liegt in Rückenlage, den Kopf leicht zurückgebeugt. Nun träufelt man ein bis zwei Tropfen in jedes Nasenloch

Augen- und Ohrentropfen:

Das Kleinkind liegt in Seitenlage. So verteilen sich die Tropfen besser über den Augapfel bzw. im Gehörgang.

Zäpfchen:

Das Kleinkind liegt in Rückenlage, Mutter oder Vater halten mit der einen Hand seine Beinchen oben zusammen und beugen sie ein wenig Richtung Bauch. So sind die Pobacken etwas entspannter. Auf die Spitze des Zäpfchens kann man ein wenig Creme geben. Dann schiebt man es vorsichtig aber zügig in den After. Damit es nicht wieder herauskommt, drückt man die Pobacken zusammen, wartet kurz und lenkt das Kind dabei ein bisschen ab. 

Tabletten:

Löst die Tabletten in etwas Flüssigkeit auf und gibt diese zu trinken. Vitamin-D-Tabletten löst man besser in etwas Wasser statt in Milch oder steckt sie in die Backentasche des Kindes.

Saft:

Stillkindern kann man mit Hilfe einer Einmalspritze (ohne Nadel versteht sich) vorsichtig etwas Saft seitlich in die Backentaschen träufeln. Größeren Kindern rührt man den Saft in ein wenig Tee oder unter einen Rest Obstmus.

Fiebermessen:

Bei Kleinkindern misst man die Temperatur rektal. Sinnvoll sind Digitalthermometer: Damit geht es am schnellsten und sichersten. Das Kind liegt in Rückenlage, Mutter oder Vater halten mit der einen Hand seine Beinchen oben zusammen und beugen sie etwas in Richtung Bauch. Mit der anderen Hand wird das Thermometer mit ein wenig Creme an der Spitze vorsichtig etwa einen Zentimeter eingeführt.

 

Entnommen aus dem Buch: Kleinkinder-ÖKO-TEST-Ratgeber, Parthas Verlag, Martina Arnold

In jedem Haushalt sollte eine Grundausstattung vorhanden sein, die wenigstens erste Notfallmaßnahmen erlaubt. Im Handel sind auch speziell entwickelte Erste-Hilfe-Sets für Kinder erhältlich - nähere Informationen dazu findet Ihr hier.
 

In bestimmten Zeitabständen wird Eurer Kind vom ersten Lebenstag bis zum sechsten Lebensjahr neunmal untersucht, um eventuelle Fehlentwicklungen oder Krankheiten frühzeitig zu erkennen, behandeln und eventuell heilen zu können. Die Kosten der Untersuchungen tragen die Krankenkassen.


Zwischen dem ersten und dritten Geburtstag findet nur eine Untersuchung, die sogenannte U7 statt:

Die U7 wird vom 21. bis 24. Lebensmonat durchgeführt. Die letzte Untersuchung liegt etwa ein Jahr zurück. Deshalb wird geprüft, ob sich Euer Kind altersgerecht entwickelt hat. Es wird beispielsweise geprüft, ob es alleine gehen, sich bücken und wieder aufrichten kann sowie Treppen steigen (mit Festhalten am Geländer) kann. Wieder werden neben der körperlichen Entwicklung die Sinnesorgane beurteilt. Außerdem wird überprüft, ob das Kind eine altersgemäße Sprache hat und einfachen Aufforderungen nachkommen kann.

Die nächsten Vorsorgeuntersuchungen werden vom 43. bis 48. Lebensmonat (U8) und vom 60. bis 64. Lebensmonat (U9) durchgeführt.

 

Schon zwischen der achten und zehnten Schwangerschaftswoche werden die weichen Knospen der 20 Milchzähne gebildet. Bis zum Zeitpunkt der Geburt ist ein Teil des Zahnschmelzes, der später sichtbaren Krone des Zahns, schon ausgehärtet.